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Freitag, 24. August 2012

Das braune Ö-Ei**

Lang hat´s gedauert, geduldig harrte ich in meiner mit sexistischen Klischees und Vorurteilen geradezu vollgekleisterten Macho-Ecke, immer hoffend, dass so ein Flintenweib es mal auf mich abgesehen hätte.
Kam aber nix, könnte vielleicht daran liegen, dass ich gute 85 % der Führungspositionen mit Frauen besetzt habe und die anscheinend keinerlei Zeit für alberne Diskussionen über Farbe und Inhalt von Ü-Eiern haben.
Die stehen ihre Frau im Job, erziehen allein oder in angemessen aufgeteilter Form Kinder und managen sich samt  ihrem Leben.
Die haben daheim keine Anrufbeantworterin, keine Salzstreuerin und erst recht keine Wasserhenne.
Die haben studiert. Manche auch nicht.
Die fühlen sich von  mir nicht sexuell belästigt, wenn ich ihnen in einer Sresssituationen den Nacken massiere.
Die stehn auf Clooney oder Pattinson, je nach Alter und Präferenz.
Zumindest eine auf Jodie Foster.

Die alle gehn ziemlich sicher davon aus, dass ihre männlichen Nachkommen nicht zum Vergewaltiger werden, weil sie in hellblauer und später Spiderman-Bettwäsche geschlafen haben.
Und ihre Töchter nicht zwangsläufig Opfer maskuliner Gewalt und/oder Heimchen am Herd, weil sie gerne mit HelloKitty-Kram spielen.

Anstatt das Ü-Ei als solches, nämlich maßlos überteuertes, mit nutzlosem Plastikspielzeug vollgestopftes Verführunsobjekt zu brandmarken, moniert man / frau (Mannfrau) die geschlechterspezifische Ausrichtung.

Mein Vorschlag zur Güte: Kauft euren Blagen ´ne ordentliche Tafel Schokolade und vernünftige Spielwaren, damit sie nicht so dumm und arrogant werden wie derart spiegelfechtende Möchtegern-Amazonen.



by fussmoden.de
Und kauft euren Jungen ja nicht diesen Fussballschuh, auch wenn irgendjemand ihnen erzählt hat, es handle sich dabei um eine Sonder-Edition "Cristano Ronaldo"!


**Ö steht für Östrogen und braun für, naja, ihr wisst schon...

Donnerstag, 5. Juli 2012

Spieglein, Spieglein...


Obiger Schnappschuss entstand rein zufällig aus unserem Auto heraus, als Luisa und ich relativ spontan unseren Abreisezeitpunkt aus Klagenfurt vorverlegen mussten, da meine Verhandlungen mit den dortigen Honoratioren geringfügig anders verliefen, als von mir geplant.
Der daraus resultierende Zeitgewinn gab mir hingegen die Gelegenheit, nochmals über die alles in allem recht unglücklich verlaufene EM nachzudenken.

Schlussendlich gelange ich zu dem Resultat, dass neben katasrophaler Aufstellung auch die mangelnde Autorität Jogi Löws nicht unwesentlich dazu beigetragen haben könnte.
Folgen die Spieler deinen Befehlen als Trainer nicht, bist du verloren.
In meiner Zeit als Übungsleiter konnte ich sehr gut feststellen, wie wichtig es ist, dass deine Anweisungen beherzigt werden.
"Männer", so sprach ich, "Männer, 48 Stunden vor dem Spiel keinen Sex, verstanden?"
Sie nickten einhellig und siehe da: schon im darauffolgenden Jahr wurden wir F-Jugendmeister.
Tja, gewusst wie.

Das dürfte, so es allein nach mir ginge, was es aber wie immer nicht tut, auch als Motto über dem nun folgenden Absatz stehen, in dem es, jedenfalls vordergründig, um den Versuch geht, mir eine dezent adipöse Mittdreissigerin vom Leib zu halten, die es sich in den Kopf gesetzt zu haben schien, mich von veganer Lebens- und Essenskultur zu überzeugen. Erfolglos, wie hoffentlich nicht extra betont werden muss.

Bin ich eigentlich - und diese Frage sollte doch mal ernsthaft diskutiert werden- der Einzige, dem auffällt, dass Menschen, die vorgeben, sich besonders gesund zu ernähren, immer picklige Haut haben und auch sonst eher scheisse, denn vital aussehen?
Und dann dieses Mitleidsgetue...hat der Löwe vielleicht ein schlechtes Gewissen, wenn er ´ne Gazelle reisst?
Mit eben dieser Frage hatte sich das Gespräch mit der Adipösen dann auch schnell erledigt, als nächsten Schachzug hätt ich noch ´nen Spiegel in petto gehabt...

Donnerstag, 14. Juni 2012

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär...

Wenn der Ronaldo so weitermacht, ist er nächstes Jahr auf der Einkaufsliste von Michael Preetz.
Wenn Gomez so weitermacht, sind wir bald Europameister.
Wenn Kahn so weitermacht, werden dem ZDF die Gebühren entzogen.
Wenn ich morgen mal ein Ergebnis richtig tippe, ziehe ich auf der Wettliste endlich mit unserer semichinesischen Kinderbetreuerin gleich.
Wenn Spanien es sich nicht endgültig mit mir versauen will, sollte es  4:0 gewinnen.
Wenn das passiert, brüllt Trapattoni dann in der Pressekonferenz: "What allowe St.Leeeeedger...have played like bottle empty...I have ready?" ?
Wenn das da oben mit dem doppelten Fragezeichen nicht regelkonform sein sollte, behaltet´s bitte für euch oder postet´s auf Google+ ; bleibt sich gleich.

Wenn Luisa nächste Woche kommt, soll sie mir ein Stück spanische Erde mitbringen, solange es die noch gibt.
Wenn sie Geburtstag hat, wird sie 26.
Wenn wir zu Ende gefeiert haben, lade ich sie ein, an unserer Gruppe teilzunehmen - wir, alle über 25, setzen uns im Kreis auf und werfen uns einen Plastikball zu.
Wenn der Zivi nicht aufpasst, tausche ich die Baby-Kekse der Teilnehmer gegen Mandelkrokant aus.

Wenn ich jetzt nicht so müde wäre, würde ich noch mehr so toller Sätze schreiben.
Wenn die wieder keiner kommentieren würde, wäre ich muksch.
Wenn die Plinsen   vom Hotelverband hier  ´n bischen mehr in der Birne hätten, hätten (keine Angst, Sie stottern nicht) die mich nicht als Vortragenden eingeladen.
Wenn die mich hier ausweisen, geh ich nach Venezuela, und zwar zu Fuss.

Wenn einer mitkommen will, bitte rechtzeitig anmelden.
Wenn euch das zu viele wenns waren, schreibt euch doch selber was.

Montag, 28. Mai 2012

Mopsi oder as time goes by

Grad sitz ich hier so, döse vor mich hin, da kommt mir doch glatt die semigeniale Idee, dem letzten Post eine Art Wiedergutmachung folgen zu lassen, denn garstig Wort hab ich geführt. Das soll nicht sein. Nicht hier, dem Streichelzoo für tolerante Humanoide und ein kultiviertes Miteinander, dem eintrittsfreien Tempel, wo dem gepflegten Umgang gehuldigt wird.

Also, horcht auf: Ich werde das Drehbuch für eine neue Krimiserie schreiben. Die Protagonistin ist eine vor 20 (die Option 30 oder vielleicht auch 40 gilt es noch zu überdenken) Jahren ins Koma gefallene Emanze, Kriminalhauptkommissarin, die versucht, ihre Fälle mit Logik zu lösen.
Titel: Die letzte Bulette.

Damit sei der Gleichberechtigung genüge getan und ich kann, wo ich schonmal dabei bin, mich auch noch bei meinem kleinen Bruder (6) entschuldigen für die Nichteinhaltung des anlässlich eines tragischen Vorkommnisses verschiedenen Goldhamsters Mopsi (1) abgegebenen Versprechens, mein Leben (damals 5) der Züchtung backofenresistenter Nagetiere zu widmen. Sorry.

Stattdessen geh ich langsam, aber  sicher und unaufhaltsam der 50 entgegen und die  Frage, ob´s das denn alles wert war, muss nicht nur erlaubt sein, sondern darf explizit gestellt werden. Aber nur von mir selbst. Gehässigkeiten Dritter, meist eh relativ Unbeteiligter, werden entweder ignoriert oder mit körperlicher Züchtigung beantwortet.
Wenn ich also nochmal eine Petition bei uns am schwarzen Brett finde, wo meine Angehörigen aufgefordert werden, Pflegestufe 2 für mich zu beantragen, gibt´s Ärger. Und das nicht zu knapp.

Solange ich noch in der Lage bin, "Sex, Drugs and Rock´n Roll" unsabbernd, fehlerfrei und in der richtigen Reihenfolge auszurufen, während ihr versucht, mich mit Kamillentee zu beruhigen, ist alles ok.
Manchmal erinnere ich mich sogar noch, wieso ich das überhaupt tue.

Vielleicht lass ich das mit der Krimiserie auch sein und entwickle stattdessen ein Konzept für
"Deutschland sucht den Super Grauen Star"
Mal schaun, solange ich noch kann.

Samstag, 22. Oktober 2011

Ehrlich gärt am längsten

Es ist ja so ein Kreuz mit der Piefigkeit, die mich neuerdings immer wieder heimtückisch überfällt. Jedoch kann ich denjenigen, die sich daran stören versichern, dass ich mir durch eine überaus geschickte Finanzmarktmanipulation ein Sparschwein der örtlichen Sparkasse für lau erschlichen habe, welches bei jedem  -und sei er noch so winzig- Anfall mit 20€ Scheinen gefüttert wird.
Der Wert der Porzellan-Sau - samt Inhalt natürlich- dürfte den eurer Automobile schon nach etwa nur 3 Tagen  bei weitem übersteigen.
Es sind die Zeiten, die schlimmen, die mir Sorgenfalten in die Hipophyse gravieren.
Europa geht den Bach runter, der Euro sowieso, in der Wüste werden Leute umgelegt, die ich lieber vor einem ordentlichen Gericht sähe und einer der beiden letztwöchentlich lädierten Finger ist tatsächlich gebrochen. Das wiederum würde mich nicht weiter beunruhigen, aber leider befindet er sich an der rechten Hand, sodass ich mir keine Schiene schnitzen konnte und ein Arztbesuch notwendig wurde. Leider habe ich ja kein FB-Account, folglich musste die überaus reizende Sprechstundenhilfe Schuhgrösse, sexuelle Vorlieben und den Geburtsnamen meiner Urgrossmutter väterlicherseits anhand der Versichertenkarte feststellen, was dauern kann; da muss man schonmal etwas Geduld zeigen. Die Zeit vertrieb ich mir mit dem Studium diverslicher Presseerzeugnisse.
Hätt ich nicht machen sollen.
Zwar weiss ich nun, welche Aktrice mit wem pennt, wenn sie grad nicht aktriert, aber -und das ist die alarmierende Nachricht- ich wurde zunächst eher unbewusst, später gezielt suchend, eines Phänomens gewahr, nämlich der offensichtlichen Verbrüderung der Parteien und Gruppierungen der verschiedensten, sonst eher auf Abgrenzung bedachten politischen Strömungen.
Rechts und links befleissigen sich des selben Tones, wenn es um die just anstehenden Probleme geht, prügeln unisono auf  USA, NATO, Banken, Global Player und was da sonst noch kreucht und fleucht ein und haben plötzlich im vormals durch-, jetzt eher abgeknallten lybischen Staatschef  einen Märtyrer im Kampf gegen den Imperialismus gesucht und gefunden. Philosophen jeglicher Couleur schiessen wie Hallimarsche aus dem feuchten Herbstboden und mahnen den Bürger der westlichen Hemisphäre, doch gefälligst Zelt und Campingkocher zur EZB oder ersatzweise anderen kriminellen Instituten zu wuppen und dort verbleiben, bis die Probleme dort durch heftigstes Aussitzen und Skandieren demokratiefreundlicher Parolen, die selbstverständlich nur so klingen, in Wirklichkeit aber die ganze Verlogenheit der Initiatoren reflektieren, sich in Luft auflösen.
Warum  nur kommt mir da sofort der Begriff  "Marionetten" in den Sinn? Warum muss ich an Pinocchio denken? Warum wächst dem Holzwichtel der Zinken und nicht dem  Puppenspieler?
Und warum können nicht alle so sein wie ich, der immer, wenn er von einer schönen jungen Frau nach seinem Beruf gefragt wird,  wahrheitsgemäss "Pilot. Kampfjet!" antwortet?

Mittwoch, 28. September 2011

Ein Quantum Toast

Man kann, sofern man gute Nerven hat, sehr gut neben Andrea im Auto sitzen. Als Beifahrer, wohlgemerkt. Unterlässt man Sachen wie "Ich muss mal", "Wann sind wir endlich da?" oder das allseits beliebte "Ich habe Durst wahlweise Hunger", ist es ein wahrhaftiger Genuss, ihr beim Führen eines Fahrzeugs zuzuschauen; leise Gebete vor sich hinmurmelnd rauscht man durch die frühmorgendliche Gegend und gelegentlich entwickelt sich sogar so etwas wie Konversation.
Andrea: "Wenn ich mir demnächst mal wieder ´nen Typen aufreisse, fragst du ihn bitte nicht, was er denn mal werden möchte, also nachdem er den Hauptschulabschluss nachgemacht hat, ok?"
Ich: "Hmpf."
Stille.
Noch mehr Stille.
Nervenzerfetzende Stille.
Ich: "Wann sind wir endlich da?"
Andrea: "Bald!"
60 Kilometer später.
Ich: "Ich muss mal!"
Durst hatte ich auch, Andrea Hunger, also steuerten wir eine Raststätte an, wo ich erst alten Kaffee ent- und mir sodann neuen besorgte, der geschmacklich irgendwo zwischen  Eigenmarke von Penny und Hühnerbrühe ohne Huhn lag. Andrea machte  damit ihr geröstetes Weissbrot lutschbar, bevor sie mir plötzlich, quasi überfallartig mangelnde Intoleranz im Umgang mit meinem Umfeld attestierte, wobei anfänglich offen bleiben sollte, wen genau sie damit meinte. Sehr schnell wurde jedoch deutlich, dass es wieder mal um Blogs bzw. deren Verfasser und Kommentatoren gehen sollte. Papst, Religionen, UFO´s, Bilderberger, Illuminaten, Truther - all das sei ja nun schon von mir gebasht worden, bliebe die Frage, wer als nächstes und wenn ja, warum dran käme. Den ganzen Scheiss, wie sie sich auszudrücken pflegte, könne man doch getrost in die Tonne kloppen, doch da musste ich scharf widersprechen und ihr meine Sicht der Dinge bildlich-blümerant darlegen.
Wie sie  sicherlich wisse, leitete ich meine Ausführungen ein, sei ich ja Schalke-Fan. Nicht selten käme es demnach vor, dass ich königsblau gewandet vor dem Fernseher sässe und meinem Lieblingsverein bei der Verrichtung seiner sportlichen Aktivitäten zusähe. Nun hätte ich aber so rein gar nichts dagegen, wenn jemand, zwar aus mir unerfindlichen Gründen, aber wie dem auch sei, beispielsweise in grün gekleidet ebensolches bei den Werder-Spielen täte.
Soweit verständlich?
Nicken.
Okay, jetzt solle sie sich doch bitteschön einen, sagen wir mal, waschechten  Rosenheimer vorstellen, der in der Unterwäsche seiner Frau vor der Glotze hocke und die Spieler von Schachtjor Donezk anfeuere und mir vorwerfe, mein Verhalten sei nicht normal.
"Ahhh, verstehe", nuschelte sie mir zu, "das kannst du nicht tolerieren, hmmmm, interessanter Denkansatz."
"Nicht nur, dass ich das nicht toleriere...ICH kann, so wie ich bin, ins Stadion gehen...noch´n Toast?"

Freitag, 16. September 2011

Holy Shit

Nun, da mir von erlauchter Seite  -Kritiker dürfen fortan ihre diesbezüglichen Kommentare direkt an den Dienstagshasser senden- Absolution in Sachen Intoleranz erteilt wurde, wende ich mich, obwohl ja eigentlich immer noch auf  angekündigte Beweise in Sachen False Flag / 9/11 wartend, der Kirche/den Kirchen/Religionen zu. Nicht die eine will ich über die andere erheben, nein, das findet man bei unserem Lieblingshoster zuhauf, sondern allen nur denkbaren Strömungen eins mit dem grossen Weihrauchschwenker verpassen.
Oft genug wird ja gefragt, woher denn Glaube/Religiosität/Irrglaube/FC Bayern-Fantum eigentlich käme.
Das soll meine Frage nicht sein, weiss ich doch, wie mir oft ein wenig kritelnd bescheinigt wird, auch hierauf, wie auf so vieles, was eigentlich niemanden interessiert, die Antwort:  Die Unwissenheit ist´s.
Spiritualität gleich welcher Coleur findet sich in jeder Kultur - egal, ob Götzen, Naturgötter oder eben ein einzelner Gott verehrt oder angebetet werden, letztendlich sind sie nur dazu da, unerklärbare Vorkommnisse oder Gegebenheiten in die Schuhe geschoben zu bekommen.
Schaue ich aus meinem Fenster, sehe ich einige ziemlich hohe Berge, was mir Gelegenheit gibt, diese meine kühne Behauptung ein wenig zu veranschaulichen. In jeder "Naturreligion", deren Anhänger sich aus Bergvölkern rekrutieren, wird ihm, dem Berg nämlich, mystische Bedeutung  und mindestens ein Gott mit dortigem Hauptwohnsitz zugemessen, was nicht weiter verwundert ob der Bedrohung, die von ihm ausgeht. Geröll- und Schneelawinen, Eiseskälte, plötzliche, schier unerklärliche Wetterumstürze, unbekannte, im Tal niemals zu sehende Raubtiere- all das und wahrscheinlich noch viel mehr führten zur Entstehung von bösen Dämonen, guten Geistern und dem Yeti, wahlweise auch Bigfoot in Nordamerika.
Man versuchte die Götter mit Essen, Schätzen oder gerne auch mal der ein oder anderen Jungfrau zu besänftigen.
Denen begegnet man übrigens immer wieder, fängt man erstmal an, sich mit Religionen zu beschäftigen. Sei´s die ihrem Jupp Hörner aufsetzende Maria oder jene, die auf den muslimischen Märtyrer im Paradies gleich in Kompaniestärke wartenden - Jungfern, soweit das theistisch geweitete Auge auch blickt.
Hmm, wie komme ich jetzt -schönes Bild übrigens- von den Jungfrauen wieder runter?
Ok, ich weiss schon - kann man getrost feststellen, dass der Mensch sehr gerne mal den Lauf der Dinge zu seinen Gunsten beeinflussen will, ihm aber in den meisten Fällen das Vermögen dazu fehlt, erfindet er sich Wesen, denen er zutraut, diese Fähigkeiten zu besitzen. D`accord?
Weil er aber im Lauf der Evolution auch ein wenig Gehirn-Jogging betrieb, konnte er sich immer mehr erklären und sah recht bald  diverse Götter als überflüssig an, was ihn zum Monotheismus trieb, der zeit- und opfersparenden Variante.
Damit sich zu den draussen in schwarzen Chrysler Voyager auf mich wartenden Herren mit schwarzen Sonnenbrillen nicht auch noch krummsäbeltragende gesellen, beschränke ich mich jetzt ein wenig auf die bei uns doch recht verbreitete Version, das Christentum nämlich.
Bis zur Geburt eines späteren Musical-Stars hatten sich nur wenige, insgesamt gesehen recht uncoole Glaubensgemeinschaften gebildet, die allesamt dem Verlangen nach Erklärung der Welt und seiner Bewohner nicht so recht nachkommen konnten oder wollten. Das sollte sich schlagartig ändern, erkannten doch  die bis dahin keinen Verleger findenden Märchenerzähler die Brisanz und Dynamik der Story eines bei 40 Grad durch die Wüste eiernden Kerls, der sich überdies zum Pazifismus bekannte und Wasser in beeindruckender Weise modifizieren konnte.

Jetzt mahnt mich aber ein Blick auf die Uhr, demnächst mein Bettchen anzusteuern. Überflüssig zu erwähnen, dass ich niemanden  bitten werde, im Schlaf über mich zu wachen (dafür habe ich eine Alarmanlage) und beim Frühstück, das ich Ungläubiger erst mittags einzunehmen pflege, danke ich niemandem, es auf meinen Tisch gebracht zu haben. Na okay, Andrea vielleicht, aber die hat  nichts wirklich Göttliches an sich.

Weiter geht´s demnächst, da ja noch der semigeniale Brückenschlag zu den bloggenden Vertretern jedweder Glaubens- und Unglaubensrichtung fehlt.
Daran soll´s nicht mangeln.

Samstag, 10. September 2011

Centrale Inkontinenz Agentur

Wie wir ja alle wissen, wird das gemeine UFO mit den getragenen Socken von Al Bundy angetrieben, der aber , das konnte man ja schliesslich gute 2 Jahrzehnte mitverfolgen, nur alle 3 Wochen seine Fusskleider wechselt. Daraus ergibt sich ein eklatanter Treibstoffmangel, sodass es gar nicht so viele ausserirdische Fluggeräte geben kann, wie durchs Netz geistern.
Nicht ohne Stolz kann ich hier und jetzt verkünden: Es ist mir gelungen, so ein Paar bei Ebay zu ersteigern, wir können unsere kleine Reise also fortführen.
Und während ihr es euch bequem macht, erzähl ich euch eine putzige Geschichte, die Geschichte von Fritze F. aus Wuppertal. Weil der Papst, trotz vorheriger Ankündigung, doch keine Boutique mit der Tochter von Lottogewinner Erwin Lindemann in der bergischen Metropole aufmachte, wurd´s Fritze F.  im fortgeschrittenen Alter von immerhin 24 arg fad und er beschloss, sein durch jahrelanges intensives Studium der Geheimdienste anhand von James-Bond-Filmen erworbenes Fachwissen in einem Blog der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Auslöser war, neben bereits angesprochener Langeweile, der 11.09.2001, wie er später freimütig in einem mit sich selbst geführten und für die Nachwelt akribisch aufgezeichneten Interview zugeben wird.
Neben seinem dreistündigen Architekturstudium, las er sich bei Wikidingens ein immenses Fachwissen in Statik, Sprengstofftechnik und Zionismus an. Dann stand für ihn fest: Die Centrale Inkontinenz Agentur, die sich erst kürzlich so umbenannt hatte, weil sie sich ob der gegen sie gerichteten Vorwürfe  ständig bepisste und lässig  ihren tatsächlichen dunklen Machenschaften nachging, hatte das World Trade Center in die Luft gejagt, damit der Herr Bush Nacktscanner an Flughäfen einrichten konnte, deren Bilder live ins Oval Office übertragen werden sollten. Oder in ein Land am Arsch der Welt einzureiten, um OBL zu jagen, der sich trotz Millionen-Offerte von Gillette weigerte, seinen Zottelbart abzunehmen. Oder er einfach grad Bock drauf hatte.
Das Pentagon  legten sie vorsichtshalber auch noch halbwegs in Schutt und Asche.

Fritze F. hält seine Version  übrigens für überaus intelligent und dem  immer wieder zitierten Mainstream für sowas von voraus, das glaubt man  gar nicht...


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In stillem Gedenken  an die über 3000 Opfer.
Ich wünsche ihren Angehörigen alle Kraft dieser Welt und derartigen "Autoren" wie Fritze F. ein wenig mehr Hirn. Vielleicht kann man sich das ja als App irgendwo runterladen.

Donnerstag, 8. September 2011

LUCY IN THE SKY WITH DIAMONDS

Ich halte, ums mal gleich vorneweg zu sagen und den Raum für diesbezügliche Spekulationen einzuengen, ca. 90 %, Tendenz steigend, der Menschheit für zu blöd, ein Loch in den Schnee zu pissen. Sollte mir jemals der Sinn nach einer Parteigründung mit nachfolgendem Wahlkampf in der Fussgängerzone stehen, werde ich wohl auf das lästige und zeitraubende Erstellen eines Wahlprogramms völlig verzichten und mich stattdessen darauf konzentrieren, die buntesten Luftballons zu verteilen - die 5-Prozent-Hürde werde ich locker-flockig überspringen wie dereinst Ed Moses die der Tartanbahnen dieser Welt.
Viele der an dieser eigentlich doch recht simplen Aufgabe - wir befinden uns gedanklich wieder beim Loch-in-den Schnee-pissen - ständig Scheiternden findet man im Impressum  von Zeitungen, Zeitschriften und seit einigen Jahren nun auch in Blogs. Der Rest befindet sich davor.
Man räumt ja in unseren Breiten der freien Meinungsäusserung  Zugeständnisse ein, wie sie anderswo kaum denkbar wären. Bayern fällt mir da spontan ein. Statt dieses hohe Gut angemessen zu verteidigen und sauber verfasste, gegebenenfalls einwandfrei recherchierte Posts in die Niederungen dieser unserer Welt abzulaichen, wird auf einem Niveau dahergeritten, das Boulevard-Journalismus in die Sphären Literatur- und Pulitzerpreis verdächtiger Exponate  vordringen lässt.
Ich möchte, um das mal ein bisschen zu verdeutlichen, euch auf eine kleine Blogreise mitnehmen, wobei die Destinationen, oh, ich Schelm, ich gewiefter, unbenannt sein werden, oder, ums anders auszudrücken:
No Link for this Bullshit!
Wie es sich für einen sorgfältig geplanten Ausflug geziemt, legen wir , also ich, ihr seid ja nur Trittbrettfahrer, zunächst das Fortbewegungsmittel fest: Ich hatte da an ein UFO gedacht. Drauf gekommen bin ich, als ich für unseren kleinen Trip einige Vorbesichtigungen der Lokalitäten vorgenommen habe. Habe ich Trottel bislang Unsummen für Taxi und öffentlichen Personennahverkehr ausgegeben oder mir auf meinem Mopfel  ´nen nassen Arsch geholt, zeigt uns das Web 2.0, wie Mann oder Frau von Welt sich heutzutage angemessen fortbewegt. Glaubt man den sich dort tummelnden und hobbyjournalistisch betätigenden Verkehrsplanern, sind sie nämlich mitten unter uns, die Raumfahrzeugführer aus fernen Galaxien. Leider habe ich auf dem Blog keine Möglichkeit gefunden, mir ´ne Zehnerkarte für den Grossraum Milchstrasse zu bestellen. Sicher nur ein Versehen des Betreibers. Aber Bücher kann man  immerhin ordern, wo Testmitfahrer über ihre Erfahrungen mit Service- und Bordpersonal berichten. Ich glaub allerdings, die schummeln da ein wenig, denn so ein toller Planet kann das nicht sein, wo die herkommen, hat man doch erst kürzlich ausgerechnet, dass es ca. 8 Milliarden Jahre dauern würde, um von dort hierher zu gelangen. Ich mein, ´ne 8 Milliarden Jahre alte Stewardess - da kann ich ja gleich mit der Lufthansa fliegen.

Wo nie und überhaupt gar niemals nicht geschummelt wird, sind, wir nähern uns der 2. Station, Verschwörungstheorien. Wie Pilze aus den Drogenlabors verarmter lebensunfähiger Biostudenten schiessen sie aus dem Boden und gedeihen virtuell im Web fröhlich vor sich hin, bevor sie von Dumpfbacken, die einen Champignon nicht von einem Atompilz unterscheiden können, verspeist und fortan als Verdauungsprodukt munter in der Natur und deren Bewohnern verteilt werden.
Ob JFK, Marylin Monroe, Kurt Cobain, 9/11, Chemtrails oder die Dorfbürgermeisterwahl in Büdelsdorf - Schuld haben die Juden. Hatten wa schomma, die Nummer, ist nicht so besonders gut ausgegangen für alle Beteiligten.
In satanistischen Zirkeln, die allesamt von den Rothschilds iniziiert und geleitet werden, hocken sie beisammen und denken sich aus, wie sie der Menschheit schaden und ihrem Vermögenszuwachs  nützen können.
Ja, das sind die wirklich Bösen, während wir, die Guten, unter ihnen zu leiden haben und wenn das auch durch nichts belegt werden kann, so verbreiten wir unsere Kunde trotzdem und unseren Kritikern werfen wir einfach vor, total un- oder gar falschinformiert zu sein, weil ja in keiner Fernseh- oder Zeitungsredaktion, die was auf sich hält, der Satan fehlen darf und seine Message aussendet.
Schaut man jedoch mal hinter die Kulissen, wer uns da eigentlich so vehement etwas einreden will, wogegen Grimm´s Märchen wahrlich Tatsachenberichte zu sein scheinen, erkennt man die wahre Absicht: Die guten, ehrenwerten Goldförderer und -händler sind´s, die mit Panikmache den grossen Reibach  erzielen wollen.
Weiss zufällig jemand, wie Gold gefördert wird? Wieviel Gewinnspanne zwischen  Goldgräber und Goldhändler liegen?

Aber weil mir vom UFO-Fliegen immer so schlecht wird, machen wir jetzt ein bisschen Pause.
Seien auch Sie demnächst wieder dabei, wenn es heisst : Unheimliche Begegnung der 2.0ten Art.

Mittwoch, 23. März 2011

Reine Nervensache

Bisweilen verläuft mein Leben nicht so erquicklich, wie man vielleicht das ein oder andere Mal schon mitbekommen haben dürfte. Gegen den behördlichen Wahnsinn, ein ordnungsgemässes Spendenkonto einrichten zu dürfen ankämpfend, war mir nach ein wenig Abwechslung und alkoholischer Trostzufuhr, also begab ich mich in eine der zahlreichen örtlichen Gaststätten. Am Tresen eine süffige Caipi schlürfend, gesellt sich ein junger Mann dazu, klopft mir auf die Schulter, die breite, und verkündet, der Mischa zu sein, was mir relativ am Arsch vorbeigegangen wäre, hätte ich nicht gerade zum Schluck angesetzt und durch die unbedachte Aktion ein Grossteil der wertvollen Flüssigkeit sich über Bar und Barmaid ergossen.
"Hmm", entgegnete ich, "dann bist du bestimmt ein Einhei-Mischa" und weil er dies nicht zu verstehen schien, fuhr ich fort: "Oder gar der Beton-Mischa?"
Ob  zwei derartig gelungener Wortspiele klopfte ich ihm auf die Schenkel und bot ihm, generös, wie man nur sein kann, an, die Welt fortan mit völlig neuen, weil zugeschwollenen Augen betrachten zu dürfen.
Ich bin, sei dazu gesagt, bei der führenden Nation, den Briten nämlich, in Sachen Wirtshausrauferei in die Lehre gegangen und als fleissiger Schüler weiss ich Erlerntes durchaus erfolgbringend unzusetzen.
Noch kurz den Wirt gefragt, ob er denn ordentlich versichert sei, die bejahende Antwort wohlwollend registriert, und schon platzt der Hirsch in mir und der viel zu enge Kragen tut desgleichen, der Barhocker wird dem Kontrahenten unterm Arsch weggezogen, Gläser klirren, Panik macht sich breit, Mischa sich die Hose nass und er tritt den ungeordneten Rückzug an.
Schade.
Zum Ausgleich gruppieren sich zwei Damen um mich, die, ich weiss es nicht mehr so genau, aus irgendeinem Schwellenland - der Schweiz, Italien oder den Faröer-Inseln-  kamen.
Ich ging heim, so viel Pech kann man an einem Abend doch gar nicht haben.
Und nächste Woche fliege ich nach Japan, nur, damit ihr´s wisst und nicht erst das grosse Vermissen aufkommt.

Samstag, 29. Januar 2011

Ein Leben für die Literatur

Man sagt mir nach, ich sei schokolade- und tobsüchtig. Das ist nur bedingt richtig; in erster Linie bin ich wohl literatursüchtig. Ich sei, geht die Mär, als Kind in die Buchstabensuppe gefallen.
Für die Umwelt, also meine nähere jetzt, bedeutet dass Stress, und zwar nicht zu knapp, wie man erst heute wieder am Nervenzusammenbruch der studentischen Hilfskraft in der hiesigen Bibliothek beobachten konnte.
Doch ich will nicht vorgreifen, alles schön der Reihe nach.
Mit noch ein wenig Restblut im Alkohol war die Nacht sehr schnell vorbei, grad erst hatte ich mich auf dem Heimweg noch über die zahlreichen Wiener Kraftfahrzeuge mit Wuppertaler Kennzeichen gewundert, da drohte der mit unglaublich schlecht sitzender Uniform verkleidete Rezeptionist auch schon mit  baldiger Auflösung des Frühstücksbüffets, welches im Preis, dem günstigen, von Jefe gesponsorten, enthalten ist und somit nicht versäumt werden darf, gibt es dort doch Schoko-Flakes, die mir und anderen frühmorgendliche Tobsuchtsanfälle ersparen.
"All you can eat" heisst das Motto, wobei Inneneinrichtungsgegenstände davon ausdrücklich ausgenommen sind, wie man einem auf Kyrillisch gehaltenen Schild entnehmen kann.
Mit zunehmendem Alter wird die Morgentoilette, damit man einigermassen hübsch aussieht, immer zeitaufwändiger, aber wem erzähl ich das. Nach 2 Minuten bin ich fertig und nehme Kurs auf die Bücherei, um zwecks Recherche dort Archiviertes  meiner kritischen Beäugung auszusetzen.
In Poesie sei ich ja nicht ganz so bewandert, wie mir oft merkwürdig hüstelnd bescheinigt wird und so schnapp ich mir ein pickeliges Exemplar Personal und lasse mich zu Oscar Wilde führen, mir sein Lebenswerk kurz umreissen, um nach Abschluss der Ausführungen dem Bengel auf die Schulter zu klopfen und augenzwinkernd, um nicht zu sagen verschwörerisch ein "Unter uns, so erfolgreich wie seine Schwester Kim war der aber nicht, oder? Hat ja auch nicht solche Möps- äh, Sie wissen schon gehabt, nech?" vernehmen zu lassen.
Achselzuckend und augenrollend schlich er von dannen , unser juveniler Aushilfsbibliothekar, ich ihm unauffällig folgend. Als er sich in Sicherheit wähnte, sprach ich ihn erneut aus dem Hinterhalt an: "Sahngsema, hammse auch was von James Blunt?"
"Das ist, werter Herr, ein Popmusiker."
"Achso, janee, Plant, meinte ich...und der heisst auch nicht James, sondern Robert..."
Kurzgefasst könnte man sagen, ihm war das relativ unangenehm, als er herausfand, wer selbiger ist bzw. war, hatte die Katalogrecherche doch einige Zeit in Anspruch genommen und auch Schaulustige angezogen, die frotzelnd umherstanden.
Er sollte mehr Schokolade essen.
Das hilft.

(Ich hatte übrigens mal ´ne türkischstämmige Freundin, sie hiess Leila, aber ich hab sie nur Ke-Babsi genannt.
Fiel mir nur grad so ein, hat nix mit dem Beitrag zu tun)

Donnerstag, 27. Januar 2011

Allet janz einfach, wa

Um meine Bemühungen, künftig in einem Atemzug mit Bono, Sting, Lady Di, Franz von Assisi  und Mutter Theresa genannt zu werden, wenn von  "Gutmenschen" gesprochen wird, zu untermauern,  lasse ich die Tür zu meinem Reich mal ein wenig auf und jeder, der einen Einblick wagen mag, ist herzlich  eingeladen, teil zu haben an der wundersamen Arbeitswelt des ViaE.
Zunächst soll nicht unerwähnt bleiben, dass, sobald  jemand für eine bestimmte Position, wobei ausschliesslich arbeitstechnisch gedacht werden sollte, ihr Lümmel, gesucht wird, ich mir ein sehr genaues Bild mache.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Abitur? Studium? Mittlere Reife oder was auch immer für ein Schul- bzw. Studienabschluss?
Alter?  (wobei geistige Reife bei jüngeren, Vitalität bei älteren Bewerbern wichtiger sind als Zahlen)
Geschlecht? (Ja, das ist nicht egal, beispielsweise kann ich in der Innenstadt, in der Nähe der Hotspots, nachts keine Frau an die Rezeption setzen)
Erscheinungsbild? ( A bisserl freaky geht schon, aber 33 Piercings und Stirntattoos sind no-go)
Fachkompetenz (falls erforderlich) ? Muss z.B. jemand in der Reservierungsabteilung kurzfristig ersetzt werden, brauche ich eine Person mit entsprechender Erfahrung, ist genügend Einarbeitungszeit vorhanden, ist das wurscht.

Dann mache ich mich, so die Muse schmatzend über mich herfällt, an die Gestaltung einer Annonce.
Es darf getrost davon ausgegangen werden, dass jene aussergewöhnlich ist, so wie ja auch aussergewöhnliche Menschen (das sind i.d.R. solche, die´s länger als 2 Minuten mit mir in einem Raum aushalten) gesucht werden.
Lese ich also in der Betreffzeile einer Bewerbungs-Email: "Ihre Anzeige vom...im...oder: "Sehr geehrter Inserent" als Anrede, verschwindet dieses Schriftstück, welches mal freundlicherweise als solches bezeichnet werden soll, auf ewig in den Untiefen des digitalen Mülleimers.
Gleiches widerfährt den Elaboraten einer anderen Gruppe aussergewöhnlicher Vertreter der menschlichen Zunft : den aussergewöhnlich Realitätsfernen. Bin ich ja extrem aufgeschlossen, traue Vielen auch Vieles zu, so konnte ich doch die Bewerbung eines Schlachters (kein Witz), der keine einzige Fremdsprache beherrschte und dessen Schreiben ortografisch, grammatikalisch und stylistisch unter aller Sau -das ist noch vornehm ausgedrückt- war, nicht berücksichtigen. Rezeptionschef wollte er werden, der Gute...

Das ist die Pflicht...die Kür sieht folgendermassen aus :

Nachdem  3, manchmal, sollte mir etwas mehr Zeit zur Verfügung stehen, auch mehr, zum persönlichen Gespräch geladen werden  (diese finden sehr zeitnah statt, bestenfalls ein paar Tage nach der Anzeige und alle am selben Tag wennmöglich), denke ich mir ein paar kleine Bosheiten aus, mit denen ich Kreativität, Schlagfertigkeit und geistige Beweglichkeit der Delinquenten teste.
Dann entscheide ich mich. Sollte jemand mir überhaupt nicht zusagen, wird ihm das mitgeteilt und er/sie heim zu Mama geschickt, wo er/sie sich über den garstigen ViaE ausheulen darf , was zwar nichts nützt, aber unheimlich befreit, wie mir jeder Psychologe gerne bestätigen wird.
Der geeignete Bewerber bzw. sein weibliches Pendant wird adhoc eingestellt, mit Sozialleistungen, Boni und zu erwartenden Gehaltserhöhungen geradezu eingeseift und darf sich fortan  als Member of the Empire fühlen.

So sucht und findet man Personal, ihr personalsachbearbeitenden Recruitment-Center-Manager, Human-Resources-Directors und wie auch sonst ihr euch nennen lassen mögt.

Und ich sehe schon meinen Namen leuchten, wenn ihr demnächst bei Google nach "Gutmensch" sucht...

Montag, 24. Januar 2011

Asylantrag

Ich bitte hiermit jedes halbwegs zivilisierte Land auf dieser Welt, meinen Asylantrag wohlwollend zu begutachten und mir selbiges zu gewähren.
Es ist, wie soll ich´s moderat ausdrücken, ein Kreuz mit den Ösis. Sowas von empfindlich.
Gestern wurde mir Gemeinheit unterstellt - und das nur, weil ich jemandem lückenlos nachgewiesen habe, dass A.H. doch Österreicher, Mozart dagegen keiner war. Dös war a Gaudi...
Pfff, ich und gemein - gemein ist´s, wenn ich eine Fussballreportage anfertige und schreibe, dass der
FC Parkinson sich auch diesmal wieder zum Sieg zittern musste.
Oder?

Dienstag, 16. November 2010

Der vorbildliche Blogger

Logischerweise kann ich nach dem gestrigen Post nichts über Vorbilder schreiben, kann ich doch eure Häme schon im Vorfeld spüren, ohne einen einzigen Kommentar gelesen zu haben.
Daher wird das zu beackernde Feld ein wenig verlagert und die Furche beim Blogger ansich gezogen.

Der vorbildliche Blogger muss mindestens 300 Feeds abonnieren, von denen er tatsächlich etwa 10 liest und bei zweien kommentiert.

Er muss sämtliche verfügbaren Höflichkeitsfloskeln auswendig lernen und auf Abruf parat haben, weil alle anderen Blogger denken, er wünsche ihnen die Pest an den Hals, wenn er mal nicht "Schönes Wochenende" an den Schluss seines Kommentars setzt.

Er spricht Reizthemen an, ohne tatsächlich zu reizen.

Er muss seine Em- und Sympathiewerte täglich anhand seiner blogeigenen Statistiken auswerten und wenn möglich bestrebt sein, diese ständig zu verbessern. Gut dafür eignen sich absolut tödlich verlaufende Krankheiten wie Schnupfen oder Menstruationsbeschwerden (Achtung: wirken nur bedingt bei männlichen Bloggern). Er schreibt einmal "Hatschi" und bekommt 40 Mal "Gesundheit". Das tut gut.

Er kommentiert anonym, wenn er weiss, dass er da grad absoluten Humbug ablaicht, aber trotzdem was sagen will.

Er kommentiert in erfolgreichen Blogs, die er sich ergooglet hat. Auch wenn er überhaupt keinen Schimmer vom Thema hat, sind ihm 20 Hits sicher, weil jeder wissen will, welcher Idiot hinter dem Kommi steckt.

Er beleidigt Frauen, Kinder, Muslime, Einarmige, Schwarze,  einarmige Schwarze, Junk-Food, Studenten, Arbeitslose. Nie andere Blogger.

Er schreibt ab. Am besten bei anderen Bloggern. Und er verlinkt auf das Abgeschriebene.
(Prima Ausrede: Ich habe mich von  >"link"<  inspirieren lassen)

Er plagiiert Kolumnisten, Satiriker, Journalisten, Wissenschaftler oder andere vom Real Liife Abgeschnittenenen und gibt das Gekritzel als selbst ausgebrütetes Geistesei aus.

Er liest hier nicht.

Schönes Wochenende! (Achnee, is noch zu früh)

Montag, 15. November 2010

Stille Nacht

Sonntagnacht 2 Uhr. Ganz Österreich schläft. Nur in der Tiroler Landeshauptstadt steht ein junger Mann mitsamt ganz junger Frau auf dem Christkindlmarkt vorm Glühweinstand und verlangt nach Alkohol, der als Wegzehrung gedacht ist und weil er diesen, den Weg nämlich, nur bedingt allein zurücklegen kann, sollen´s gleich zwei Haferl sein, wobei, der Lernwillige darf Obacht geben, ein Haferl ein Becher ist - das für diejenigen unter euch, die nicht von Bergziegen abstammen (Soviel zum Thema "informatives Blog").
Seiner Order wird nicht gerade zügig, um nicht zu sagen gar nicht entsprochen und so steigert er seine Lautstärke um einige Hundert Dezibel, was jedoch kein Getränk, sondern  uniformierte Staatsangestellte, hier auch Kieberer genannt, auf den Plan ruft.
Nach den üblichen Begrüssungsfloskeln, wo ich der mich begleitenden, nun jedoch sehr ruhig werdenden Jugend, eine kostenlose Nachhilfestunde in respektvollem Umgang mit der Staatsgewalt gebe, darf ich mich ein wenig am Polizeiauto ausruhen, ja sogar die Hände dabei aufs Dach legen und die Beine bequem spreizen.
So sans, die Österreicher, gastfreundlich bis zum Erbrechen, was ich mir allerdings für später aufhebe.
Jetzt kommt seine grosse Stunde - er, etwa Mitte 20, Schnauzbart, die Sonnenbrille lässig über die Stirn geschoben, beweist überdurchschnittliche Intelligenz, indem er die Öffnungszeiten mit der aktuellen Tages- bzw. Nachtzeit vergleicht und kommt zum Schluss, dass es unmöglich sein muss, jetzt noch Wein zu bekommen, egal ob glühend oder nicht. Ausserdem öffne der Markt eh erst am 23. November, man sei noch mit dem Aufbau beschäftigt.
Ich murmel was von Potemkinsches Dorf, will dem Kieberer zwei Euro geben, damit er sich im Kurzwarengeschäft ein paar Sterne für seine Schulterklappen kaufen kann, schwöre, nie, nie wieder so was zu machen -wobei ich offen lasse, was- und dann dürfen wir gehen.

Andrea meint, man könne mich nicht alleine lassen...sie bleibt noch ´ne Woche.

Morgen schreib ich mal was über Vorbildfunktion. Vielleicht.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Gegen (selbst) darstellung

Dies ist kein wissenschaftliches Blog, ich bin kein Wissenschaftler und gehöre auch keiner Berufsgruppe der beim Thema Motivation beteiligten Disziplinen an. Wenn jemand wissenschaftliche Erklärungen benötigt, so möge er sich bitte bei den entsprechenden Quellen bedienen. Da mein Verhältnis zur Wissenschaft eher als gespalten bezeichnet werden muss, empfehle ich, sich durch ein paar Millionen Seiten Kauderwelsch zu kämpfen und sich dann gegebenenfalls selbst eine Meinung zu bilden.
Wenn ich hier beispielhaft spreche, dann  tue ich das für gewöhnlich, um Leute mit keinem so hohen Bildungsniveau nicht auszuschliessen. Es dürfte wohl jedem klar gewesen sein, wie ich das mit Musik und Mathe gemeint habe. Falls nicht - und ihr hier einen auf Schlaumeier machen wollt - es steht jedem frei, dieses Blog zu lesen und  zu kommentieren, aber lasst mich bitte mit euren klugscheisserischen Fragen in Ruhe.
Ich werde mich nämlich nicht auf Detaildiskussionen, die eh nix bringen, einlassen.


Letztens habe ich -wahrscheinlich in der Zeitung, weiss es nicht mehr- etwas gelesen, nämlich dass Forscher herausgefunden haben wollen, dass wir auf langarmige Menschen stehen.
Mein erster Gedanke war: Tscha, das kommt dabei raus, wenn man Orang-Utans befragt, der zweite: Hm, also ich denke ja, dass wir einen einsvierzig grossen Menschen mit 1m langen Armen wahrscheinlich eher nicht so attraktiv finden werden, womit wir ganz einfach wieder bei der altbekannten und durch tausende von Studien belegten Symetrie-Theorie wären und drittens: Schade, dass soviel Geld sinnlos verpulvert wird, wo man an den Krisenherden der Welt sicher etwas Sinnvolles damit hätte anfangen  oder es mir  überweisen können.
Forschung und Wissenschaft sollten sich doch bitteschön mit etwas Sinnvollem beschäftigen und den Nutzen daraus dem Menschen zur Verfügung stellen.
Ich habe übrigens auch gar nichts gegen Psychologen - sie sind äusserst sinnvolle Geschöpfe, allerdings nur, wenn  sie ihr Wissen benutzen, um "Gutes" zu tun, sprich Menschen mit psychischen Problemen helfen. Schimpfen sie sich jedoch Arbeitspsychologen und entwickeln schwachsinnige Einstellungstests und unterstützen damit Unternehmen, die selbst zu blöd sind, um sich geeignetes Personal zu beschaffen, verhindern damit jedoch die tatsächliche Kontraktierung sehr kompetenter Personen, dann haben diese, die Psychologen nämlich, ihren Beruf verfehlt und sind lediglich der Gier erlegen.


Und warum ich hier so auf die Kacke hauen kann?
Nun, ich musste mich damals damit anfangen zu beschäftigen - im Rahmen eienr innerbetrieblichen Fördermassnahme wurde ausgerechnet ich auserkoren (neben anderen natürlich), eine Nachwuchsführungskraft zu werden. Da musste ich diese ganzen Rollenspielchen mit Kamera absolvieren und unzählige Theorien zur Menschenführung erlernen...um festzustellen, dass die meisten davon, wenn man sie rein manipulativ anwendet, zwar funktionieren, letztendlich ein gutes Arbeitsklima dadurch aber mit Sicherheit nicht geschaffen wird. Einmal angefangen, hab ich nie wieder damit aufgehört...und mein Wissen in den eigenen Betrieb eingebracht und umgesetzt, den ich mir bekanntlich mit knapp 23 Jahren zugelegt habe und fast 18 Jahre mit sehr grossem Erfolg geführt habe. Dann habe ich ein paar Jahre alle möglichen Jobs gemacht, nix Berauschendes, aber da ich ackern kann wie ein Pferd, war´s auch wurscht. Letztes Jahr habe ich eine kleine Hotelkette fast aus dem nichts  errichtet, inmitten der grössten Wirtschaftskrise seit Bestehen Julio Iglesias´.Meine Leute haben immer mehr verdient als ihre Kollegen in vergleichbaren Betrieben und ich schätze, ich werde auch mit Lob, Anerkennung und Wertschätzung nicht sparsam umgegangen sein.
Vielleicht liegt mir so viel am Wohlergehen der arbeitenden Menschen um mich herum, weil ich die Leute so behandle, wie ich auch gerne behandelt werden würde...und das funktioniert -sogar ganz hervorrragend.
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Und dabei bin ich doch so schüchtern - mein Tipp für die, denen es auch so geht: Solltet ihr das nächste Mal mit dem/der angeschmachteten Typen/der Ollen eurer Träume in der Badewanne sitzen, lasst doch einfach mal die Seife fallen....

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Provozieren für Fortgeschrittene

So, nachdem wir letztens festgestellt haben, dass wir kleinere Manipulationen gar nicht als solche empfinden (heureka!), örtliche Zugehörigkeiten einzelner Personen geklärt sind und wir konstatieren können, dass ViaE ein Schwein ist, will ich eurer vagen dahingehenden Vermutung den substanziellen Nährboden nachliefern.


Ich nutze die Provokation gezielt als Mittel, um mir ein Bild über Personen zu machen.
Ganz wichtig dabei ist (Solln wa mitschreiben? Ja, verdammt!), die zu provozierende Person erstmal einzulullen und dann blitzartig seinen miesen Charakter aus dem Hüftholster zu holen (anschliessendes Schiessen nicht vergessen).
Das ist ganz einfach: Man nehme einen möglichen Kandidaten für eine Führungsposition im eigenen oder einem übertragenen Unternehmen und lade jenen zu einem Gespräch ein. Unser Kandidat freut sich erstens ´n zweites Loch in den Arsch und zweitens eiert er sofort los -falls noch nicht vorher geschehen-, um sich über mögliche Fragestellungen und deren Antwortmöglichleiten, Eignungs- und Einstellungstests, sowie deren Lösungsansätze zu informieren. Gibt´s ja alles.
Da wir aber nicht so blöde sind, zu tun, was alle tun, unterhalten wir uns ganz locker und entspannt mit unserem Kandidaten. Hin und wieder werfen wir ´nen kurzen Blick auf die vorliegenden Dokumente wie Lebenslauf oder Zeugnisse (die wir jedoch genüsslich ignorieren, weil sie weniger Aussagekraft über einen Menschen haben  als das Tageshoroskop).
Wir lassen die ganze Litanei seiner einstudierten Antworten über uns ergehen, checken beiläufig, inwiefern Körperhaltung und -sprache mit seinem Gesülze übereinstimmen, dann, als es uns entweder zu bunt wird oder wir genug gehört haben, um zu einer Entscheidung zu gelangen, schauen wir kurz mal auf seinen Lebenslauf und konfrontieren ihn mit seiner dortigen Aussage, gut auf Menschen zugehen zu können.
Ein gedehntes "najaaaaaa" oder zackiges "jawohl" wird uns zuteil und wir -wir erinnern uns... einlullen...mieser Charakter...Hüftholster...schiessen-  fragen einfach mal staubtrocken und ohne eine Miene zu verziehen, ob denn die Menschen nicht erschreckt zurückweichen.


Ich habe übrigens den genommen, der: "Hm, nicht mehr als ich jetzt vor Ihnen." geantwortet hat.

Und welchen Nutzen habe ich davon?
Ihr Auftritt, Herr oder Frau LeserIn!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden

Was motiviert mich bloss zu dieser Überschrift?
Nun, zum einen nimmt das von mir für den 100. Leser ausgelobte Toastbrot so langsam eine ungesunde Farbe an und zum anderen seid ihr als Jünger meiner neu zu gründenden Weltreligion nur bedingt tauglich.
In Vermeidung von Schachtelsätzen ausgedrückt: Ihr seid noch nicht reif für meine Manipulationen!
Daher gehen wir mal wieder zurück in die Bereiche Motivation und Manipulation, wo der Herr M. mir in den letzten eineinhalb  Jahren  2 Tagen sehr hilfreich gewesen ist. Erklärend sei hinzugefügt -es soll ja immer wieder Neuleser geben, btw. wer von euch spielt denn so intensiv Backgammon online?-, dass der Herr M. neben Rofl die altgedientesten Leser sind; schon zu seligen Overblog-Zeiten haben sie sich das angetan (the artist now known as Sqwirrel kam etwas später dazu...bevor ich mir datt Gejammere wieder anhörn muss).
Dem wollte ich natürlich nie nachstehen, nahm ständig meinen ganzen Restmut zusammen und las auch bei ihm, weil ja sein Blog (man findet es da rechts in der Blogroll) bisweilen sehr amüsant, aber vor allem doch sehr persönlich ist. So hat er, der Herr M. nämlich, im Laufe der Zeit gar soviel von sich verraten, dass ich ziemlich genau weiss, wo ich bei ihm ansetzen muss, um eine Reaktion hervor zu rufen.
So bezeichnete ich ihn als Clown -man möge es mir vergeben- im Rahmen einer kleinen, aber feinen Aktion innerhalb des Kommentarfeldes; 8 Antworten wollte ich zunächst von ihm haben, die er mir nicht nur brav sogar noch vor Ablauf der Frist lieferte, nein, als wäre dies nicht genug, setzte er gleich noch 4 nach, macht ergo 12, von denen bestenfalls 2 als einigermassen vernünftig durchgehen konnten. Daher der Clown...was wiederum einen  (oder sogar mehrere...weiss ich jetzt nicht mehr) hervorrief, dann bezichtigte ich ihn des Opportunismus´, womit ich nicht nur ihn, sondern auch diverse Kommentare provozierte.
Hat wieder keiner gemerkt. Nichtmal Dr.B., die sich übrigens völlig zu Unrecht angesprochen fühlte, als ich die Beteiligung psychologisch geschulter Menschen einforderte - ich meinte jemand anderes, wusste jedoch, dass sie sich solch unglaublich subtiler Beeinflussung nicht  entziehen würde.
Und was will ich damit nun wieder ausdrücken?
Nein, nicht dass ich so´n toller Hecht bin und euch durchschauen kann, sondern wie sehr man auf Motivation, Manipulation oder auch jedwede Beeinflussung reagiert...und je besser man dich kennt (wobei das jetzt natürlich nur virtuell und aufgrund eurer Posts und Kommentare ist), desto einfacher wird´s.
Ein kleines Beispiel für ViaE...a giant step for all mankind.

Und wieso nahm ich Mika?
Weil er der Berechenbarste ist.
Ganz einfach.

Übrigens mach ich derlei Sachen wirklich schon die ganze Zeit...seitdem das erste Blog aus der Taufe gehoben wurde.
Bin ja auch Ehrenvorsitzender des SC Helm

Demnächst erzähl ich mal, wie man gezielt provoziert, um einen Nutzen daraus zu haben.