Letztens fragte mich die Leserin Elfi B. aus H., der ich versehentlich mal ein Eheversprechen gab, soweit ich mich erinnere, wie es denn käme, dass ein so schöner, eloquenter, intelligenter Mensch wie ich (das stand da so, jedenfalls sinngemäss, kann ich auch nix für) sich nur nachts im Internet rumtriebe.
Das schreit ja förmlich nach einer adäquaten Antwort, die gerne noch vor Sonnenaufgang gegeben sein soll:
Zeitmanagement.
Ja.
Ganz dolle Sache, das. Beherrschen leider nur die wenigsten und ist daher zu Unrecht ein bisschen in Vergessenheit geraten.
Zum guten, ein besseres verlange ich ja gar nicht, bin ja bescheiden geworden, Verständnis erwähne ich an erster Stelle die mir gegebene Narrenfreiheit, die es mir erlaubt, den Tagesablauf weitestgehend selbst zu gestalten. Was ich sagen will: Solltest du bei einer Schraubenfabrik oder ähnlichem Arbeitgeber unter Vertrag und am Bande stehen, werden dir die folgenden, durchaus als nützlich zu bezeichnenden Ratschläge wenig bis gar nix nützen, aber wer weiss, vielleicht kannst du dich ja irgendwann mal hochschlafen und dann wirst du dich ärgern, nicht aufmerksam gelesen zu haben.
Ich halte mich für gewöhnlich zwischen 16 und 18 Stunden täglich ausser montags, da bin ich in Wien und abends gehen wir in der Regel gediegen einen picheln, in unseren Betrieben auf.
Dafür hat man mir entsprechende Räumlichkeiten zugestanden, an deren Türen "Bitte nicht füttern" prangt und die ferner von aussen verschliessbar sind. Das ist nur wegen der Hormone, glaub ich, bin halt in ´nem schwierigen Alter.
Aber wir wollen nicht abschweifen. Rechnet man die oben angegebenen Zeiten mal hoch, kommt man auf gute 115 Wochenstunden. Die arbeite ich logischerweise nicht volle Kanne durch, möcht ja nicht vorzeitig abtreten.
In erwähnten Zeitraum fallen körperliche Ertüchtigungen im Gym und Frei- bzw. Hallenbad, daher können wir getrost 6-8 Stunden abziehen.
Tagsüber, das heisst so ab Mittag respektive frühen Nachmittag wuppe ich meinen Luxuskörper in unser Headquarter; da ich der Head bin, ist das immer da, wo ich grad bin. Okay, für den soeben getätigten, überaus billigen Wortwitz bitte ich um Entschuldigung und fahre mit optimierten Arbeitsabläufen fort.
Die sehen vor, dass mir die Direktoren kurz im persönlichen Gespräch berichten, wie das Tagesgeschäft läuft und wo Besonderheiten meine Superkräfte erforderlich machen könnten.
Die beiden Hotels hier sind nur etwa 5 Gehminuten voneinander entfernt, mit Austria´s Next Topmopped schafft man das, sogar im nunmehr wieder gedrosselten Zustand, locker in 45 Sekunden. Wien wird videotelefonisch zugeschaltet. Das ist nicht nur praktisch, sondern hat auch was von Dr. No, ist also gut fürs Selbstwertgefühl.
Liegt nichts Bewegendes an, sportel ich erstmal und lass mich von dort anwesenden Gästen zutexten.
Danach sortiere ich die mir heimlich zugesteckten Handynummern der Damen nach Interessantheitsgrad, also nicht der Nummern als solche, sondern...aber das kann man sich ja denken.
Später empfange und oder werfe ich Firmenvertreter raus, beantworte Telefonate, Emails und ähnlichen Schnickschnack, diktiere unsinnige bis überflüssige Briefe, prüfe Angebote und allerlei Dinge mehr. Was halt so anfällt und man auf niemand anderen abwälzen kann oder will.
Ausserdem ist die Zeit zwischen 16 und 17 Uhr fest für Personalangelegenheiten, auf deutsch: Mimimi in Verbindung mit dem Wunsch nach mehr Geld oder Befugnissen, Arbeitsgeräten und ähnlichen Nebensächlichkeiten, reserviert, was ich anschliessend vor Ort überprüfe, wo weitere Gespräche mit Mitarbeitern stattfinden.
So, wer glaubt, das sei bisher nicht ungewöhnlich, hat nur bis zu dem Punkt Recht, wo ich ihm erzähle, dass das alles passiert, bevor ich überhaupt mal mein Handy, ein Smartphone besitze ich erst gar nicht, eingeschaltet habe, mal von einem internen abgesehen, für Notfälle.
Darüber dürft ihr jetzt eine Weile in euch gehen, bevor morgen weitere Geheimnisse verraten werden.
Nett von mir, oder?
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Sonntag, 30. September 2012
Freitag, 14. September 2012
Hier könnte Ihre Werbung stehen
Tut´s aber nicht. Weil Ihre Produkte, Dienstleistungen und Gesichtsfarbe scheisse sind und ich mich schon anderweitig prostituiere.
Stattdessen wird hier jetzt mal kräftigst Eigenpromotion betrieben und auf die Zugehörigkeit zur wachsenden Gemeinde der Twitterer hingewiesen.
Wer das geneigte Auge ein wenig nach rechts bewegt, wird spontan auf die aktuellen Tweets von @Pubkamerad aufmerksam gemacht, dessen Unnutz und Einfallslosigkeit nunmehr auch in maximal 140 Zeichen dargeboten wird. Damit ihr nix verpasst, solltet ihr mir folgen, oder wie der Trendforscher, der an meiner bisherigen Verweigerungshaltung zu verzweifeln drohte, sagen würde: followen.
Und dann müsst ihr responden, retweeten, faven, was die Tasta hergibt, denn nur so werde ich berühmt und reich, was die geringe Chance beinhaltet, dass ich eines Tages auf eine einsame Insel ohne Internet verschwinde und ihr eure Ruhe habt.
Unter den ersten 10 Followern, von denen sich 2 schon ins mentale Verderben gestürzt haben, verlose ich ein Massage-Wochenende, heisst: Ihr dürft mich ein ganzes Wochenende lang massieren.
Genächtigt wird in einer unserer äusserst geräumigen Wäschekammern, intern auch "Boris-Becker-Suiten" genannt.
Seid dabei, wenn der erste Schnee fällt, den ihr dann von Parkplatz, Dach und meinem Mantelkragen entfernen dürft.
Wer jetzt noch zögert, ist selbst schuld und verdient es gar nicht, am Leben eines so überaus reizenden Menschen wie mir teilhaben zu dürfen und wird fortan mit Nichtbeachtung und Durchfall bestraft, und zwar nicht unter 3 Tagen.
Wer noch etwas gegen diese dauerhafte Verbindung hervorzubringen hat, der stehe bitte auf und spreche jetzt.
Oder schweige für immer.
Stattdessen wird hier jetzt mal kräftigst Eigenpromotion betrieben und auf die Zugehörigkeit zur wachsenden Gemeinde der Twitterer hingewiesen.
Wer das geneigte Auge ein wenig nach rechts bewegt, wird spontan auf die aktuellen Tweets von @Pubkamerad aufmerksam gemacht, dessen Unnutz und Einfallslosigkeit nunmehr auch in maximal 140 Zeichen dargeboten wird. Damit ihr nix verpasst, solltet ihr mir folgen, oder wie der Trendforscher, der an meiner bisherigen Verweigerungshaltung zu verzweifeln drohte, sagen würde: followen.
Und dann müsst ihr responden, retweeten, faven, was die Tasta hergibt, denn nur so werde ich berühmt und reich, was die geringe Chance beinhaltet, dass ich eines Tages auf eine einsame Insel ohne Internet verschwinde und ihr eure Ruhe habt.
Unter den ersten 10 Followern, von denen sich 2 schon ins mentale Verderben gestürzt haben, verlose ich ein Massage-Wochenende, heisst: Ihr dürft mich ein ganzes Wochenende lang massieren.
Genächtigt wird in einer unserer äusserst geräumigen Wäschekammern, intern auch "Boris-Becker-Suiten" genannt.
Seid dabei, wenn der erste Schnee fällt, den ihr dann von Parkplatz, Dach und meinem Mantelkragen entfernen dürft.
Wer jetzt noch zögert, ist selbst schuld und verdient es gar nicht, am Leben eines so überaus reizenden Menschen wie mir teilhaben zu dürfen und wird fortan mit Nichtbeachtung und Durchfall bestraft, und zwar nicht unter 3 Tagen.
Wer noch etwas gegen diese dauerhafte Verbindung hervorzubringen hat, der stehe bitte auf und spreche jetzt.
Oder schweige für immer.
Mittwoch, 5. September 2012
Von armen Seelen, asozialen Netzwerken und dummen Wissenschaftlern
Wieviel ist die Aussage zur Dummheit internetnutzender Menschen wert, die ziemlich augenscheinlich von jemandem kommt, dessen IQ kleiner ist als seine Schuhgrösse? Nix, niente, nada - genau.
Wieso fühlen sich zerebral besser Ausgestattete veranlasst, darauf kilometerlange Antworten zusammenzuschustern?
Das ist doch alles ganz einfach: Schlaue Menschen werden, sofern sie das Netz schlau nutzen, schlauer, dumme hingegen verharren in ihrem Zustand oder verschlimmern ihn sogar noch.
Was gibts da bitteschön zu diskutieren? Wozu muss man da empirische Studien veranlassen, auswerten oder sich auf sie berufen?
Wenn jemandem die geistigen Fähigkeiten fehlen, Informationen zu filtern, sie in Relation zu setzen oder überhaupt nur den anzunehmenden Wahrheitsgehalt zu ermitteln, dann ist das WWW mit Sicherheit der falsche Ort, um diese Defizite auszugleichen, die ihm die Natur von vornherein mitgab oder er sich mühsam in der Konsolenabteilung von Saturn angeeignet hat, während seine Mitschüler büffelnd im Klassenzimmer schwitzten.
Weiss jemand dagegen, was Schrott, reine PR, Werbung oder versuchte Indoktrination ist und was zumindest einigermassen seriös daherkommt, kann ihm der Informationsüberfluss einen Mehrwert bringen.
Ferdich is die Laube.
So.
Ich kann den Faust lesen oder damit Fliegen erschlagen, wie ich das auch mit der Vierbuchstabenzeitung machen kann.
Ich kann ein soziales Netzwerk oder eine x-beliebige Plattform nutzen, um mich mit Gleich- oder auch Fremdgesinnten auszutauschen, Fakten oder Meinungen zu erhalten oder auch meinen Selbstmord anzukündigen, wie offenbar gestern resp. vorgestern auf Twitter geschehen.
Und nun ist die Schlacht zwischen Gut und Böse voll entbrannt.
Die Guten - das sind die, die Depressionen ernstnehmen, die die Polizei verständigen und, da das alles nichts gebracht hat, Mitgefühl demonstrieren.
Seitenlang.
Die Bösen - das sind die Zyniker, die die offenbar bewusst noch das Vorhaben forciert haben sollen und denen jegliche Empathie fehlt.
140 Zeichen lang.
Das Eine wie das Andere findet sich im virtuellen wie auch im realen Leben und denen, die den Ernst der Lage nicht erkannt haben, hier jetzt bösen Willen zu unterstellen, finde ich ein bisschen heftig, meine Lieben.
Die Fehler werden zunächst mal im normalen, realen Umfeld zu suchen sein und nicht im Netz, wo es ungleich schwieriger sein dürfte, herauszufinden, wie ernst es jemandem mit so einer Androhung ist.
Antennen funktionieren ab einer gewissen Distanz nicht mehr, zumal die meisten der dort Funkenden eh schon überfordert sein dürften, ihre eigenen Signale zu deuten.
Die Masse ist ein Querschnitt durch die Gesellschaft mit fast allen ihren Facetten.
Und kein Psychologe.
Wieso fühlen sich zerebral besser Ausgestattete veranlasst, darauf kilometerlange Antworten zusammenzuschustern?
Das ist doch alles ganz einfach: Schlaue Menschen werden, sofern sie das Netz schlau nutzen, schlauer, dumme hingegen verharren in ihrem Zustand oder verschlimmern ihn sogar noch.
Was gibts da bitteschön zu diskutieren? Wozu muss man da empirische Studien veranlassen, auswerten oder sich auf sie berufen?
Wenn jemandem die geistigen Fähigkeiten fehlen, Informationen zu filtern, sie in Relation zu setzen oder überhaupt nur den anzunehmenden Wahrheitsgehalt zu ermitteln, dann ist das WWW mit Sicherheit der falsche Ort, um diese Defizite auszugleichen, die ihm die Natur von vornherein mitgab oder er sich mühsam in der Konsolenabteilung von Saturn angeeignet hat, während seine Mitschüler büffelnd im Klassenzimmer schwitzten.
Weiss jemand dagegen, was Schrott, reine PR, Werbung oder versuchte Indoktrination ist und was zumindest einigermassen seriös daherkommt, kann ihm der Informationsüberfluss einen Mehrwert bringen.
Ferdich is die Laube.
So.
Ich kann den Faust lesen oder damit Fliegen erschlagen, wie ich das auch mit der Vierbuchstabenzeitung machen kann.
Ich kann ein soziales Netzwerk oder eine x-beliebige Plattform nutzen, um mich mit Gleich- oder auch Fremdgesinnten auszutauschen, Fakten oder Meinungen zu erhalten oder auch meinen Selbstmord anzukündigen, wie offenbar gestern resp. vorgestern auf Twitter geschehen.
Und nun ist die Schlacht zwischen Gut und Böse voll entbrannt.
Die Guten - das sind die, die Depressionen ernstnehmen, die die Polizei verständigen und, da das alles nichts gebracht hat, Mitgefühl demonstrieren.
Seitenlang.
Die Bösen - das sind die Zyniker, die die offenbar bewusst noch das Vorhaben forciert haben sollen und denen jegliche Empathie fehlt.
140 Zeichen lang.
Das Eine wie das Andere findet sich im virtuellen wie auch im realen Leben und denen, die den Ernst der Lage nicht erkannt haben, hier jetzt bösen Willen zu unterstellen, finde ich ein bisschen heftig, meine Lieben.
Die Fehler werden zunächst mal im normalen, realen Umfeld zu suchen sein und nicht im Netz, wo es ungleich schwieriger sein dürfte, herauszufinden, wie ernst es jemandem mit so einer Androhung ist.
Antennen funktionieren ab einer gewissen Distanz nicht mehr, zumal die meisten der dort Funkenden eh schon überfordert sein dürften, ihre eigenen Signale zu deuten.
Die Masse ist ein Querschnitt durch die Gesellschaft mit fast allen ihren Facetten.
Und kein Psychologe.
Samstag, 18. August 2012
The Godfather
Justitia scheint nicht nur blind, sondern auch blöde und taub zu sein, denn sein wir doch mal ehrlich: Wenn Pussy Riot für lautes Falschsingen 2 Jahre in den Bunker muss - wieso geht Elton John dann straffrei aus?
Der kann, so vermute ich jedenfalls, besser mit der Mafia, die gestern in allmächtiger Gestalt des Vladimir P. aus M. nur nochmals untermauert hat, wie leicht es doch zu sein scheint, selbst die grössten Länder der Erde zu übernehmen, sie auszubluten und sich selbst unter Zuhilfenahme alpenländischer Banken für immer und ewig auf die Sonnenseite des Lebens zu katapultieren.
Er hat sie alle gekauft...und die, die sich nicht kaufen lassen mit seinen geschätzten 40-50 Milliarden USD Privatvermögen, werden niedergeprügelt, weggesperrt oder politisch kalt gestellt.
Mörderregime ganz offiziell gestützt.
Es ist ein wenig befremdlich, sowas im Jahre 2012 noch sehen zu müssen, vor allem aber auch, wie die weltweiten Reaktionen via Twitter, Facebook, Google+ und wie der ganze Rotz heissen mag, solche Schergen unbeeindruckt lassen..
Von der Politik, also unserer jetzt, erwarte ich eh nix. Die gefallen sich im Schulterschluss mit Schwerstverbrechern. Taten sie schon immer. Fiel mehr für sie dabei ab.
Mir fällt jetzt auch gleich was ab, daher geh ich lieber in die Heia.
Und auch ihr möget sanft ruhen.
Der kann, so vermute ich jedenfalls, besser mit der Mafia, die gestern in allmächtiger Gestalt des Vladimir P. aus M. nur nochmals untermauert hat, wie leicht es doch zu sein scheint, selbst die grössten Länder der Erde zu übernehmen, sie auszubluten und sich selbst unter Zuhilfenahme alpenländischer Banken für immer und ewig auf die Sonnenseite des Lebens zu katapultieren.
Er hat sie alle gekauft...und die, die sich nicht kaufen lassen mit seinen geschätzten 40-50 Milliarden USD Privatvermögen, werden niedergeprügelt, weggesperrt oder politisch kalt gestellt.
Mörderregime ganz offiziell gestützt.
Es ist ein wenig befremdlich, sowas im Jahre 2012 noch sehen zu müssen, vor allem aber auch, wie die weltweiten Reaktionen via Twitter, Facebook, Google+ und wie der ganze Rotz heissen mag, solche Schergen unbeeindruckt lassen..
Von der Politik, also unserer jetzt, erwarte ich eh nix. Die gefallen sich im Schulterschluss mit Schwerstverbrechern. Taten sie schon immer. Fiel mehr für sie dabei ab.
Mir fällt jetzt auch gleich was ab, daher geh ich lieber in die Heia.
Und auch ihr möget sanft ruhen.
Samstag, 4. August 2012
Ich hasse Euch alle
Stimmt so nicht ganz, vielmehr beschränkt sich das auf die Vollpfosten unter Euch, denen die Langeweile und Unzufriedenheit äusserst bedenkliche Aussagen in die Tastatur diktiert, die Ihr mir per Email schicken zu müssen glaubt.
Ich denke da an, nennen wir ihn mal, Alois Hampelhuber, seines Zeichens waschechter Österreicher, Patriot und dermassen stolz auf sein Land, dass ihm meine Verarschung seiner Landsleute fürchterlich gegen den Strich geht, wie er sich auszudrücken beliebt.
Lieber Alois (oder darf ich Loisl sagen?),
das Lesen und das Verstehen einer Sache sind zwei Dinge, wie sie unterschiedlicher wohl nicht sein könnten und Multitasking, das entnehme ich jetzt einfach mal Deinen Zeilen, scheint nicht zu Deinen herausragendsten Fähigkeiten zu gehören, sonst nämlich, aber nur sonst, hättest Du gemerkt, wie scheissegal mir die Herkunft eines Menschen ist.
Ja, ich bekenne mich schuldig - ich veräppel Leute, seien es nun Spanier, die noch bis vor etwa 2 Jahren den Hauptanteil davon abbekamen oder jetzt Österreicher.
Das ist ein wenig wohnortabhängig, einfach, weil mir hier mehr Ösis als beispielsweise Haitianer über den Weg laufen..
Sollte sich die Fügung, die glückliche, jedoch erdreisten, mir einen Ostfriesen oder Westfalen oder Australier oder was auch immer vor die zerebrale Linse zu zerren, so wird auch der sein Fett wegkriegen.
Mitunter verscheisser ich mich sogar selbst. Echt jetzt.
Soviel Rückgrat, vulgo: Eier, hab ich nämlich, obwohl meine Putze das letztens heftigst bestritt.
Frauen gehören übrigens auch zu meiner bevorzugten Zielgruppe, die kriegen´s besonders dicke.
So, und nun streng doch mal die verobstlerten Hirnwindungen ein bisschen an - na, merkst du was?
Genau!
Also, das nächste Mal, solltest Du diesen merkwürdigen Drang verspüren, dich äussern zu wollen oder gar müssen, schreib´s auf ´ne Klorolle und wisch dir damit den Arsch ab.
Oder noch besser: Es gibt genug Dummdödelblogs (Liste wird auf Wunsch zugeschickt), wo deine verbalen Entgleisungen Beifall hervorrufen. Warum nervst du die nicht?
Dein ViaE
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Ps:
So hab ich´s gerne:
Der beste meiner Pläne ist bisher, in ViaE´s Hotel anzuheuern, wenn ich schon nach einem neuen Heim suchen muss, dann will ich wenigstens mal wieder einen respektablen Chef & Kollegen haben. Naja zumindest mein Bewerbungsstil dürfte ihm gefallen.Wünscht mir Glück.
Findet man hier, ganz unten.
Braves Mädchen *patpat* ( und das ganz ohne Fakelaki).
Ich denke da an, nennen wir ihn mal, Alois Hampelhuber, seines Zeichens waschechter Österreicher, Patriot und dermassen stolz auf sein Land, dass ihm meine Verarschung seiner Landsleute fürchterlich gegen den Strich geht, wie er sich auszudrücken beliebt.
Lieber Alois (oder darf ich Loisl sagen?),
das Lesen und das Verstehen einer Sache sind zwei Dinge, wie sie unterschiedlicher wohl nicht sein könnten und Multitasking, das entnehme ich jetzt einfach mal Deinen Zeilen, scheint nicht zu Deinen herausragendsten Fähigkeiten zu gehören, sonst nämlich, aber nur sonst, hättest Du gemerkt, wie scheissegal mir die Herkunft eines Menschen ist.
Ja, ich bekenne mich schuldig - ich veräppel Leute, seien es nun Spanier, die noch bis vor etwa 2 Jahren den Hauptanteil davon abbekamen oder jetzt Österreicher.
Das ist ein wenig wohnortabhängig, einfach, weil mir hier mehr Ösis als beispielsweise Haitianer über den Weg laufen..
Sollte sich die Fügung, die glückliche, jedoch erdreisten, mir einen Ostfriesen oder Westfalen oder Australier oder was auch immer vor die zerebrale Linse zu zerren, so wird auch der sein Fett wegkriegen.
Mitunter verscheisser ich mich sogar selbst. Echt jetzt.
Soviel Rückgrat, vulgo: Eier, hab ich nämlich, obwohl meine Putze das letztens heftigst bestritt.
Frauen gehören übrigens auch zu meiner bevorzugten Zielgruppe, die kriegen´s besonders dicke.
So, und nun streng doch mal die verobstlerten Hirnwindungen ein bisschen an - na, merkst du was?
Genau!
Also, das nächste Mal, solltest Du diesen merkwürdigen Drang verspüren, dich äussern zu wollen oder gar müssen, schreib´s auf ´ne Klorolle und wisch dir damit den Arsch ab.
Oder noch besser: Es gibt genug Dummdödelblogs (Liste wird auf Wunsch zugeschickt), wo deine verbalen Entgleisungen Beifall hervorrufen. Warum nervst du die nicht?
Dein ViaE
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Ps:
So hab ich´s gerne:
Der beste meiner Pläne ist bisher, in ViaE´s Hotel anzuheuern, wenn ich schon nach einem neuen Heim suchen muss, dann will ich wenigstens mal wieder einen respektablen Chef & Kollegen haben. Naja zumindest mein Bewerbungsstil dürfte ihm gefallen.Wünscht mir Glück.
Findet man hier, ganz unten.
Braves Mädchen *patpat* ( und das ganz ohne Fakelaki).
Samstag, 28. Juli 2012
Fly like an Igel
Immer wieder wird mir ja unterstellt, ich sei ein böser Mensch, sarkastisch, gar hinterhältig, arrogant und was der gemeine Pöbel sich noch für terrible Beschreibungen ausdenkt.
Das dem nicht so ist, soll hier und jetzt bewiesen werden, ich hatte nämlich gestern ein sehr, sehr nettes Gespräch mit einem Gast, der auf meine Frage nach dem werten Befinden dermassen überschwänglich von seiner ersten Erfahrung beim alleinigen und quasi völlig eigenständigen Paragliden schwärmte, dass ich ihm aufmunternd auf die schmale Schulter klopfte, anstatt ihm mitzuteilen, wie öde und langweilig ich das fände.
Drachenfliegen, wie´s ja bis zu den massiven Beschwerden der Schwiegermütter-Verbände hiess, löst bei mir in etwa den gleichen Adrenalinschub wie Briefschach aus und besitzt die Dynamik von Blaubeersammeln im Staatsforst.
Aber sagte ich ihm das etwa?
Nein.
Vielmehr brachte ich unsere Konversation schnell in eine andere Richtung, indem ich dreist vorgab, an der olympischen Erföffnungsfeier interessiert zu sein.
Wir können von Glück reden, es überhaupt bis zu selbiger geschafft zu haben, denn es war ja gross im Internet angekündigt, dass just am 27.7. der 3. Weltkrieg ausbräche, wobei, jetzt, wo ich´s schreibe, komme ich schon ein wenig ins Grübeln, was für´n Dreck ich immer lese.
Man möge mir gnädigst verzeihen, sollte ich das nicht mehr so ganz exakt zusammenbekommen, aber es bezog sich irgendwie auf das Datum, die darin enthaltenen Zahlen und/oder die postmenstruale Verfassung des Autors.
27 = 3x9, das Ganze umdrehn = 666 und die 7 wäre in irgendeinem mir nicht näher bekannten Kalender eigentlich die 12 -vielleicht auch 13, keine Ahnung-, die mystische Zahl schlechthin.
Oder so.
Jedenfalls lupenrein .
Nix dran zu rütteln.
Jetzt ist es aber so, dass bei mir hier quasi nix angekommen ist. Wie sieht´s bei euch aus? Irgendwelche Atombomben im Vorgarten? Granaten unterm Fernsehturm? Lustig kostümierte Männer, die marodierend durch die Strassen ziehen?**
Nicht, dass da voll die Action ist und mir sagt wieder keiner was.
**Es ist nicht der CSD in Gütersloh gemeint
Das dem nicht so ist, soll hier und jetzt bewiesen werden, ich hatte nämlich gestern ein sehr, sehr nettes Gespräch mit einem Gast, der auf meine Frage nach dem werten Befinden dermassen überschwänglich von seiner ersten Erfahrung beim alleinigen und quasi völlig eigenständigen Paragliden schwärmte, dass ich ihm aufmunternd auf die schmale Schulter klopfte, anstatt ihm mitzuteilen, wie öde und langweilig ich das fände.
Drachenfliegen, wie´s ja bis zu den massiven Beschwerden der Schwiegermütter-Verbände hiess, löst bei mir in etwa den gleichen Adrenalinschub wie Briefschach aus und besitzt die Dynamik von Blaubeersammeln im Staatsforst.
Aber sagte ich ihm das etwa?
Nein.
Vielmehr brachte ich unsere Konversation schnell in eine andere Richtung, indem ich dreist vorgab, an der olympischen Erföffnungsfeier interessiert zu sein.
Wir können von Glück reden, es überhaupt bis zu selbiger geschafft zu haben, denn es war ja gross im Internet angekündigt, dass just am 27.7. der 3. Weltkrieg ausbräche, wobei, jetzt, wo ich´s schreibe, komme ich schon ein wenig ins Grübeln, was für´n Dreck ich immer lese.
Man möge mir gnädigst verzeihen, sollte ich das nicht mehr so ganz exakt zusammenbekommen, aber es bezog sich irgendwie auf das Datum, die darin enthaltenen Zahlen und/oder die postmenstruale Verfassung des Autors.
27 = 3x9, das Ganze umdrehn = 666 und die 7 wäre in irgendeinem mir nicht näher bekannten Kalender eigentlich die 12 -vielleicht auch 13, keine Ahnung-, die mystische Zahl schlechthin.
Oder so.
Jedenfalls lupenrein .
Nix dran zu rütteln.
Jetzt ist es aber so, dass bei mir hier quasi nix angekommen ist. Wie sieht´s bei euch aus? Irgendwelche Atombomben im Vorgarten? Granaten unterm Fernsehturm? Lustig kostümierte Männer, die marodierend durch die Strassen ziehen?**
Nicht, dass da voll die Action ist und mir sagt wieder keiner was.
**Es ist nicht der CSD in Gütersloh gemeint
Donnerstag, 26. Juli 2012
Sie sind da
Mir ist seit gestern etwas schwummrig - zum Einen lauf ich mit dermassen stolzgeschwellter Brust durch die montanöse Einöde, weil ich, ja, ausgerechnet ich, aus den über 6 Milliarden (oder sind´s schon 7, Frau von der Leyen?) Erdenbürgern ausgewählt wurde, um die Botschaft zu verbreiten.
Zum Anderen frage ich mich, wie um alles in der Welt die ausgerechnet auf mich gekommen sind.
Der Reihe nach:
"Hallo Bloggerinn :)". So geht´s los.
Sie wissen es, sie beobachten mich. Was zunächst wie ein billiger Rechtschreibfehler aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als gewiefter Hinweis auf meinen derzeitigen Aufenthaltsort. Wir dröseln mal auf:
Blogger...Inn.
Jawoll, a) bin ich bei Blogger und b) am Inn. Welch geschickte Botschaft. Respekt.
Weiter:
Es wird nach jemandem gesucht, der über "ihr Geschenk-Rätsel" berichtet.
Das war der Punkt, wo ich etwas stutzig wurde. Bis dahin sah alles noch wie ´ne popelige Werbe-Spam-Nützlicher Idiot gesucht-Mail aus, aber da wurde mir doch glatt ein 5€-Gutschein für meine Weiterverbreitungsdienste angeboten. Wow, echt jetzt, ich mein, 5€ (in Worten fünf).
Da dachte ich schon so was wie: Von dieser Welt können die nicht sein.
Und siehe da, nur ein paar schwülstige Zeilen weiter unten gaben sie sich zu erkennen: eine angebliche Firma aus Bielefeld.
Na, klingelt´s? BIELEFELD , Mensch.
Sie sind es, kein Zweifel. Mithilfe eines Rätsels wollen sie ihr Geschenk an die Menschheit weitergeben.
Zwar bin ich, wie gesagt, schwerst gerührt ob der Ehre und ich würd ja auch wahnsinnig gerne bei der Erdenrettung helfen, aber für 5€, neeee, weiss nich.
Bei 5 Millionen könnten wir ins Geschäft kommen, ich werf dann auch eure Flugscheiben höchstpersönlich unters Volk, das zu errettende.
Kein Ding.
Zum Anderen frage ich mich, wie um alles in der Welt die ausgerechnet auf mich gekommen sind.
Der Reihe nach:
"Hallo Bloggerinn :)". So geht´s los.
Sie wissen es, sie beobachten mich. Was zunächst wie ein billiger Rechtschreibfehler aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als gewiefter Hinweis auf meinen derzeitigen Aufenthaltsort. Wir dröseln mal auf:
Blogger...Inn.
Jawoll, a) bin ich bei Blogger und b) am Inn. Welch geschickte Botschaft. Respekt.
Weiter:
Es wird nach jemandem gesucht, der über "ihr Geschenk-Rätsel" berichtet.
Das war der Punkt, wo ich etwas stutzig wurde. Bis dahin sah alles noch wie ´ne popelige Werbe-Spam-Nützlicher Idiot gesucht-Mail aus, aber da wurde mir doch glatt ein 5€-Gutschein für meine Weiterverbreitungsdienste angeboten. Wow, echt jetzt, ich mein, 5€ (in Worten fünf).
Da dachte ich schon so was wie: Von dieser Welt können die nicht sein.
Und siehe da, nur ein paar schwülstige Zeilen weiter unten gaben sie sich zu erkennen: eine angebliche Firma aus Bielefeld.
Na, klingelt´s? BIELEFELD , Mensch.
Sie sind es, kein Zweifel. Mithilfe eines Rätsels wollen sie ihr Geschenk an die Menschheit weitergeben.
Zwar bin ich, wie gesagt, schwerst gerührt ob der Ehre und ich würd ja auch wahnsinnig gerne bei der Erdenrettung helfen, aber für 5€, neeee, weiss nich.
Bei 5 Millionen könnten wir ins Geschäft kommen, ich werf dann auch eure Flugscheiben höchstpersönlich unters Volk, das zu errettende.
Kein Ding.
Samstag, 21. Juli 2012
Und das wäre Ihr Preis gewesen...
Leider konnte bei unserem heutigen Wettbewerb
"Wir labern um die goldene Ananas" kein eindeutiger Sieger ermittelt werden, was generell sehr schade ist, jedoch war es der Jury unmöglich, sich bei dem vielfältigen Angebot
festzulegen.
Ganz vorne mit dabei (wie immer) UHUPARDO , der sich grad ein zweites Loch in seinen iberischen Hintern zu freuen scheint, weil´s Hunderttausenden Spaniern so dreckig geht, dass sie den ihrigen endlich mal hochkriegen und demonstrieren. Ich hatte mich ja schon an anderer Stelle darüber ausgelassen, was ich von derart nichtsnutzigen Posts und ihren Autoren halte, die vorgeben, an Veränderungen nicht nur interessiert zu sein, sondern sogar daran arbeiten, in Wirklichkeit aber nur ihre Subjektivitäten unter die Leute bringen und die damit auffordern, doch bitteschön etwas zu tun.
Ay. wie sie mich ankotzen, diese Weltverbesserer, die vom Elend der anderen leben und selbst nichts, aber auch rein gar nichts zur Abschaffung desselben beitragen.
Das sind genau jene Typen, die uns in die Scheisse reiten - sich selbst für moralisch überlegen halten, aber wenn du ihnen 10 Riesen im Monat bezahlst, tun bzw. schreiben sie dafür alles.
Äbäh, no teneis cojones!
Denkbar wäre es auch gewesen, den Preis an die unzähligen Hobby-Verfassungsrechtler zu geben, denen die fremde Vorhaut plötzlich näher zu sein scheint, als die eigenen Schwimmhäute, mit denen sie sich krampfhaft überm von Piraten verseuchten Meer zu halten versuchen.
Just, da ich einen fetten Link setzen wollte, sind die plötzlich alle verschwunden. Nanü?
Muss es eben ohne gehen - im Grunde geht´s um Pelle ab oder nicht und ob ein versehrter Dödel mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Gähn, kommt in jeder halbwegs vernünftigen Prioritätenliste an ungefähr 122.454. Stelle.
Ganz heisser Anwärter auf Titel und Trophäe wäre auch er oder sie oder es hier gewesen. Was für ein Titel:
"Seid Euer multidimensionales Selbst"...wow, klingt für mich ´n bisschen wie die spirituell verquaste Version von "Mach dir nix draus, wennde fett bist", aber mir fehlen ja auch gerade Spirituosen, um in einen ähnlichen Geisteszustand zu entschwinden.
Was wäre noch so im Angebot gewesen?
Hmmm, hier, unser kleiner Vorzeigedemokrat beispielsweise.
Ich find ja die Vorgehensweise genial...erst kettet man sich an Bäume, alte Bahnhöfe, wasweissichwas, erwirkt eine Volksabstimmung, verliert die, macht aber dann weiter, als wär nix passiert.
Das hat Stil, das hat Klasse. Gut, hat leider nichts mit demokratischen Grundprinzipien zu tun, aber wen juckt´s.
Wir danken allen Beteiligten für die grösstenteils ungewollt vermittelte Heiterkeit, nehmen gerne noch Bewerbungen an und verbleiben ansonsten mit frotzeligen Grüssen.
Macht bitte weiter so.
Bitte.
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Leider konnte bei unserem heutigen Wettbewerb
"Wir labern um die goldene Ananas" kein eindeutiger Sieger ermittelt werden, was generell sehr schade ist, jedoch war es der Jury unmöglich, sich bei dem vielfältigen Angebot
festzulegen.
Ganz vorne mit dabei (wie immer) UHUPARDO , der sich grad ein zweites Loch in seinen iberischen Hintern zu freuen scheint, weil´s Hunderttausenden Spaniern so dreckig geht, dass sie den ihrigen endlich mal hochkriegen und demonstrieren. Ich hatte mich ja schon an anderer Stelle darüber ausgelassen, was ich von derart nichtsnutzigen Posts und ihren Autoren halte, die vorgeben, an Veränderungen nicht nur interessiert zu sein, sondern sogar daran arbeiten, in Wirklichkeit aber nur ihre Subjektivitäten unter die Leute bringen und die damit auffordern, doch bitteschön etwas zu tun.
Ay. wie sie mich ankotzen, diese Weltverbesserer, die vom Elend der anderen leben und selbst nichts, aber auch rein gar nichts zur Abschaffung desselben beitragen.
Das sind genau jene Typen, die uns in die Scheisse reiten - sich selbst für moralisch überlegen halten, aber wenn du ihnen 10 Riesen im Monat bezahlst, tun bzw. schreiben sie dafür alles.
Äbäh, no teneis cojones!
Denkbar wäre es auch gewesen, den Preis an die unzähligen Hobby-Verfassungsrechtler zu geben, denen die fremde Vorhaut plötzlich näher zu sein scheint, als die eigenen Schwimmhäute, mit denen sie sich krampfhaft überm von Piraten verseuchten Meer zu halten versuchen.
Just, da ich einen fetten Link setzen wollte, sind die plötzlich alle verschwunden. Nanü?
Muss es eben ohne gehen - im Grunde geht´s um Pelle ab oder nicht und ob ein versehrter Dödel mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Gähn, kommt in jeder halbwegs vernünftigen Prioritätenliste an ungefähr 122.454. Stelle.
Ganz heisser Anwärter auf Titel und Trophäe wäre auch er oder sie oder es hier gewesen. Was für ein Titel:
"Seid Euer multidimensionales Selbst"...wow, klingt für mich ´n bisschen wie die spirituell verquaste Version von "Mach dir nix draus, wennde fett bist", aber mir fehlen ja auch gerade Spirituosen, um in einen ähnlichen Geisteszustand zu entschwinden.
Was wäre noch so im Angebot gewesen?
Hmmm, hier, unser kleiner Vorzeigedemokrat beispielsweise.
Ich find ja die Vorgehensweise genial...erst kettet man sich an Bäume, alte Bahnhöfe, wasweissichwas, erwirkt eine Volksabstimmung, verliert die, macht aber dann weiter, als wär nix passiert.
Das hat Stil, das hat Klasse. Gut, hat leider nichts mit demokratischen Grundprinzipien zu tun, aber wen juckt´s.
Wir danken allen Beteiligten für die grösstenteils ungewollt vermittelte Heiterkeit, nehmen gerne noch Bewerbungen an und verbleiben ansonsten mit frotzeligen Grüssen.
Macht bitte weiter so.
Bitte.
Sonntag, 1. Juli 2012
BASH THE TRASH
Nicht wenigen Menschen scheint es völlig egal zu sein, sich mehr oder weniger öffentlich zum Vollhorst zu machen, wie uns das aktuelle Listing der Top-Blogs bei wordpress eindrucksvoll vor Augen führt.
Ich schau da ja nur zu, nein, aber auch zu zu gerne rein.
Das heutige Angebot besteht in erster Linie, neben dem üblichen UFO-Elvis lebt-Bilderberger/Illuminaten-Geschwafel, aus Pamphleten gegen den ESM. Und das, obwohl Lena da gar nicht singt.
Ob soviel Fachwissen, Kaffeesatzleserei und wilden Szenarien an die deutsche Mauer malenden Kommentatoren, kann ich gar nicht anders als den Hut zu ziehen.
Gut, dass ich in einer Diktatur leben soll, habe ich persönlich jetzt noch nicht so mitgekriegt, aber wenn ihr das sagt...
Vielleicht -und das scheint mir die sehr viel wahrscheinlichere Variante- wisst ihr einfach nur nicht, wie man die einem zur Verfügung stehenden Mittel der Demokratie artgerecht anwendet?
Vielleicht wollt ihr das ja auch gar nicht?
Vielleicht ist es -simpel gesagt- sehr viel bequemer, statt des eigenen Arsches nur den Finger hochzukriegen, um ihn sodann wie ´ne Stukka auf die Tastatur niedersausen zu lassen, um sich am Feedback der Geschundenen zu erfreuen oder Empfehlungen auszusprechen, wo der dem Geschriebenen kritisch Gegenüberstehende sich seine Meinung hinstecken kann?
Und dann ist da ja auch noch ESM ohne S. Singt Lena auch nicht mit. Auf selbem Niveau wie gerade vollführtem Wort/Buchstabenspiel teilen uns begnadete Analysten mit, dass Deutschland gar nicht erst ins Halbfinale hätte kommen dürfen und unser Fussball eh der schlechteste überhaupt sei.
Wortreich werden Spieler klassifiziert und benotet, wobei der Klassifizierende und Benotende seine komplette Ahnungslosigkeit mehr als nur zur Schau stellt. Klassisches Eigentor. Von der Mittellinie.
Voll toll auch das aber sowas von absolutem Negieren des Zusammenhangs von Sport und Politik aka aktueller politischer Erscheinungen, den ausser einer völlig verblödeten Minderheit, die noch ganz andere Dinge durcheinander bringt, sowieso nur sie selbst herstellen.
Wie schön entspannend sind da doch Blogs, die sich lediglich einigermassen verzweifelt um Gender-Themen bemühen, einer Problematik, die wir schon seit mindestens 20 Jahren nicht mehr hätten, gäbe es nicht immer und immmer wieder derartige Veröffentlichungen.
Aber die sind wenigstens lustig. Also ungewollt jetzt.
Lena singt da, glaube ich jedenfalls, auch nicht mit.
Ich sing mir jetzt ein Schlaflied, sag "Gute Nacht, Deutschland", schwing mich auf Austria´s next Topmopped und bin dann mal weg.
Gehabt euch wohl.
Ich schau da ja nur zu, nein, aber auch zu zu gerne rein.
Das heutige Angebot besteht in erster Linie, neben dem üblichen UFO-Elvis lebt-Bilderberger/Illuminaten-Geschwafel, aus Pamphleten gegen den ESM. Und das, obwohl Lena da gar nicht singt.
Ob soviel Fachwissen, Kaffeesatzleserei und wilden Szenarien an die deutsche Mauer malenden Kommentatoren, kann ich gar nicht anders als den Hut zu ziehen.
Gut, dass ich in einer Diktatur leben soll, habe ich persönlich jetzt noch nicht so mitgekriegt, aber wenn ihr das sagt...
Vielleicht -und das scheint mir die sehr viel wahrscheinlichere Variante- wisst ihr einfach nur nicht, wie man die einem zur Verfügung stehenden Mittel der Demokratie artgerecht anwendet?
Vielleicht wollt ihr das ja auch gar nicht?
Vielleicht ist es -simpel gesagt- sehr viel bequemer, statt des eigenen Arsches nur den Finger hochzukriegen, um ihn sodann wie ´ne Stukka auf die Tastatur niedersausen zu lassen, um sich am Feedback der Geschundenen zu erfreuen oder Empfehlungen auszusprechen, wo der dem Geschriebenen kritisch Gegenüberstehende sich seine Meinung hinstecken kann?
Und dann ist da ja auch noch ESM ohne S. Singt Lena auch nicht mit. Auf selbem Niveau wie gerade vollführtem Wort/Buchstabenspiel teilen uns begnadete Analysten mit, dass Deutschland gar nicht erst ins Halbfinale hätte kommen dürfen und unser Fussball eh der schlechteste überhaupt sei.
Wortreich werden Spieler klassifiziert und benotet, wobei der Klassifizierende und Benotende seine komplette Ahnungslosigkeit mehr als nur zur Schau stellt. Klassisches Eigentor. Von der Mittellinie.
Voll toll auch das aber sowas von absolutem Negieren des Zusammenhangs von Sport und Politik aka aktueller politischer Erscheinungen, den ausser einer völlig verblödeten Minderheit, die noch ganz andere Dinge durcheinander bringt, sowieso nur sie selbst herstellen.
Wie schön entspannend sind da doch Blogs, die sich lediglich einigermassen verzweifelt um Gender-Themen bemühen, einer Problematik, die wir schon seit mindestens 20 Jahren nicht mehr hätten, gäbe es nicht immer und immmer wieder derartige Veröffentlichungen.
Aber die sind wenigstens lustig. Also ungewollt jetzt.
Lena singt da, glaube ich jedenfalls, auch nicht mit.
Ich sing mir jetzt ein Schlaflied, sag "Gute Nacht, Deutschland", schwing mich auf Austria´s next Topmopped und bin dann mal weg.
Gehabt euch wohl.
Montag, 11. Juni 2012
IQ so um die 75
Den hatte wer? Genau, Forrest Gump. Und was sagte dessen Mom immer? Richtig, das Leben sei wie eine Schachtel Pralinen.
Während ihr jedoch immer die mit den Trüffeln abkriegt, erwische ich , so hat´s den Anschein, jene welche, wo das kleine Wörtchen Diät vorgesetzt wird.
Grad gestern erst machte ich die Schachtel in Form des von mir bevorzugten Internet-Browsers auf, tippte flugs, damit´s keiner sieht, die blaue Seite vom Herrn Sugarmountain ein und es dauerte nicht lange, bis im Chat eine nette, kompromisslos kurze Mitteilung für mich erschien, Absender eine gewissse Lara-Jaqueline.
Inhalt der Message: Fotos kommentiern!
Wenn ich eins im Leben gelernt habe - sei pragmatisch, diskutiere nicht, folge den Befehlen dir offensichtlich zugetaner Menschen widerspruchslos.
Ergo wurde ich einer nur notdürftig bekleideten Dame angesichtig und während ich mich noch fragte, ob sie mich wohl um eine Kleiderspende bitten wollte, erschien im kleinen Fensterlein:
Und?
Nun bin ich ja bekanntermassen ein Meister der geschliffenen und polierten Wortwahl, also tippselte ich:
Öhm, naja, für 24 biste noch ganz ordentlich in Schuss. Geistig auch noch ganz frisch?
Irgendwie kam dann nichts mehr.
Jetzt mache ich mir natürlich grosse Vorwürfe, ob sie damit eventuell intellektuell überfordert war.
Und wo ich die Klamotten hinschicken soll.
Während ihr jedoch immer die mit den Trüffeln abkriegt, erwische ich , so hat´s den Anschein, jene welche, wo das kleine Wörtchen Diät vorgesetzt wird.
Grad gestern erst machte ich die Schachtel in Form des von mir bevorzugten Internet-Browsers auf, tippte flugs, damit´s keiner sieht, die blaue Seite vom Herrn Sugarmountain ein und es dauerte nicht lange, bis im Chat eine nette, kompromisslos kurze Mitteilung für mich erschien, Absender eine gewissse Lara-Jaqueline.
Inhalt der Message: Fotos kommentiern!
Wenn ich eins im Leben gelernt habe - sei pragmatisch, diskutiere nicht, folge den Befehlen dir offensichtlich zugetaner Menschen widerspruchslos.
Ergo wurde ich einer nur notdürftig bekleideten Dame angesichtig und während ich mich noch fragte, ob sie mich wohl um eine Kleiderspende bitten wollte, erschien im kleinen Fensterlein:
Und?
Nun bin ich ja bekanntermassen ein Meister der geschliffenen und polierten Wortwahl, also tippselte ich:
Öhm, naja, für 24 biste noch ganz ordentlich in Schuss. Geistig auch noch ganz frisch?
Irgendwie kam dann nichts mehr.
Jetzt mache ich mir natürlich grosse Vorwürfe, ob sie damit eventuell intellektuell überfordert war.
Und wo ich die Klamotten hinschicken soll.
Freitag, 8. Juni 2012
Meine Bewerbung bei der SCHUFA
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schufa,
mit grossem Interesse habe ich die gestrigen Medienberichte verfolgt, wonach Sie jetzt auch in sozialen Netzwerken Daten von Verbrauchern erheben bzw. ermitteln wollen.
Für diese in meinen Augen sehr lobenswerte Aufgabe wird doch sicher noch geeignetes Personal gesucht, weshalb ich mich bei Ihnen gerne als informeller Mitarbeiter bewerben möchte.
Sie könnten mich ja dann als "IM Pleitier" oder "IM Top-Scorer" führen, da bin ich flexibel.
Immer wieder hört man ja nur Gutes über Sie.
Die negativen Schlagzeilen, wonach Sie schonmal vergessen, Negativeinträge zu löschen und Fehl- oder sogar Falschinformationen von Kreditinstituten oder Versandhandel nicht gegengecheckt werden, sind sicher nur übertrieben und haben bestimmt auch gar keinen Einfluss auf das Scoring.
Sehr gut finde ich übrigens die Idee, nach amerikanischem Vorbild Arbeitgeber- und Wohnsituation in die Bewertung mit einfliessen zu lassen, so kann man kreditunwürdige Asis ja auch viel besser vorm Konsumterror schützen.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, melden Sie sich bitte umgehend bei mir, damit Sie mich in einem persönlichen Gespräch durchleuchten und wir die Modalitäten festlegen können.
Meinen Lebenslauf dürften Sie ja schon haben.
Mit bonitären Grüssen,
Ihr ViaE
Ps.: Ich bin sehr gut vernetzt. Also, ich kenn da ´n paar...alter Schwede, sag ich nur.
mit grossem Interesse habe ich die gestrigen Medienberichte verfolgt, wonach Sie jetzt auch in sozialen Netzwerken Daten von Verbrauchern erheben bzw. ermitteln wollen.
Für diese in meinen Augen sehr lobenswerte Aufgabe wird doch sicher noch geeignetes Personal gesucht, weshalb ich mich bei Ihnen gerne als informeller Mitarbeiter bewerben möchte.
Sie könnten mich ja dann als "IM Pleitier" oder "IM Top-Scorer" führen, da bin ich flexibel.
Immer wieder hört man ja nur Gutes über Sie.
Die negativen Schlagzeilen, wonach Sie schonmal vergessen, Negativeinträge zu löschen und Fehl- oder sogar Falschinformationen von Kreditinstituten oder Versandhandel nicht gegengecheckt werden, sind sicher nur übertrieben und haben bestimmt auch gar keinen Einfluss auf das Scoring.
Sehr gut finde ich übrigens die Idee, nach amerikanischem Vorbild Arbeitgeber- und Wohnsituation in die Bewertung mit einfliessen zu lassen, so kann man kreditunwürdige Asis ja auch viel besser vorm Konsumterror schützen.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, melden Sie sich bitte umgehend bei mir, damit Sie mich in einem persönlichen Gespräch durchleuchten und wir die Modalitäten festlegen können.
Meinen Lebenslauf dürften Sie ja schon haben.
Mit bonitären Grüssen,
Ihr ViaE
Ps.: Ich bin sehr gut vernetzt. Also, ich kenn da ´n paar...alter Schwede, sag ich nur.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Der Twitterer
Liebe Zuschauer,
heute habe ich eine grausige Entdeckung gemacht. Mir wurde schlagartig bewusst, welch unangenehme Situation es ist, wenn einem das Gemächt juckt, man aber gerade ein halbes Hähnchen isst.
Das hat mit unserer heutigen Sendung aber nur peripher zu tun, in der wir uns mit einer mittlerweile zu einer echten Plage gewordenen Art auseinandersetzen wollen:
dem Twitterer
Der gemeine Twitterer (lat.: homo einsilbicus) bevölkert zu Millionen das Internet, wo ihm sogenannte Follower auf infamste Unart und Weise Interesse an seinen Geistesausdünstungen vorgaukeln, was unseren kleinen, possierlichen Freund dazu ermutigt, immer mehr und unkontrollierter zu dünsten.
Sein natürlicher Lebensraum ist auf 140 Zeichen begrenzt und Nahrung findet er in seiner von der Aussenwelt völlig abgeschnittenen rechten oder auch schon mal linken Gehirnhälfte, die aber wiederum ein völlig selbständiges Eigenleben führt. Durch das beinahe vollständige Fehlen von Synapsen kommt es zu zusammenhanglosen Sätzen, denen nicht selten keinerlei Bezug zu irgendwas zuzuordnen ist.
Schon in grauer Vorzeit war ein Vorläufer des Twitterers unter der Bezeichnung "Quasselstrippe" oder auch "Nervensäge" bekannt, der jedoch durch körperliche Gewalteinwirkung relativ gut im Zaum zu halten und somit eher ungefährlich war.
Während der Aufzucht, die gewöhnlich etwa 45 Jahre dauert, durchleiden die Eltern Höllenqualen, weil sie irgendwann feststellen müssen, sich dem Nervbalg nur durch Tod entziehen zu können.
In der Adoleszenz wird der Twitterer unwahrscheinlich pickelig, was er als Ausrede benutzt, um anstrengende sexuelle Aktivitäten zu vermeiden.
So hackt er lediglich Computer.
Eine nächste Generation wird es daher nicht geben.
Gott sei Dank.
Guten Abend.
heute habe ich eine grausige Entdeckung gemacht. Mir wurde schlagartig bewusst, welch unangenehme Situation es ist, wenn einem das Gemächt juckt, man aber gerade ein halbes Hähnchen isst.
Das hat mit unserer heutigen Sendung aber nur peripher zu tun, in der wir uns mit einer mittlerweile zu einer echten Plage gewordenen Art auseinandersetzen wollen:
dem Twitterer
Der gemeine Twitterer (lat.: homo einsilbicus) bevölkert zu Millionen das Internet, wo ihm sogenannte Follower auf infamste Unart und Weise Interesse an seinen Geistesausdünstungen vorgaukeln, was unseren kleinen, possierlichen Freund dazu ermutigt, immer mehr und unkontrollierter zu dünsten.
Sein natürlicher Lebensraum ist auf 140 Zeichen begrenzt und Nahrung findet er in seiner von der Aussenwelt völlig abgeschnittenen rechten oder auch schon mal linken Gehirnhälfte, die aber wiederum ein völlig selbständiges Eigenleben führt. Durch das beinahe vollständige Fehlen von Synapsen kommt es zu zusammenhanglosen Sätzen, denen nicht selten keinerlei Bezug zu irgendwas zuzuordnen ist.
Schon in grauer Vorzeit war ein Vorläufer des Twitterers unter der Bezeichnung "Quasselstrippe" oder auch "Nervensäge" bekannt, der jedoch durch körperliche Gewalteinwirkung relativ gut im Zaum zu halten und somit eher ungefährlich war.
Während der Aufzucht, die gewöhnlich etwa 45 Jahre dauert, durchleiden die Eltern Höllenqualen, weil sie irgendwann feststellen müssen, sich dem Nervbalg nur durch Tod entziehen zu können.
In der Adoleszenz wird der Twitterer unwahrscheinlich pickelig, was er als Ausrede benutzt, um anstrengende sexuelle Aktivitäten zu vermeiden.
So hackt er lediglich Computer.
Eine nächste Generation wird es daher nicht geben.
Gott sei Dank.
Guten Abend.
*Bild schamlos bei radio.bremen.de gemopst (was wortwitztechnisch voll der Brüller ist, weil das nämlich gar nicht der Grzimek, sondern Loriot ist. Ich mag ja auch Möpse. Wollt´s mal gesagt haben)
Samstag, 19. Mai 2012
Eierless Wahn
Letztens habe ich ein wenig in die Glotze geguckt. "The Big Bang Theory", sehr lustig. Als aber nach ´ner dreiviertel Stunde immer noch kein Abspann kam und ich mal genauer hinschaute, merkte ich, dass das ein Bericht vom Parteitag der PIRATEN war...
Tscha, so kann´s gehen und damit ein herzliches "Grüss Gott" aus seinem irdischen Kräutergarten.
Da bin ich wieder.
Schön, gell?
Wer insgeheim oder auch offen die Hoffnung hegte, mich los zu sein, der muss jetzt ganz stark sein: Nach einer sehr erholsamen Pause vom digitalen Leben steige ich wieder ein und nerve weiterhin mit blumigen Posts zur Lage der Nation, dem BIP, BAP und sonstigen Drei-oder-mehr-oder-auch-weniger-buchstabengebilden.
Während sich Facebook anschickt, die neue Telekom-Aktie zu werden, treiben mich ganz andere Dinge um, als da primär die Frage wäre, ob und inwiefern es wohl Sinn machen würde, sich -also mich in diesem Fall- zum Kaiser von Österreich wählen zu lassen. Oder alternativ zum König von Spanien. Zwar schiesse ich keine Elefanten, dafür aber einen Bock nach dem anderen.
Wie kam ich drauf?
Achja, die letzten Wahlerfolge von Dr.Sheldon Cooper, Wolowitz und Co.
Runde 8% der sich zur Wahlurne Aufraffenden hievten Ahnungs-, Planungs- und Orientierungslosigkeit in die mit fast 10.000 € monatlich sattsam gepolsterten Sessel ihrer Landtage.
Obwohl..."liquid democracy" hat ja was; zwar verstand ich darunter bisher die freie Wahl zwischen Warsteiner und Jack Daniels, aber wenn´s nun zum plebiszitären Prinzip erhoben werden soll - meinen Segen habter.
Grundeinkommen für alle? Ja, wieso denn nicht? Ist ja eh nur die aufgewärmte Form der alten 80er Forderung nach Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich.
U-, S- und Trambahn für lau? Coole Sache, endlich auf Augenhöhe mit dem gemeinen Schwarzfahrer.
Urheberrecht, wer braucht das schon? Steht doch sowieso alles im Internet wie bestellt und nicht abgeholt rum.
War da noch mehr? Hmm, vielleicht die herrlich herzliche Naivität, mit der dem Wahlvolk versprochen wird, sich nun -wahrscheinlich mit allem Nachdruck, wie´s immer so schön heisst- in die Sachthemen einzuarbeiten und kundig zu machen. Wenn´s denn jemals dazu kommen wird, freue ich mich schon auf die langen Gesichter der Wählenden ob der selben Phrasen wie bei den "Etablierten".
Dass mir dann bloss keiner ankommt, rumheult und die kaiserliche oder königliche Schärpe einnässt.
Hiermit erkläre ich das Projekt Demokratie für gescheitert und führe den Absolutismus wieder ein.
Audienzen werden ab sofort wieder regelmässig gewährt.
Anmeldungen unten.
Horrido.
Tscha, so kann´s gehen und damit ein herzliches "Grüss Gott" aus seinem irdischen Kräutergarten.
Da bin ich wieder.
Schön, gell?
Wer insgeheim oder auch offen die Hoffnung hegte, mich los zu sein, der muss jetzt ganz stark sein: Nach einer sehr erholsamen Pause vom digitalen Leben steige ich wieder ein und nerve weiterhin mit blumigen Posts zur Lage der Nation, dem BIP, BAP und sonstigen Drei-oder-mehr-oder-auch-weniger-buchstabengebilden.
Während sich Facebook anschickt, die neue Telekom-Aktie zu werden, treiben mich ganz andere Dinge um, als da primär die Frage wäre, ob und inwiefern es wohl Sinn machen würde, sich -also mich in diesem Fall- zum Kaiser von Österreich wählen zu lassen. Oder alternativ zum König von Spanien. Zwar schiesse ich keine Elefanten, dafür aber einen Bock nach dem anderen.
Wie kam ich drauf?
Achja, die letzten Wahlerfolge von Dr.Sheldon Cooper, Wolowitz und Co.
Runde 8% der sich zur Wahlurne Aufraffenden hievten Ahnungs-, Planungs- und Orientierungslosigkeit in die mit fast 10.000 € monatlich sattsam gepolsterten Sessel ihrer Landtage.
Obwohl..."liquid democracy" hat ja was; zwar verstand ich darunter bisher die freie Wahl zwischen Warsteiner und Jack Daniels, aber wenn´s nun zum plebiszitären Prinzip erhoben werden soll - meinen Segen habter.
Grundeinkommen für alle? Ja, wieso denn nicht? Ist ja eh nur die aufgewärmte Form der alten 80er Forderung nach Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich.
U-, S- und Trambahn für lau? Coole Sache, endlich auf Augenhöhe mit dem gemeinen Schwarzfahrer.
Urheberrecht, wer braucht das schon? Steht doch sowieso alles im Internet wie bestellt und nicht abgeholt rum.
War da noch mehr? Hmm, vielleicht die herrlich herzliche Naivität, mit der dem Wahlvolk versprochen wird, sich nun -wahrscheinlich mit allem Nachdruck, wie´s immer so schön heisst- in die Sachthemen einzuarbeiten und kundig zu machen. Wenn´s denn jemals dazu kommen wird, freue ich mich schon auf die langen Gesichter der Wählenden ob der selben Phrasen wie bei den "Etablierten".
Dass mir dann bloss keiner ankommt, rumheult und die kaiserliche oder königliche Schärpe einnässt.
Hiermit erkläre ich das Projekt Demokratie für gescheitert und führe den Absolutismus wieder ein.
Audienzen werden ab sofort wieder regelmässig gewährt.
Anmeldungen unten.
Horrido.
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Freitag, 23. März 2012
Sven Regener, Piraten und die restlichen Outlaws
Es tut sich was im Netz. Das ist gut, da will ich mittun.
Grob gesagt geht es um Urheber/Nutzungs/Verwertungsrechte musikalisch-künstlerischer Elaborate und der Herr Regener fordert als Künstler vehement das Recht auf Bezahlung seiner Leistung, die Piraten sprechen ihm dieses ab, und zwar, Achtung, jetzt kommt´s, mit der Begründung, es gäbe gar keinen "Diebstahl geistigen Eigentums".
Ja, bei euch vielleicht nicht, mag man ihnen da gerne entgegenschreien, ebensowenig, wie ihr je an einer Gehirnerschütterung leiden werdet, denn wenn die Grundvoraussetzung fehlt...
Das merkt man schon an der Begründung für vorangegangene Behauptung, die da in etwa lautet: Bei einem Diebstahl nimmt man unerlaubt etwas weg, so zum Beispiel im Supermarkt, wo ich mir ´ne Buddel Korn schnappe und die dann ungesetzlicherweise, weil ich sie ja nicht bezahle, in meinen Besitz übergeht.
Wenn ich dagegen im Netz irgendwo etwas illegal downloade, bleibt das ja erhalten. Aha.
Wow, das von Leuten, die schon im Land- und (hoffentlich nicht) bald auch im Bundestag sitzen.
Jut, machen wir mal ein bisschen Rechtskunde für Anfänger. Keine Angst, jetzt kommen keine Paragraphen oder sowas, ist gar nicht nötig.
Wenn das Musikstück (oder was auch immer) dort von einer autorisierten Firma wie dem Plattenlabel oder Vertrieb eingestellt und zum kostenlosen Download angeboten wurde, hat der Künstler resp. Komponist sich gefälligst mit denen um eine angemessene Entlohnung zu prügeln. Ist das, wie wohl in den meisten Fällen, nicht gegeben und ergibt sich das Angebot aus der unrechtmässigen Bereitstellung, machen sich sowohl Bereitsteller als auch illegaler Nutzer strafbar.
Punkt.
Denn natürlich gibt es das Recht auf geistiges Eigentum. Wäre dem nicht so, könnte sich jeder X-beliebige die künstlerischen Schaffensprodukte Anderer aneignen und weiterverwerten.
Ums nochmal plastischer zu sagen: Stelle ich einen Text ins Netz, versehen mit Copyright, und jemand nimmt den und veräussert ihn anderswo, bietet ihn beispielsweisee als kostenpflichtiges E-Book an, begeht er damit gleich mehrere Straftaten auf einmal.
Zusätzlich reiss ich ihm die Hände ab und dann möcht ich mal sehen, wie er mit der Nase allein Copy+Paste bewerkstelligen will.
Sicher bedarf das Urheberrecht einiger Veränderungen/Anpassungen an die neuen Medien, da mag ich wohl konform gehen, aber einem Künstler abzusprechen, er hätte da etwas geschaffen, das bezahlenswert ist?
Grob gesagt geht es um Urheber/Nutzungs/Verwertungsrechte musikalisch-künstlerischer Elaborate und der Herr Regener fordert als Künstler vehement das Recht auf Bezahlung seiner Leistung, die Piraten sprechen ihm dieses ab, und zwar, Achtung, jetzt kommt´s, mit der Begründung, es gäbe gar keinen "Diebstahl geistigen Eigentums".
Ja, bei euch vielleicht nicht, mag man ihnen da gerne entgegenschreien, ebensowenig, wie ihr je an einer Gehirnerschütterung leiden werdet, denn wenn die Grundvoraussetzung fehlt...
Das merkt man schon an der Begründung für vorangegangene Behauptung, die da in etwa lautet: Bei einem Diebstahl nimmt man unerlaubt etwas weg, so zum Beispiel im Supermarkt, wo ich mir ´ne Buddel Korn schnappe und die dann ungesetzlicherweise, weil ich sie ja nicht bezahle, in meinen Besitz übergeht.
Wenn ich dagegen im Netz irgendwo etwas illegal downloade, bleibt das ja erhalten. Aha.
Wow, das von Leuten, die schon im Land- und (hoffentlich nicht) bald auch im Bundestag sitzen.
Jut, machen wir mal ein bisschen Rechtskunde für Anfänger. Keine Angst, jetzt kommen keine Paragraphen oder sowas, ist gar nicht nötig.
Wenn das Musikstück (oder was auch immer) dort von einer autorisierten Firma wie dem Plattenlabel oder Vertrieb eingestellt und zum kostenlosen Download angeboten wurde, hat der Künstler resp. Komponist sich gefälligst mit denen um eine angemessene Entlohnung zu prügeln. Ist das, wie wohl in den meisten Fällen, nicht gegeben und ergibt sich das Angebot aus der unrechtmässigen Bereitstellung, machen sich sowohl Bereitsteller als auch illegaler Nutzer strafbar.
Punkt.
Denn natürlich gibt es das Recht auf geistiges Eigentum. Wäre dem nicht so, könnte sich jeder X-beliebige die künstlerischen Schaffensprodukte Anderer aneignen und weiterverwerten.
Ums nochmal plastischer zu sagen: Stelle ich einen Text ins Netz, versehen mit Copyright, und jemand nimmt den und veräussert ihn anderswo, bietet ihn beispielsweisee als kostenpflichtiges E-Book an, begeht er damit gleich mehrere Straftaten auf einmal.
Zusätzlich reiss ich ihm die Hände ab und dann möcht ich mal sehen, wie er mit der Nase allein Copy+Paste bewerkstelligen will.
Sicher bedarf das Urheberrecht einiger Veränderungen/Anpassungen an die neuen Medien, da mag ich wohl konform gehen, aber einem Künstler abzusprechen, er hätte da etwas geschaffen, das bezahlenswert ist?
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