Samstag, 9. Oktober 2010

Aus aktuellem Anlass

...muss das stützräderlose Fahrrad ein wenig warten, da Frau D. aus weissnichwo eine interessante Fragestellung eingebracht hat, zu der ich eine kleine Geschichte erzählen möchte.
Da isse, die Geschichte:


Wir schreiben so in etwa das Jahr 89 oder 90 (neunzehnhundert...).
Ein höchst motivierter und bisweilen auch recht ehrgeiziger Mensch hat im Zuge diverslicher Expansionsbemühungen ein recht nettes und florierendes Unternehmen aufgebaut. Man tummelt sich in der Veranstaltungstechnik, ein eher schwieriges und sehr eigenes Geschäftsfeld. Immer mehr und mehr Veranstaltungen wollen betreut und versorgt werden. Daher werden Leute benötigt, die auf den einzelnen Jobs ein wenig die Fäden in die Hand nehmen und als Ansprechpartner für die Auftraggeber, in der Regel Konzertagenturen, fungieren sollen. Dabei werden ihnen, je nach Art und Grösse der Veranstaltung, ab etwa 20 Mitarbeiter unterstellt.
Einer, nennen wir ihn Reiner (oh, ich bin ein Pöt, ab morgen gibt´s Gedichte), hat sich durch sehr gute Leistungen hervorgetan und so wird ihm die Möglichkeit geboten, fortan in die Rolle des Crew-Chiefs zu schlüpfen. Nicht nur, dass er präzise und schnell arbeitete, nein, auch seine Lernfähigkeit und der Umgang mit den Kollegen lässt unseren Firmenchef davon ausgehen, eine gute Wahl getroffen zu haben.
Nach 2 Veranstaltungen kommen die ersten Beschwerden seitens der Agenturen bzw. deren Vertretern vor Ort, der "Neue" führe sich auf wie Napoleon himself, missachte Anweisungen, liesse sich nichts sagen und behandle überdies seine Mitarbeiter schlecht.
Und siehe da, es stimmt, wie sich nach einigen Befragungen herauskristallisiert.
So folgen Gespräche, eine zweite Chance, wieder Gespräche  und letztendlich ein achtkantiger Rauswurf  (da  das Angebot, wieder in seiner ursprünglichen Funktion zu arbeiten, ausgeschlagen wurde).


Ende der Geschichte.


Frage: Was habe ich (denn ja, ich muss es zähneknirschend zugeben, ich war der Chef) falsch gemacht?
War ich zu "dumm" zu erkennen, dass Reiner einen Höhenkoller bekommen würde.
Konnte ich das überhaupt?


Und noch ´ne Frage: Bei wieviel % Führungskräften (mit Personalverantwortung) glaubt ihr, ist es ähnlich...nur dass die keiner rausschmeisst?

Kommentare:

Silberblut hat gesagt…

Ich glaube ja, dass Reiner ein furchtbar armer Wicht war (ist?), der noch a) bei Muttern wohnte oder b) eine furchtbar herrschsüchtige Frau und somit zu Hause nix zu sagen hatte.

Denn meist sind es doch solche Leute, die eine plötzliche Machtposition total ausnutzen.

Jemand, der zu Hause - egal ob von Eltern, Frau oder Mitbewohnern - als gleichgestellt behandelt wird und bei dem Machtspielchen nicht zum Alltag gehören, der kann vermutlich besser mit sowas umgehen als jemand, der irgendwie "unterdrückt" wird oder wurde.

Wäre zumindest meine Vermutung.
Ist vermutlich bei sehr vielen Führungskräften so...

Es ist halt nicht einfach, Mitarbeiter zu "führen" ohne sie zu "beherrschen", wenn man nur gelernt hat, dass man entweder Chef oder nix ist.

Yeah! hat gesagt…

1. glaub nicht

Die Studie bei der die Probanten in Wärter und Häftlinge eingeteilt wurden ist ja wohl hinlänglich bekannt und zeigte äußerst anschaulich wie schnell jemand mit einbischen Macht zum Sadisten werden kann.

2. Ich glaube bei den meisten unfähigen Chefs die mir über den weg liefen lag es weniger am Höhenkoller als an zu wenig Erfahrung & dem einfachen fehlen jeglicher Führungsfähigkeit.
Und sehr wohl natürlich auch daran das wenn jemand mal befördert wurde und man seine Unfähigkeit bemerkt (bei uns jetzt)nie einfach wieder degradiert, der steigt dann einfach nicht mehr auf *kopfschüttel*

Das beste was du tun konntest war es einfach zu versuchen, dir deinen eigenen Fehler hinter her aber auch einzugestehn, und zu korrigieren.

Ich bekenne mich übrigens schuldig auch schon 1-2 Höhenkoller erlitten zu haben, bzw. den fiesen despoten raus gehängt zu haben anstatt meine unterstellten als Mitarbeiter anzusehn.
Ich glaub aber ich hab mich gebessert, hab erkannt das es viel einfacher ist mit denkenden Kollegen zusammen zuarbeiten als mit Duckmäusern die nichts tun bis der nächste Peitschen hieb kommt.

Verdummt in alle Ewigkeit hat gesagt…

Bingo, Silberblut, 100 Punkte.
Allerdings hätte ich -und in dem Punkt muss ich Yeah widersprechen- es wissen können, wenn ich mir die Zeit genommen hätte, mich sehr viel intensiver mit ihm als Person zu befassen, wofür ich jedoch keine gehabt habe, also Zeit gezz (bevor alle auf mich draufkloppen^^).
Vielleicht siehst du die Schwierigkeit der Unübersichtlichkeit , Yeah, denn ich könnte allein aus euren beiden Kommentaren schon wieder mind. 10 Posts machen und die angesprochenen Probleme/Themen wären trotzdem nicht erschöpfend erklärt (wobei ich das Wort in dem Zusammenhang gar nicht so mag, eigentlich stelle ich meine Thesen hier zur Diskussion...und verhau euch, wenn ihr widersprecht^^)
Ich werde beizeiten die Post angemessen kategorisieren und wenn ich geschnallt habe, wie´s geht, den Themenbereichen eigene Seiten zuweisen. Ok so?

daria hat gesagt…

Hm, der arme Reiner war gar kein Gemeiner, sondern nur ein Kleiner.

(Pöt pöt pöt!^^)

Und die Moral von der Geschicht': Nur weil einer sich gut führen läßt, ist er noch lange kein guter Anführer.

Sozialkompetenz ist auch wichtig im Zusammenhang mit der Motivation anderer. Wer nicht sozialkompetent ist, kann andere nicht richtig motivieren, sondern wird vermutlich wie Reiner voll ins Napoleon-Fettnäpfchen treten. (<- grobe Schätzung. Keine Ahnung, ob der Schuh dem Reiner paßt)

kralle hat gesagt…

Bau. Ein Stein ein Kalk ein Bier. Blöder Spruch, entspricht aber leider zu 80% der Realität und viele verschliessen davor die Augen. Wobei ich nun nicht näher auf die Trinkgewohnheiten der einzelnen Gewerke eingehen möchte. Nur soviel. Die Gipser schlucken "härtere" Sache im Durchschnitt als die Maurer.
Und nun zu meiner "Aussage".

Ich hatte nen wirklich guten Mitarbeiter, welcher Maler und Gipser war. Der Himmelhund war echt gut. Vorallem wenn er am Morgen mindestens "ein" Bier im Blut zirkulieren hatte, konnte der mit zwei Traufeln nen Putz ala "Venedig" hinlegen. Kein Witz. Schnell und sogar sauber. Nur die Sache hatte immer einen "bösen" Hagen. Nach dem Zahltag, war besagter Mann mindestens drei Tage nicht auffindbar. Anschliessend kam er reumüdig und malochte bis zum nächsten 1. . Das habe ich mir ein halbes Jahr angeschaut. In der Zwischenzeit versucht ein wenig seinen "privaten" Bereich mal zu beleuchten und entsprechende Gespräche mit ihm geführt. Hatte alles nichts genutzt. Woher sollte ich auch wissen, was ein "Spiegeltrinker" ist?
Es war echt schade um den Mann, da selbst später die Therapie wie ich erfahren musste, nichts gebracht hat.

Kadergespräche können "nützlich" sein, sogar etwas über die betreffende Person aussagen. Aber mir lag nie so etwas. Ausserdem beurteile ich heute noch einen Menschen nach seiner Leistung und seinem Verhalten anderen gegenüber. Wobei letzteres, manchmal für mich wichtiger war und ist.

KAnnst du was damit anfangen, oder ist meine Gedankenaussage wieder zu verwirrend und zu sehr vom Thema entfernt? ;-)

Schönen Skisonntag noch. "Ski heil" heisst das doch? Aber pas auf. Du bist in Österreich. Nicht das da wieder alte Erinnerungen wach werden.

rolf

Verdummt in alle Ewigkeit hat gesagt…

Bevor ich inhaltlich auf eure Kommentare eingehen werde - ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass eure Kommentare immer länger werden? (Mal von Rolf abgesehen, für den ist das eher ´ne SMS^^)
Und dass gewisse Leute (psychologisch geschulte meine ich) sich überhaupt nicht beteiligen?
Mysteriös, mysteriös...
Jut, ok, Daria, du hast natürlich vollkommen recht, was die "Sozialkompetenz" angeht, allerdings gebe ich mal zu bedenken, dass noch vor - sagen wir mal- 40 Jahren mit dem Begriff kein Mensch was anfangen konnte oder wollte und trotzdem gab´s auch damals schon höchst motivierte Menschen...was mich zu der Frage bringt, ob "Führen" überhaupt erlernbar ist bzw. ob erkennbar ist, wer das Potential hat und wer nicht.
Und wieso werden dann immer wieder Menschen zu Chefs gemacht, obwohl mehr als offensichtlich ist, dass sie denkbar ungeeignet sind?
(Btw: Lieber Herr Gottschalk, ich wette, dass ich in der Lage bin, durch blosses Ansehen der Person 4 erfolgreiche und "beliebte" Manager aus 10 beliebig zusammengestellten Personen herauszupicken...in 30 Sekunden...bei einem Fehlversuch (nennen wir ihn Reiner^^)

Rolf, vielen Dank für deinen Beitrag (mahaaaaha, wenn ich mal so zu reden anfang, erschiesst mich bitte), natürlich kann ich damit was anfangen. Passt sogar erstaunlich gut. 8)
Ich bin ja auch eher von der "kernigen" Fraktion, darüberhinaus erschreckend offen und ehrlich, will heissen: Es wird nicht um das Problem drumherum , sondern Tacheles geredet. Selbstverständlich kann ich nicht von jedem "Chef" erwarten, dass er erstmal 36 Semester Psychologie studiert, um mit allen Abgründen des menschlichen Daseins und der dazugehörigen Seele vertraut zu sein.
Da kommt aber eine andere Komponenete ins Spiel, die da lautet: Lebenserfahrung...von der du genau wie ich (wir pre-Rentner^^) mit Sicherheit mehr besitzen als ein 25-jähriger Studienabsolvent, dessen bis dato schwierigste Aufgabe darin bestand, herauszufinden, wo´s nachmittags um 4 noch Frühstück gibt.

kralle hat gesagt…

Ich will lieber gleich antworten, ehe ich wieder vergesse, was ich nachher doch nicht sagen wollte.

Das mit dem Erschiessen lässt sich einrichten und arangieren. Musst mir nur sagen wann, oder zumindest so weiter auf meinem "SMS-Charakter" rumreiten. :) Wobei das passende Betongewicht an deinen Skilatschen und du verschwindest auf Nimmerwiedersehen wie ein "Schneebrett" in einer Kletscherspalte. Ötzi lässt grüssen. Du bist doch noch in Österreich? ;-)

Zum Ernst der LAge. Mir ist auch aufgefallen, dass die Kommentare deiner LAborratten nicht nur an Qualität, sondern auch an Quantität zugenommen haben. Was natürlich auch mit den von dir "gewobenen" - ich sage nun nicht bewusst "gesponnen - Themen vielleicht im Zusammenhang stehen könnte.

Wobei ich auch feststellen muss, dass auch du einen gewissen "Qualitätssprung" gemacht hast. Weniger was die Ausführlichkeit deiner Artikel an sich betrifft - die waren ja bei dir je nach Lust und LAune schon immer permanent "und" provokativ -, sondern mehr was den Feldversuch des Inhaltes betrifft. Ebend auf LAborrattenbasis. ;-)

Du erzählst "indirekt" nun mehr von dir, ohne dich bewusst selber ins Licht zu rücken, bindest aber gleichzeitig durch deine Fragestellungen provokativ die "Mitleser" ein, um diese wiederrum selber zu entsprechenden Stellungen nicht zu zwingen, aber zu ermutigen. Animieren wäre hier und gerade bei dir fehl am Platz. Wobei du wahrscheinlich einen guten "Animateur" abgeben würdest. ;-)

So. Das waren nur mal so am Rande meine SMS - Gedanken zu deiner Antwort und deinem neuem "Überlebensblog". ;-)

In diesem Sinne usw. bis demnächst wieder.

rolf

Verdummt in alle Ewigkeit hat gesagt…

Hui, da will ich ein Lob entdeckt haben...oder ich hab´s nicht richtig gerafft, mag auch sein.^^
Ich versuche -was manchmal recht schwierig ist- die Posts einigermassen kurz zu halten, pauschalisiere, provoziere und bring´s auffen Punkt...denn Gelaber gibts anderswo zur Genüge.
Und natürlich binde ich die Leser mit ein...solln ja nachdenken, dafür schreib ichs ja; und zwar über ein Thema, das erstens allumfassend ist und zu dem zweitens ein jeder was zu beitragen kann, denn wer ist davon nicht betroffen?
In Österreich bin ich auch noch, sondiere aber schon Angebote aus anderen Regionen, mit dem Schreiben geht´s gut voran...und was hasse noch gefragt?

kralle hat gesagt…

Bilde dir ja nüscht drauf ein. So schnell werde ich dich nicht wieder Bauchpinseln. ;-)
Aber dein Blog ist wirklich bis auf das äussere Erscheinungsbild "bemerkbar" und noch besser geworden. das wollte ich umständlich wie meine Art nun mal ist, damit sagen. Du gibst dir ja sogar Mühe, entsprechende Kommentare "postwendelnt" zu beantworten. Das gabs in der Vergangenheit nicht "so" in den Massen. Das lässt nicht nur hoffen, sondern vorallem auch "hoffen". ;-)

rolf

Verdummt in alle Ewigkeit hat gesagt…

Nun hab ich ja auch etwas mehr Zeit als sonst...ja und mit dem äusseren Erscheinungsbild - da wird sich nix tun, weil mir das völlig latte ist...es geht um den Inhalt, vielleicht werde ich so nach und nach ein paar Veränderungen vornehmen...aber hoffe nicht zu stark^^

Mika hat gesagt…

Hmmmm, ja. Ist irgendwie eh schon alles gesagt worden, deswegen halte ich mein Laborrattenresumee kurz:

1. Man guckt Leuten immer nur vor den Kopf. Macht offenbart bei vielen niedere Wesenszüge und das Bedürfnis, zu kontrollieren, manipulieren und unterdrücken. Ich kann das sogar schon irgendwo "verstehen", was ich nicht kapiere ist, wieso man dabei dann zum Arschloch mutieren muss, wenn man Leute führen soll.
Ich hab lieber Leute unter mir, die mich mögen. Hab ich iwie mehr von und muss nicht fürchten, dass ich irgendwann mit nem Dolch in den Rippen aufwache. ?

2. Dazu kenn ich zu wenig Führungskräfte, aber da ich genug Leute kenne, die definitiv nicht mit einem JUCHEISSASSA morgens ausm Bett springen um zur Arbeit zu fahren, würd ich mal sagen: zu viele.

Âme noire hat gesagt…

Japp, aktuell keine Beteiligung von meiner Seite. Muss ehrlich sagen, dass ich zwar regelmäßig lese und durchaus auch aufnehme, ich aber im Moment einfach zu oberflächlich bin, um einen auch nur ansatzweise ordentlichen Kommentar zu den Themen abzulassen. Ergo: Einfach mal die Fresse halten.
Semesterferien machen sowas ab und zu mit mir. Mal sehen, ob ich wieder halbwegs klar denken kann, wenn mein Tagesablauf wieder geregelt ist.

Nur soviel, was aber eher auf dich als damaligen Chef passt... von wegen keine Zeit, sich eingehender mit der Person zu beschäftigen - Führungskräfte haben einfach unglaublich viel Scheiße am Hacken mit administrativem Kram. Schwieriger noch in einer großen Firma, wo die Mikropolitik großgeschrieben wird und die Leute sich mehr mit gleich- oder höherrangigen Mitarbeitern beschäftigen (müssen?), um ihre eigene Stellung zu sichern. Tätigkeiten, die von vorne bis hinten durchgeführt werden sollten, werden mehrmals mittendrin durch Mails und irgendwelche (un)erwarteten Kundenkontakte unterbrochen werden, etc.pp.
Ist jetzt ziemlich zusammenhanglos und auch nichts, was ich dir da unterstellen will, oder so. Ist halt nur eine krasse und auch ganz andere Workload als auf den etwas niedrigeren Ebenen. (Wem sag ich das?) Um herauszufinden und zu spüren, wie ein Mitarbeiter tickt, sich richtig, richtig Zeit für ihn zu nehmen, fehlt meist einfach die selbige. Ähm ja... und so schließt sich der Kreis, bla. Und dabei hatte ich Arbeits- und Organisationspsychologie gerade mittelmäßig abgeschlossen. *grusel*

Was den Typen betrifft: Tja... was Macht mit Leuten anstellen kann, haben wir bestimmt alle schon hinlänglich festgestellt. Wenn dann noch eine leicht misslungene Sozialisation dazukommt, dann Prost Mahlzeit.

Doch mehr geworden als gedacht, einfach nur unzusammenhängende Gedanken.

Âme noire hat gesagt…

Oh, da fällt mir noch was ein... von wegen transaktionale vs. transformationale Führung und so. Bei der transaktionalen zählt der Anreiz, die Entlohnung... der Mensch als monetär motivierbar, usw. usf. Bei der transformationalen Führung geht's vor allem um die Persönlichkeit und gewisse Eigenschaften der Führungsperson, die idealerweise in der Lage ist, die Geführten für ihr Ziel zu begeistern, zu motivieren. Kurz: Ihre Ziele zum Ziel jedes einzelnen Mitarbeiters zu machen. Charismatische Führung wird's auch genannt, glaube ich.
Graue Theorie, schon klar... aber ich hab' da mal so einen charismatischen Boss gehabt, der in der Lage war, einen so anzuheizen, dass man richtig Bock hatte und sich voll ins Zeug gelegt hat. Und das bei minimalem Lohn. Ging einher mit einem wunderbar produktiven Betriebsklima und hat richtig Laune gemacht.

Verdummt in alle Ewigkeit hat gesagt…

Mika, zu 1. naja, freundlich lebt´s sich halt gesünder...und länger. Das mit dem Mögen ist aber auch ´ne gefährliche Angelegenheit...beispielsweise wirst du immer wieder auf MA´s treffen, die nicht mehr checken, wann die Sache ernst wird. ("Sei nie der Freund deiner Untergebenen1")
Zu 2. brauch ich glaub nix mehr sagen, oder?


Pffff, Dr.B., erst die Fresse halten wollen und dann so ´nen Roman raushaun...^^
Ganz kurz: Denkansatz zu kompliziert (hab ich übrigens nicht anders erwartet von psychologisch Vorbstraften).
Wenn ich all die Kriterien bei einer Entscheidung beachten sollte, würde ich nix mehr entscheiden, sondern grübelnd in meinem Kämmerlein/Büro hocken.
Ich vermeide (nur mal so als Erklärung) hier wie im Leben die Verwendung von Fachbegriffen, weil man sich dahinter so gut verstecken, Probleme zerreden und die Leute zwar unglaublich beeindrucken kann, jedoch kein fassbares Resultat erzielt.
Hoffe, du nimmst mir das nicht übel jetzt, aber diese ganzen Theorien sind schuld, dass sich immer wieder Idioten finden, die ein paar Tausend Euro dafür bezahlen, Alpacas über die Alpen zu führen.
Mt. Everest - klasse Beispiel, 1a. Trifft´s auf den Punkt.
(Oha, das gibt gezz bestimmt Haue^^)

Âme noire hat gesagt…

Ich nehm' dir das nicht übel... ich hab' mit einer gewissen Reaktanz gerechnet. :P

Ich verwende gerade in dem Bereich des Öfteren Fremdwörter... und wenn ich bei dir kommentiere, werde ich das auch weiterhin tun, weil... na ja... ich bin halt so. Wie du schreibst und antwortest, ist deine Sache. Und da du ja keinen Kommi editierst. Muhahahahaaaaa!!! *evil overload*

Wie ich praktisch arbeite... das ist was ganz anderes. Sei versichert, es hat sich noch nicht mal der leicht retardierte Herr mit 12jähriger Alk-Abhängigkeit beschwert. Soviel, um mein Image hier mal wieder geradezurücken. Bin schließlich nicht ausschließlich Fachidiotin. (Na gut, ein bisschen hab' ich's dir doch übelgenommen.)
Von Theorien lähmen lassen sollte man sich natürlich nicht @soviel nachdenken und abwägen, dass man nur noch grübelt.
Ich bin trotzdem der Überzeugung, dass man einige Ansätze durchaus sinnvoll integrieren und verwenden kann. Aber das ist ja ein ganz anderes Thema.

Verdummt in alle Ewigkeit hat gesagt…

Wusst ich doch, lass dich doch nicht ins Bockshorn jagen, Mensch. Alles hat irgendwo seine Berechtigung (naja, fast alles), es kommt doch auf richtige Interpretaion und Umsetzung an *Friedenspfeife reich*
Kennst mich doch schon ein bisschen, oder?

Âme noire hat gesagt…

*nehm und paff* Ja, deshalb hab' ich's nur ein bisschen übelgenommen.
*Pfeife zurückreich und grins*