Grad letztens, die Jüngeren werden sich erinnern können, den Älteren empfehle ich Knoblauchpräparate, sprachen wir ja ein bisschen über das Glück und seine vielfältigen Erscheinungsmöglichkeiten.
Es ist noch gar nicht so lange her, da zog die just wieder bei mir zur Erholung weilende Andrea in meine kleine, wenngleich feine Wohnung am Waldesrand. Das ist für einen Menschen, der in Barcelona in einem Viertel, wo jeden Nachmittag um 5 Happy Hour bei den Dermatologen ist und davor in einem Hamburger Stadtteil lebte, in dem es kein Grün mehr gibt, seitdem die Polizisten neue Uniformen haben, zunächst ein Schock und die ersten Nächte mögen wohl sehr aufregend gewesen sein.
So klingelte in der zweiten mein Handy, dran war sie und gab mir unmissverständlich zu verstehen, dass da ein wildes Tier ums Haus schliche, bestimmt ein Wolf.
"Hier gibts keine Wölfe!"
"Dann ein Bär."
"Das", log ich dreist, "kann auch nicht sein", denn gelegentlich tauchen hier in der Gegend tatsächlich Bären auf. Sagt man dann natürlich nicht. "Wenn´s ein Braunbär ist, frag ihn doch mal, wieso er seinen Cousin angeschwärzt hat", scherzte ich frohgemut, erntete jedoch nur die ziemlich harsch vorgetragene Aufforderung, mich gefälligst unverzüglich vor Ort einzufinden und dem Spuk ein Ende zu bereiten.
Wohldenn, Superheldenkostüm übergestreift, Taxi geordert und zum grossen Halali geblasen.
Und wie ich so ums Haus pirsche, überlegend, welche meiner Superkräfte ich bei Meister Petz zum Einsatz bringen würde, ist ein eindeutiges Rascheln im Gebüsch zu vernehmen.
Todesmutig werfe ich mich in selbiges und vor mir steht, wahrscheinlich genauso dämlich wie Andrea am Fenster guckend, ein Igel. Er ist gestellt, sieht die Ausweglosigkeit seiner Situation voll und ganz ein und rollt sich zusammen, was ich als bedingungslose Kapitulation werte.
So war das...und wie vorhin mein Telefon läutet, da dachte ich natürlich sofort an Kleinwild und junge Frauen reissende Igel und bereute schon, mein Superheldenkostüm grad gestern erst in die Reinigung gegeben zu haben, als eine zarte Stimme am anderen Ende der Leitung fragte, wann ich denn wohl heimkäme, weil sie nämlich ganz fürchterlich müde sei und jetzt ins Bett gehen würde.
"Es wird spät, viel zu tun, schlaf gut."
"Gute Nacht, Grosser, ich hab dich lieb."
Und das, meine lieben Freunde und Feinde dort draussen an den Monitoren, wo auch immer ihr sein mögt, das ist Glück.
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Donnerstag, 30. August 2012
Montag, 13. August 2012
Das Glück dieser Erde
Das liegt, ums vorwegzunehmen, für mich keinesfalls auf dem Rücken von Pferden oder anderen Lebewesen, Menschen eingeschlossen. Obwohl sich gelegentlich der Eindruck, ich sei unglücklich, unzufrieden, ein mürrischer alter Sack, der sich vom Leben gefickt fühlt, anhand meiner Blogposts einschleichen mag, kann ich versichern, dass dem nicht so ist.
Glück, so individuell es für den Einzelnen auch sein mag, bedeutet letztendlich nichts anderes als Zufriedenheit mit seiner Situation, wobei die Highlights wohl den Unterschied zwischen den Begrifflichkeiten ausmachen.
Man sollte sich also glücklich schätzen, wenn man seine Lage als zufriedenstellend einordnen kann und sich dann an Momenten des Glücks erfreuen, die eh rar gesät sind.
Wie kompliziert sich das gestalten kann, dürfte wohl an nur wenigen Personen klarer zum Ausdruck kommen, als bei mir.
Eigentlich könnte ich morgens -bzw. in meinem Fall eher mittags- aufwachen, den Tag freudig begrüssen und mich meines Lebens erfreuen, denn schaut man sich meine berufliche Situation an, müsste man mich wohl als von Fortuna abgeschleckt bezeichnen.
Wir haben in Spanien und Österreich 8 Hotels und über mir kommt nur noch Gott - und an den glaub ich nicht.
Spass beiseite, natürlich ist es extrem wichtig für das eigene Wohlbefinden, wie sich die individuelle berufliche Lage darstellt. Für den einen mag es ausreichen, wenn er mit seiner Tätigkeit genug Geld verdient, um sich seine Wünsche erfüllen, seine Familie ernähren und sich gelegentlich ein paar Extras leisten zu können, für mich zählt das eher wenig. Meine Motivation und somit auch mein Ziel besteht darin, das so zu tun, wie´s meiner Vorstellung entspricht.
Allein der Umstand, dass es da jemanden gibt, der mir in der Hinsicht absolut vertraut, gibt mir schon das Gefühl von Zufriedenheit, wenn´s dann auch noch klappt, stellt sich "Glück" ein. Grad eben hat Jefe, der ja eigentlich schon lange nicht mehr mein Jefe, sondern mein Geschäftspartner ist, 7,2 Millionen (reiner Kaufpreis, da kommen locker nochmal 2 für Umbauten, Systeme etc.pp. drauf) für ein neues Hotel locker gemacht. Jefe ist ein schwerreicher Geschäftsmann, besitzt Hotels, Parkhäuser, Immobilien, Kinos, Kneipen, Restaurants und wasweissichnichtalles. Als wir uns kennenlernten, zog ich grad durch Spanien, war ziemlich pleite, konnte die Landessprache nicht und brauchte dringend ´nen Job, also fing ich einem seiner English-Pubs in Barcelona als Kellner an. 6 Wochen später war ich Geschäftsführer desselbigen. Mein Gott, was hatten wir Kämpfe auszufechten - er, der pure Betriebswirtschaftler, für den nur die Zahlen und deren Optimierung zählten und meine Wenigkeit, beseelt von dem Gedanken, das alles auch oder sogar noch sehr viel besser durch Motivation und somit langfristige Bindung des Personals und der Gäste zu erreichen.
Das ist mein Wunsch, meine Motivation und mit dem Erfolg stellt sich dann Glück und Zufriedenheit ein.
Dass ich mir das gut bezahlen lasse - wer wollte mich dafür schelten?
Wenn man immer 2 Schritte vorwärts macht, fallen kleinere Rückschritte eben nicht so sehr ins Gewicht...und meine Richtung heisst immer nach vorne, meinetwegen auch nach oben, manchmal mit Irrungen, Wirrungen und kleinen Ausweichmanövern, die nunmal zum Lernprozess dazugehören.
Und das ist mein Leben: eine einzige Lehr- und Lernstunde. Neugierig wie ein Weib und wissbegierig wie ein kleines Kind streife ich durch meine Welt.
Ich muss immer das Gefühl haben, mit mir und meinen Entscheidungen im Reinen zu sein. Ist man das nicht oder ist´s einem egal, wird man zum Arsch, niemand kann einen mehr leiden und zum Schluss endet man, eventuell sogar reich, einsam und mit sich und der Welt unzufrieden.
Das habe ich Jefe so immer wieder vorgehalten. Ob´s was genützt hat, ist schwer zu beurteilen, aber eine gewisse Linderung seiner Gier sehe ich schon.
Hoffen wir das Beste für ihn.
Glück, Zufriedenheit bedeutet für mich auch, mir mein soziales Umfeld weitestgehend aussuchen zu können.
Ich veräppel gerne Leute und freue mich, wenn die´s mir nicht übel nehmen, sondern Kreativität bei ihren Gegenschlägen zeigen, egal, ob es sich dabei um Freunde oder Mitarbeiter handelt.
Die letzteren sind eh so ein Thema für sich, aber da sich das hier grad zum Mammutwerk auswächst, belasse ich es dabei, auf die weitestgehende Zufriedenheit selbiger hinzuweisen und was mir das gibt - es ist ein herrliches Gefühl, von jedem Angestellten (fast) immer freundlich gegrüsst zu werden und ihre Meinung offen und ehrlich vor den Latz geknallt zu bekommen.
Ich bezahle und behandle sie fair, sie danken einem das zwar nicht immer, aber in der Regel eben doch.
Sie sind zufrieden, der Gast merkt´s und ist auch zufrieden, ich bin´s - was will man mehr.
Achso, ja, die Zahlen müssen natürlich stimmen. Wir sind ja keine caritative Einrichtung.
Aber die stimmen auch.
Folglich kann ich "glücklich" sein, jedenfalls, was diesen Part meines Lebens betrifft.
Über die anderen referiere ich demnächst.
Hier.
Exklusiv.
Glück, so individuell es für den Einzelnen auch sein mag, bedeutet letztendlich nichts anderes als Zufriedenheit mit seiner Situation, wobei die Highlights wohl den Unterschied zwischen den Begrifflichkeiten ausmachen.
Man sollte sich also glücklich schätzen, wenn man seine Lage als zufriedenstellend einordnen kann und sich dann an Momenten des Glücks erfreuen, die eh rar gesät sind.
Wie kompliziert sich das gestalten kann, dürfte wohl an nur wenigen Personen klarer zum Ausdruck kommen, als bei mir.
Eigentlich könnte ich morgens -bzw. in meinem Fall eher mittags- aufwachen, den Tag freudig begrüssen und mich meines Lebens erfreuen, denn schaut man sich meine berufliche Situation an, müsste man mich wohl als von Fortuna abgeschleckt bezeichnen.
Wir haben in Spanien und Österreich 8 Hotels und über mir kommt nur noch Gott - und an den glaub ich nicht.
Spass beiseite, natürlich ist es extrem wichtig für das eigene Wohlbefinden, wie sich die individuelle berufliche Lage darstellt. Für den einen mag es ausreichen, wenn er mit seiner Tätigkeit genug Geld verdient, um sich seine Wünsche erfüllen, seine Familie ernähren und sich gelegentlich ein paar Extras leisten zu können, für mich zählt das eher wenig. Meine Motivation und somit auch mein Ziel besteht darin, das so zu tun, wie´s meiner Vorstellung entspricht.
Allein der Umstand, dass es da jemanden gibt, der mir in der Hinsicht absolut vertraut, gibt mir schon das Gefühl von Zufriedenheit, wenn´s dann auch noch klappt, stellt sich "Glück" ein. Grad eben hat Jefe, der ja eigentlich schon lange nicht mehr mein Jefe, sondern mein Geschäftspartner ist, 7,2 Millionen (reiner Kaufpreis, da kommen locker nochmal 2 für Umbauten, Systeme etc.pp. drauf) für ein neues Hotel locker gemacht. Jefe ist ein schwerreicher Geschäftsmann, besitzt Hotels, Parkhäuser, Immobilien, Kinos, Kneipen, Restaurants und wasweissichnichtalles. Als wir uns kennenlernten, zog ich grad durch Spanien, war ziemlich pleite, konnte die Landessprache nicht und brauchte dringend ´nen Job, also fing ich einem seiner English-Pubs in Barcelona als Kellner an. 6 Wochen später war ich Geschäftsführer desselbigen. Mein Gott, was hatten wir Kämpfe auszufechten - er, der pure Betriebswirtschaftler, für den nur die Zahlen und deren Optimierung zählten und meine Wenigkeit, beseelt von dem Gedanken, das alles auch oder sogar noch sehr viel besser durch Motivation und somit langfristige Bindung des Personals und der Gäste zu erreichen.
Das ist mein Wunsch, meine Motivation und mit dem Erfolg stellt sich dann Glück und Zufriedenheit ein.
Dass ich mir das gut bezahlen lasse - wer wollte mich dafür schelten?
Wenn man immer 2 Schritte vorwärts macht, fallen kleinere Rückschritte eben nicht so sehr ins Gewicht...und meine Richtung heisst immer nach vorne, meinetwegen auch nach oben, manchmal mit Irrungen, Wirrungen und kleinen Ausweichmanövern, die nunmal zum Lernprozess dazugehören.
Und das ist mein Leben: eine einzige Lehr- und Lernstunde. Neugierig wie ein Weib und wissbegierig wie ein kleines Kind streife ich durch meine Welt.
Ich muss immer das Gefühl haben, mit mir und meinen Entscheidungen im Reinen zu sein. Ist man das nicht oder ist´s einem egal, wird man zum Arsch, niemand kann einen mehr leiden und zum Schluss endet man, eventuell sogar reich, einsam und mit sich und der Welt unzufrieden.
Das habe ich Jefe so immer wieder vorgehalten. Ob´s was genützt hat, ist schwer zu beurteilen, aber eine gewisse Linderung seiner Gier sehe ich schon.
Hoffen wir das Beste für ihn.
Glück, Zufriedenheit bedeutet für mich auch, mir mein soziales Umfeld weitestgehend aussuchen zu können.
Ich veräppel gerne Leute und freue mich, wenn die´s mir nicht übel nehmen, sondern Kreativität bei ihren Gegenschlägen zeigen, egal, ob es sich dabei um Freunde oder Mitarbeiter handelt.
Die letzteren sind eh so ein Thema für sich, aber da sich das hier grad zum Mammutwerk auswächst, belasse ich es dabei, auf die weitestgehende Zufriedenheit selbiger hinzuweisen und was mir das gibt - es ist ein herrliches Gefühl, von jedem Angestellten (fast) immer freundlich gegrüsst zu werden und ihre Meinung offen und ehrlich vor den Latz geknallt zu bekommen.
Ich bezahle und behandle sie fair, sie danken einem das zwar nicht immer, aber in der Regel eben doch.
Sie sind zufrieden, der Gast merkt´s und ist auch zufrieden, ich bin´s - was will man mehr.
Achso, ja, die Zahlen müssen natürlich stimmen. Wir sind ja keine caritative Einrichtung.
Aber die stimmen auch.
Folglich kann ich "glücklich" sein, jedenfalls, was diesen Part meines Lebens betrifft.
Über die anderen referiere ich demnächst.
Hier.
Exklusiv.
(und Schuld an diesem Post hat Hjitb, also wenn´s nicht gefällt,
beschwert euch gefälligst bei ihr)^^
Montag, 4. Juni 2012
Los gezz
"Mein Leben als Mensch" (Jan Weiler)
"Mein Leben als UN-Mensch" (Kofi Annan)
"Mein Leben als Unmensch" (ViaE)
Ihr seht, liebe Brüder und Schwestern, gar leichthin fällt man der Verwechslung anheim und auch mir bleibt dies nicht erspart. Oft schaue ich in mein Blog, betrachte die Statistiken und tiefe Wehmut will mich übermannen. Ich fühle mich wie in einem meiner Meetings, wo ich frohgelaunt und höchstmotiviert ganz bunte Sachen auf den Flipchart zaubere und obwohl nach und nach immer mehr scheinbar interessierte Zuhörer den Raum füllen, gucken mich am Ende alle mit ausdruckslosen Froschaugen an.
"Na? Naaaaaaaaaaaa?", frage ich erwartungsvoll in die Runde.
Nichts. Stille.
Und nun blicken wir mal gemeinsam auf die Kommentarfelder unter den letzten Posts.
Na? Naaaaaaaaaaaaa?
Fällt euch da was auf?
So geht das nicht. Ich kann so nicht arbeiten, ja nichtmal leben kann ich so. Will ich auch nicht. Hab ja letztens sogar die Captcha-Abfragen rausgenommen, aber nichtmal mehr Spam-Bots trauen sich, was zu hinterlassen.
Irgendwie werde ich das maue Gefühl nicht los, es könnte an meiner Themenwahl liegen.
Oft berichte ich ja aus der grossen weiten Welt wie Barcelona oder Tirol; ich meine, wenn ihr eher die Heimatverbundenen seid, dann sagt doch mal was.
Schreib ich eben übers -meinetwegen- Sauerland:
Von grünen Höhen und Bergkämmen umsäumt finden wir diese einzigartige Landschaft, im Westen von der Ruhr (also dem Fluss jetzt) benetzt, im Osten von der...äh...Wolga(?). Ihre Ureinwohner scheren in ihrer knappen Freizeit gerne den Asten kahl. Der Durchschnittsbürger kassiert etwa 899€ Iserlohn und der Verwandschaftsgrad untereinander ändert sich bei Hochzeit nur marginal.
Oder Politik. Ich kann auch Politik.
Wie wär´s, wenn ich mal etwas über den Piratenkäpt´n Lauer verfasse? Titel: Der braune Corsar.
Oder ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: Organspende.
Da läuft ja irgendwie alles falsch. Seit Jahrzehnten biete ich meine Leber an, bisher hat sich aber noch kein würdiger Abnehmer gefunden.
Fernsehen: Ich fordere die Umbenennung von "Wer wird Millionär?" in "Wer verbrät am meisten Joker bis zur 8000 € -Frage und kassiert dann doch 32000, obwohl er/sie doof wie ´ne Milchtüte ist?".
Die Filosofie mit Ph ist ja auch mein Ding, aber bevor ich jetzt wieder ungefragt Lebensweisheiten absondere, wälze ich a) mich Richtung heimatlicher Wohnung und b) die Verantwortung auf euch ab.
Morgen verweile ich in Wien, wo ich neben meinen üblichen Verrichtungen auch mal bei der Akademie der Künste vorbeischauen werde, um mich persönlich für die damalige Ablehnung des Herrn aus Braunau zu bedanken. Hätten die Trottel sich nicht so elitär gegeben, müsste ich jetzt Israel nicht gut finden.
Dienstag erwarte ich dann spätestens eure Vor-, Rat- und kalten Umschläge, auf dass es hier dialogtechnisch aufwärts gehen möge.
Los gezz!
"Mein Leben als UN-Mensch" (Kofi Annan)
"Mein Leben als Unmensch" (ViaE)
Ihr seht, liebe Brüder und Schwestern, gar leichthin fällt man der Verwechslung anheim und auch mir bleibt dies nicht erspart. Oft schaue ich in mein Blog, betrachte die Statistiken und tiefe Wehmut will mich übermannen. Ich fühle mich wie in einem meiner Meetings, wo ich frohgelaunt und höchstmotiviert ganz bunte Sachen auf den Flipchart zaubere und obwohl nach und nach immer mehr scheinbar interessierte Zuhörer den Raum füllen, gucken mich am Ende alle mit ausdruckslosen Froschaugen an.
"Na? Naaaaaaaaaaaa?", frage ich erwartungsvoll in die Runde.
Nichts. Stille.
Und nun blicken wir mal gemeinsam auf die Kommentarfelder unter den letzten Posts.
Na? Naaaaaaaaaaaaa?
Fällt euch da was auf?
So geht das nicht. Ich kann so nicht arbeiten, ja nichtmal leben kann ich so. Will ich auch nicht. Hab ja letztens sogar die Captcha-Abfragen rausgenommen, aber nichtmal mehr Spam-Bots trauen sich, was zu hinterlassen.
Irgendwie werde ich das maue Gefühl nicht los, es könnte an meiner Themenwahl liegen.
Oft berichte ich ja aus der grossen weiten Welt wie Barcelona oder Tirol; ich meine, wenn ihr eher die Heimatverbundenen seid, dann sagt doch mal was.
Schreib ich eben übers -meinetwegen- Sauerland:
Von grünen Höhen und Bergkämmen umsäumt finden wir diese einzigartige Landschaft, im Westen von der Ruhr (also dem Fluss jetzt) benetzt, im Osten von der...äh...Wolga(?). Ihre Ureinwohner scheren in ihrer knappen Freizeit gerne den Asten kahl. Der Durchschnittsbürger kassiert etwa 899€ Iserlohn und der Verwandschaftsgrad untereinander ändert sich bei Hochzeit nur marginal.
Oder Politik. Ich kann auch Politik.
Wie wär´s, wenn ich mal etwas über den Piratenkäpt´n Lauer verfasse? Titel: Der braune Corsar.
Oder ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: Organspende.
Da läuft ja irgendwie alles falsch. Seit Jahrzehnten biete ich meine Leber an, bisher hat sich aber noch kein würdiger Abnehmer gefunden.
Fernsehen: Ich fordere die Umbenennung von "Wer wird Millionär?" in "Wer verbrät am meisten Joker bis zur 8000 € -Frage und kassiert dann doch 32000, obwohl er/sie doof wie ´ne Milchtüte ist?".
Die Filosofie mit Ph ist ja auch mein Ding, aber bevor ich jetzt wieder ungefragt Lebensweisheiten absondere, wälze ich a) mich Richtung heimatlicher Wohnung und b) die Verantwortung auf euch ab.
Morgen verweile ich in Wien, wo ich neben meinen üblichen Verrichtungen auch mal bei der Akademie der Künste vorbeischauen werde, um mich persönlich für die damalige Ablehnung des Herrn aus Braunau zu bedanken. Hätten die Trottel sich nicht so elitär gegeben, müsste ich jetzt Israel nicht gut finden.
Dienstag erwarte ich dann spätestens eure Vor-, Rat- und kalten Umschläge, auf dass es hier dialogtechnisch aufwärts gehen möge.
Los gezz!
Sonntag, 3. Juni 2012
Bis dass der Tod euch scheidet
"Das einzige Säugetier, das in der Gefangenschaft älter wird als in der freien Wildbahn, ist der Ehemann!"
Mit diesen für meine Verhältnisse doch recht aufmunternden Worten schickte ich meinen Kumpel Eddy in den Hafen der Ehe, wo ihn die Fregatte schon sehnsüchtig erwartete, einen kurzen, wenngleich recht stechenden Blick in meine Richtung warf, um sodann in Glückseligkeit dahinzuschmelzen.
Spanien hat ja viele hervorragende Männer hervorgebracht - Hermán Cortés fällt mir da spontan nach kurzem Googlen ein; er hat mit den Azteken Schluss gemacht.
Carles Puyol: Er hat mit den deutschen WM-Träumen Schluss gemacht.
Und nun also auch Eduardo Victor Raúl Guitierrez Diaz, genannt "Eddy", ruhmreicher Beender all meiner Hoffnungen und Erwartungen, mangelnde Intelligenz könne man durch extraordinäre Potenz ausgleichen.
An einem Tag im April, die Euro-Blüten blühten, die Sonne lachte ihn herzhaft aus, ward es um seine Junggesellenschaft geschehn und nach dreitägigem Saufgelage meinerseits entfleuchte er samt ihm angetrauten Kriegsschiff Richtung andalusische Pampa,wo sich neben Fuchs und Hase nunmehr auch die beiden "Gute Nacht" sagen werden.
Ich weiss noch genau, wie er mich anrief. "ViaE", sagte er, "ViaE, du magst es kaum glauben, aber ich werde heiraten, ich liebe sie über alles."
Der Rest versank irgendwie in einem herzzerreissenden Schluchzen. Ich konnte einfach nicht wieder aufhören damit.
So ein Schmarrn. er liebt sie über alles, tssss. Ich liebe Hard-Rock, Motorräder und lange Haare. Gehe ich deswegen etwa in die nächste Rockerkneipe und fang Zoff mit dem Präsi an?
Nein, mach ich natürlich nicht. Jedenfalls nicht nüchtern.
Ich könnt verzweifeln, die Menschheit lernt einfach nix dazu...womit ich nur mal auf meinen nächsten, in Kürze folgenden Post hinweisen möchte, es wird um Organspende, Twitterer und Erdbeeeren mit Schlagsahne gehen.
Bleiben Sie mir gewogen.
Mit diesen für meine Verhältnisse doch recht aufmunternden Worten schickte ich meinen Kumpel Eddy in den Hafen der Ehe, wo ihn die Fregatte schon sehnsüchtig erwartete, einen kurzen, wenngleich recht stechenden Blick in meine Richtung warf, um sodann in Glückseligkeit dahinzuschmelzen.
Spanien hat ja viele hervorragende Männer hervorgebracht - Hermán Cortés fällt mir da spontan nach kurzem Googlen ein; er hat mit den Azteken Schluss gemacht.
Carles Puyol: Er hat mit den deutschen WM-Träumen Schluss gemacht.
Und nun also auch Eduardo Victor Raúl Guitierrez Diaz, genannt "Eddy", ruhmreicher Beender all meiner Hoffnungen und Erwartungen, mangelnde Intelligenz könne man durch extraordinäre Potenz ausgleichen.
An einem Tag im April, die Euro-Blüten blühten, die Sonne lachte ihn herzhaft aus, ward es um seine Junggesellenschaft geschehn und nach dreitägigem Saufgelage meinerseits entfleuchte er samt ihm angetrauten Kriegsschiff Richtung andalusische Pampa,wo sich neben Fuchs und Hase nunmehr auch die beiden "Gute Nacht" sagen werden.
Ich weiss noch genau, wie er mich anrief. "ViaE", sagte er, "ViaE, du magst es kaum glauben, aber ich werde heiraten, ich liebe sie über alles."
Der Rest versank irgendwie in einem herzzerreissenden Schluchzen. Ich konnte einfach nicht wieder aufhören damit.
So ein Schmarrn. er liebt sie über alles, tssss. Ich liebe Hard-Rock, Motorräder und lange Haare. Gehe ich deswegen etwa in die nächste Rockerkneipe und fang Zoff mit dem Präsi an?
Nein, mach ich natürlich nicht. Jedenfalls nicht nüchtern.
Ich könnt verzweifeln, die Menschheit lernt einfach nix dazu...womit ich nur mal auf meinen nächsten, in Kürze folgenden Post hinweisen möchte, es wird um Organspende, Twitterer und Erdbeeeren mit Schlagsahne gehen.
Bleiben Sie mir gewogen.
Samstag, 3. März 2012
Messi, ich komme
Als Brillenträger hat man es nicht leicht, viel zu oft wird man für intellektuell gehalten und kann seinem Trieb, dreiviertel der Menschheit einen sauberen Kopfschuss zu verpassen, nicht nachgeben.
Dumm ist, dass ich, setzte ich die Brille ab, nicht mehr erkennen könnte, wen es trifft, was wiederum die Gefahr erhöhen würde, potentielle Hoffnungsträger zu eliminieren und dann der ganze Scheiss wieder an mir hängen bliebe. Bin zwar dem Heroismus nicht ganz abgeneigt, kann jedoch meine eh schon arg eingeschränkte Freizeit nicht auch noch dafür opfern.
Brille absetzen scheint daher nur ein bedingt probates Mittel, um die Probleme der Menschheit zu lösen, reicht ja, wenn ich das bei Bayern- oder Dortmundspielen tue.
Daher habe ich es mir zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen mit Potential zu fördern, ihnen Ratgeber und Vorbild zu sein, ihren Wissensdurst zu stillen und sie zu veräppeln, wo ich nur kann.
Oft wird mir dabei unterstellt, ich gäbe mich hemmungslos der Misanthropie hin, dieser Eindruck täuscht aber, denn ich liebe die Menschen. Und das nicht nur, wenn sie unter dreissig, weiblich, hübsch und schnellem Sex nicht abgeneigt sind.
Wieso erzählt der den ganzen Mist, höre ich da schon wieder einige fragen.
Nun, euch sei Aufklärung gewährt:
Meine Bank hat nach langen, zähen Verhandlungen meinen Dispo auf 250€ erhöht. Das wird mir -bei meinem ausschweifenden Lebensstil durchaus keine Selbstverständlichkeit- einen 10tägigen Barcelona-Aufenthalt ermöglichen, der unter Anderem dazu dienen soll, Luisa eine neue Perspektive zu eröffnen, beruflich wie privat, denn seit dem Regierungswechsel in Spanien stehen die Zeichen auf Drei-Euro-Fuffzig-Job-trotz-mehrjährigen-Studiums oder Auswandern, wie sie mir in einem tränenreichen Telefonat mitteilte. Ich glaube, sie hat auch geweint.
Anschliessend fing auch noch Jefe mit dem Flennen an, ist er doch dazu auserkoren, mich für den Zeitraum zu beherbergen. Er ist immer völlig mit den Nerven runter, wenn er mich und meine Vorträge länger als ´ne halbe Stunde am Stück ertragen muss, der Arme. Gute 4 Wochen hat er noch, sich argumentativ zu bewaffnen, um meinen Tiraden gegen menschlich verkommene Wirtschaftsführer, zu denen er zumindest laut meiner Definition auch gehört, entgehen zu können.
Dabei seh ich ihn eigentllich nur gerne schwitzen, denn er hat sich wirklich enorm verbessert in Bezug auf soziale Kompetenz und Erhöhung meiner Bezüge und Firmenanteile.
Aber das muss ich ihm ja nicht sagen.
Dumm ist, dass ich, setzte ich die Brille ab, nicht mehr erkennen könnte, wen es trifft, was wiederum die Gefahr erhöhen würde, potentielle Hoffnungsträger zu eliminieren und dann der ganze Scheiss wieder an mir hängen bliebe. Bin zwar dem Heroismus nicht ganz abgeneigt, kann jedoch meine eh schon arg eingeschränkte Freizeit nicht auch noch dafür opfern.
Brille absetzen scheint daher nur ein bedingt probates Mittel, um die Probleme der Menschheit zu lösen, reicht ja, wenn ich das bei Bayern- oder Dortmundspielen tue.
Daher habe ich es mir zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen mit Potential zu fördern, ihnen Ratgeber und Vorbild zu sein, ihren Wissensdurst zu stillen und sie zu veräppeln, wo ich nur kann.
Oft wird mir dabei unterstellt, ich gäbe mich hemmungslos der Misanthropie hin, dieser Eindruck täuscht aber, denn ich liebe die Menschen. Und das nicht nur, wenn sie unter dreissig, weiblich, hübsch und schnellem Sex nicht abgeneigt sind.
Wieso erzählt der den ganzen Mist, höre ich da schon wieder einige fragen.
Nun, euch sei Aufklärung gewährt:
Meine Bank hat nach langen, zähen Verhandlungen meinen Dispo auf 250€ erhöht. Das wird mir -bei meinem ausschweifenden Lebensstil durchaus keine Selbstverständlichkeit- einen 10tägigen Barcelona-Aufenthalt ermöglichen, der unter Anderem dazu dienen soll, Luisa eine neue Perspektive zu eröffnen, beruflich wie privat, denn seit dem Regierungswechsel in Spanien stehen die Zeichen auf Drei-Euro-Fuffzig-Job-trotz-mehrjährigen-Studiums oder Auswandern, wie sie mir in einem tränenreichen Telefonat mitteilte. Ich glaube, sie hat auch geweint.
Anschliessend fing auch noch Jefe mit dem Flennen an, ist er doch dazu auserkoren, mich für den Zeitraum zu beherbergen. Er ist immer völlig mit den Nerven runter, wenn er mich und meine Vorträge länger als ´ne halbe Stunde am Stück ertragen muss, der Arme. Gute 4 Wochen hat er noch, sich argumentativ zu bewaffnen, um meinen Tiraden gegen menschlich verkommene Wirtschaftsführer, zu denen er zumindest laut meiner Definition auch gehört, entgehen zu können.
Dabei seh ich ihn eigentllich nur gerne schwitzen, denn er hat sich wirklich enorm verbessert in Bezug auf soziale Kompetenz und Erhöhung meiner Bezüge und Firmenanteile.
Aber das muss ich ihm ja nicht sagen.
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