Unter den diversen Gründen dafür picke ich einfach mal einen exemplarisch heraus:
Auf Twitter, auf einem quasi ungenutzten Account, verfolgt mich eine Professorin für Gynäkologie und da frag ich mich doch, was uns denn wohl verbinden könnte.
Ist es etwa der Sarkasmus, der uns zusammenschweisst bei den Abscheulichkeiten, die wir Tag für Tag in unserem beruflichen Alltag sehen?
Oder die geteilte Freude an Scheidenpilzsalbenwerbung während der Abendbrotzeit?
Das werde ich sie wohl mal fragen müssen. Bei der Gelegenheit kann ich ja auch ein Thema zur Sprache bringen, das mich schon ewig interessiert:
Was bringt ein männlicher Gynäkologe als Motivationsgrund vor, wenn es um seine Berufswahl geht?
Die schöne Aussicht? Aufstiegschancen? Dass es zum Stuckateur nicht gereicht hat?
Wo wir grad von Muschis reden - Cat Stevens.
Der ist ja konvertiert und zwar nicht vom kiffenden Althippie zum saufenden Rockstar, sondern von weissnichtwas zum Islam und weil Allah ihn so lieb hat, ist er jetzt pleite und muss seine ollen Kamellen singen. Wir reden von Cat, nicht von Allah, das nur zum besseren Verständnis. Arme Sau, die.
Das Verständnis wiederum fehlt mir bei einer Dame aus dem Sauerland. Oder war das etwa nur ein Tippfehler und sollte Sauertopf heissen? (Kleiner Insider für Kommentarleser).
Was gab´s sonst noch so? Achja, habe Geburtstag gehabt. Gestern. Mit angemessener Altersweisheit werde ich fortan gelassen auf die Dinge sehen, werde Blutdruck, Herz und Umwelt schonen, indem ich mich nicht mehr aufrege. Über gar nix. Nichtmal, dass die üblichen Besserwisser bei wordpress nichts, aber auch rein gar nichts zum Urteil von Oslo geschrieben haben.
Womit wir wieder bei Muschis wären - und schon wie ich diesen Satz anfing, war mir klar, dass dies kein sauberer Übergang zum nächsten Thema werden würde. Das lautet nämlich: WIEN.
Irgendwie habe ich beim Gedanken an diese wunderschöne Operettenkulissenstadt ein Bild von auf dem Tisch tanzenden Mäusen im Kopf. Weil der Kater nicht da ist. Der ist nämlich hier. Bei mir. In mir.
Schon erwähnt, dass ich gestern Geburtstag hatte? Bestimmt.
Gleich geht´s nach Vienna, wie der globetrottelige Ösi zu sagen pflegt.
2 Tage.
Diese Zeit werde ich u.A. dazu nutzen, um über die Annahme und Weitergabe von Auszeichnungen nachzudenken, mit denen es ja so ein Kreuz ist, wie wir alle spätestens seit der Ablehnung Reich-Ranickis des Fernsehpreises wissen.
Als alter Egomane freue ich mich natürlich wie Bolle, wenn mein Schaffens- und Lebenswerk gewürdigt wird, wie das die zauberhafte Alex getan hat, andererseits stört mich der Stöckchen-Charakter des Prozederes.
Ob also jene Auszeichnung ihren Platz neben Oscar, Echo, Bambi, Nobelpreis, Cesar und Pedigree-Pal finden wird...who knows?
Ihr.
Demnächst.