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Montag, 10. September 2012

Isn´t it ironic?


www.fotocommunity.de
 Meine allzeit aufmerksame Mutter, der ihr diesen Eintrag zu verdanken habt, weshalb ihr sie lobpreisen solltet, antwortete auf meine Frage, wie weit die Bemühungen um  Ehrenbürgerschaft in meiner  Geburtsstadt gediehen seien, für ihre Verhältnisse recht schwammig mit  "weiss nich, aber ´ne Strasse hammse schon nach dir benannt" und sandte fogendes Beweisfoto   =========>
 
Eigentlich ging es ihr aber bei unserem Telefonat um den kapitalen Bock, den ich ihrer Meinung nach mit dem Foto im letzten Post geschossen hätte. Es könne ja, so Mutti, jemand auf die Idee gekommen sein, es handele sich um ein Originalbild von mir.

Ums hier mal ganz deutlich zu sagen: Das bin nicht ich. Ich habe nicht so hässliche helle Handinnenflächen.

Nachdem das nun hoffentlich ein für alle mal geklärt ist und ich schwerst überlege, ob man einfürallemal getrennt oder zusammen schreibt, wenden wir uns viel wichtigeren Dingen zu, als da wäre Austria`s Next Topmopped, das, wie von einem übereifrigen Dorfsheriff moniert wurde, ein wenig zu schnell sei, weshalb er mir einen Strafzettel ausstellen müsse. So ein Quatsch, als ob es dadurch langsamer würde, gab ich noch zu bedenken, doch da fing er schon an, die technischen Feinheiten meiner Höllenmaschine auf Vorschriftsmässigkeit zu überprüfen, was mir eine Order einbrachte, nach der sie innerhalb von 7 Werktagen auf die Werkseinstellungen zurückzubauen sei. 49,7 satte ccm brächten nunmal keine 85 km/h Höchstgeschwindigkeit zustande und wenn doch, bräuchte ich ein grosses Nummernschild samt adäquatem Führerschein. Der ist mir ja aber eben genau deshalb, nämlich überhöhter Geschwindigkeit, verlustig gegangen. Welch Ironie des Schicksals.

Donnerstag, 19. Juli 2012

ViaE goes boyscouts

Gestern bin ich meinem Ziel, ein noch besserer Mensch zu werden, ein nicht unerhebliches Stück nähergekommen. Ich habe nämlich einer älteren Dame erst auf-  und dann über die Strasse geholfen.
Sie hatte sich, darf man ihrer Schilderung Glauben schenken, ganz fürchterlich erschrocken, als sie Austria`s Next Topmopped auf sich zurasen sah. Als Pilot desselben muss ich an dieser Stelle heftigst widersprechen, pilotierte ich das Mördergerät doch mit bestenfalls 70 Sachen . Naja, ok, in der Fussgängerzone mag das zunächst mal viel klingen, aber so schlimm, wie´s die Zeternde darstellte, war´s denn doch nicht. Im übrigen würd ich ja nicht so auf die Kacke haun, wenn ich grad der Hälfte meines Blaseninhalts verlustig gegangen wäre.
Nun, jedenfalls wuppte ich sie in die Vertikale und schob sie aus dem Weg, auf dass nicht noch andere friedliche Verkehrsteilnehmer unter ihr zu leiden hätten.
Meinen Vorschlag, sie könne mich ja ruhig auf den Schreck zu einem Kaffee einladen, lehnte sie rundweg ab. Das haben wir gerne: verkehrsuntüchtig, grosse Klappe und auch noch pleite.
Manmanman, was soll bloss aus der werden, wenn sie erstmal die 40 erreicht?

Samstag, 7. Juli 2012

Jetzt gibt´s Mecker

Der lieblichen Tradition folgend, meinem bescheidenen Wesen und seinen Aussagen mehr Geltung zu verschaffen, möchte ich heute ein wenig über den Menschen als solchen referieren und da ich grad aus selbiger komme, reden wir ein bisschen über die Wirtschaft.

Noch mehr solcher Brüllerwitze gibt´s, wenn ihr jetzt nicht wegklickt, brav meinen Gedankengängen folgt und ein wenig in euch geht, wo ihr eh viel besser aufgehoben seid, als da, wo ihr euch jetzt rumtreibt.
Anschliessend dürft ihr mich mit faulem Obst, Eiern oder Bügeleisen bewerfen, je nach persönlichem Gusto und Verfügbarkeit.

Solange ich lebe, hört man den Ruf nach einem Systemwechsel.
Früher war´s leicht, da konnte man die Rufer zumindest verbal gen Osten verbannen. "Hau doch ab zum Russen!" war ein gar geflügelt Wort, dem jedoch niemand nachkam, weil so dolle war´s da bei näherer Betrachtung ja nun doch wieder nicht und so verblieben die zumeist tiefrot gefärbten Revoluzzer im verhassten System, wo sie es sich gemütlich machten und den Staat, den ungeliebten, auf die eine oder andere Art ausnahmen.
Aussenminister zu sein, war plötzlich nicht mehr bäh, Europa-Abgeordneter und Verleger schonmal gar nicht. Als Sozialkundelehrer brachte man seine 5 Riesen nach Hause.
Das System war immer noch scheisse und an allem schuld, nur liess es sich jetzt viel besser ertragen.

Das war damals, wir hatten anfänglich eine soziale Marktwirtschaft, später nur noch Marktwirtschaft und jetzt nur noch Markt. Jahrmarkt, um genau zu sein.
Jeder mosert, jeder hat ´ne Meinung über Angelegenheiten, von denen er ungefähr soviel versteht wie ich vom Stricken.
Allein - Lösungen bietet keiner an, mal abgesehen von ein paar Abgespaceten, die glauben, so ein geistiger Dünnpfiff wie etwa das Bandbreitenmodell sei brauchbar. Motto: Hochmut kommt vor dem Durchfall.

Was aber ist denn eigentlich das "System", wer sind diese ominösen "Märkte", die uns angeblich oder tatsächlich in den Würgegriff genommen haben und wie die Zitronen auspressen?

Nun, es sind Menschen, Menschen wie du und ich, die bösen eher wie du, die guten eher wie ich, haha.
Ein System per se ist nicht gut oder schlecht, es bevorteilt immer eine Gruppe und benachteiligt logischerweise die andere. Gleicht man die Nachteile aus, ist alles im Lot und allen geht´s einigermassen gut.
Der Mensch zeichnet für diese Ausgestaltung verantwortlich  und da liegt der Hund begraben:
Etwa 5 % der Menschheit ist kriminell veranlagt, die restlichen 95 werden´s, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt oder sie so in dubiose Machenschaften einbindet, dass sie entweder gar nicht anders können oder einfach der Macht des Bösen erliegen.

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to be continued...weil issen weites Feld, ´n Acker quasi, von welchem ich mich jetzt erstmal mache.

Freitag, 23. März 2012

Sven Regener, Piraten und die restlichen Outlaws

Es tut sich was im Netz. Das ist gut, da will ich mittun.
Grob gesagt geht es um Urheber/Nutzungs/Verwertungsrechte musikalisch-künstlerischer Elaborate und der Herr Regener fordert als Künstler vehement das Recht auf Bezahlung seiner Leistung, die Piraten sprechen ihm dieses ab, und zwar, Achtung, jetzt kommt´s, mit der Begründung, es gäbe gar keinen "Diebstahl geistigen Eigentums".
Ja, bei euch vielleicht nicht, mag man ihnen da gerne entgegenschreien, ebensowenig, wie ihr je an einer Gehirnerschütterung leiden werdet, denn wenn die Grundvoraussetzung fehlt...
Das merkt man schon an der Begründung für vorangegangene Behauptung, die da in etwa lautet: Bei einem Diebstahl nimmt man unerlaubt etwas weg, so zum Beispiel im Supermarkt, wo ich mir ´ne Buddel Korn schnappe und die dann ungesetzlicherweise, weil ich sie ja nicht bezahle, in meinen Besitz übergeht.
Wenn ich dagegen im Netz irgendwo etwas illegal downloade, bleibt das ja erhalten. Aha.
Wow, das von Leuten, die schon im Land- und (hoffentlich nicht) bald auch im Bundestag sitzen.

Jut, machen wir mal ein bisschen Rechtskunde für Anfänger. Keine Angst, jetzt kommen keine Paragraphen oder sowas, ist gar nicht nötig.
Wenn das Musikstück (oder was auch immer) dort von einer autorisierten Firma wie dem Plattenlabel oder Vertrieb  eingestellt und zum kostenlosen Download angeboten wurde, hat der Künstler resp. Komponist sich gefälligst mit denen um eine angemessene Entlohnung zu prügeln. Ist das, wie wohl in den meisten Fällen, nicht gegeben und ergibt sich das Angebot aus der unrechtmässigen Bereitstellung, machen sich sowohl Bereitsteller als auch illegaler Nutzer strafbar.
Punkt.
Denn natürlich gibt es das Recht auf geistiges Eigentum. Wäre dem nicht so, könnte sich jeder X-beliebige die künstlerischen Schaffensprodukte Anderer aneignen und weiterverwerten.
Ums nochmal plastischer zu sagen: Stelle ich einen Text ins Netz, versehen mit Copyright, und jemand nimmt den und veräussert ihn anderswo, bietet ihn beispielsweisee als kostenpflichtiges E-Book an, begeht er damit gleich mehrere Straftaten auf einmal.
Zusätzlich reiss ich ihm die Hände ab und dann möcht ich mal sehen, wie er mit der Nase allein Copy+Paste bewerkstelligen will.

Sicher bedarf das Urheberrecht einiger Veränderungen/Anpassungen an die neuen Medien, da mag ich wohl konform gehen, aber einem Künstler abzusprechen, er hätte da etwas geschaffen, das bezahlenswert ist?