Und die restlichen Italiener auch. Muss mal so gesagt werden.
Derzeitig sind gefühlte 187% unserer Gäste von dort. Weil aber das hiesige Wetter mehr als bescheiden daherkommt und in selbiger Verfassung auch hier bleibt, gehn die mir ganz schön auf den Sack.
Ich meine, die Römer...Gladiatorenkämpfe, Brot und Spiele, nuttige Kaiserinnen und mit dem Feuer spielende Caesaren. Und erst die Italiener, Erfinder der Mafia - Drogen, Prostitution und Glücksspiel.
Aber langweilen sich, tsss.
Da muss ich mir dann Gedanken machen, wie´s gemeine Urlaubervolk denn zu unterhalten sei, wobei mir Kollege Zufall ein wenig half, hatte sich doch grad unser Alleinunterhalter verabschiedet, weil bei ihm, ich zitiere, meine ständige Nörgelei unangenehme Emotionen ob seines Selbstbewusstseins ausgelöst hätten und er sich leider ausserstande sähe, die Kooperation fortzusetzen. Man sieht, manchmal habe selbst ich Glück.
Also wurden kurzerhand 6 Bewerber eingeladen, im Rahmen eines Castings ihre Eignung unter Beweis zu stellen.
ViaEsdSsf (ViaE sucht den Superschlagerfuzzy) wurde spontan ins Abendprogramm geholt, schnell noch zwei Gasthörer zu Jurymitgliedern erkoren und schon ging sie ab, die Schnulzensause.
Ein Schloss wolle er mir bauen, dass in den Wolken liege, versuchte mir ein mittelalter Mensch Tiroler Ursprungs mit Vokuhila unterzujubeln. Ich lehnte dankend ab.
Da war mir der lederbehoste Ungar mit Paprikaresten im Schnauz doch viel lieber, leider fiel er bei den Beisitzern gnadenlos durch. Die wollten wohl im Urlaub nicht auch noch Bunga-Bunga-Witze hören.
Singen konnte er auch nicht, aber von wem kann man das schon guten Gewissens behaupten?
Die bayrische Ausgabe von Ice T (ich nannte ihn heimlich Eistee) rappte zwar, was das Zeug hielt, schaffte es aber nichtmal in den kurz drauf stattfindenden Recall, wo sich zwei, ein Männlein und ein Weiblein, wiederfanden, die gar nicht so recht wussten, wie ihnen geschah, sollten sie doch neben der herkömmlichen Weichspülkost mal so richtg fett in die Tasten respektive Saiten haun, um Liedgut aus der neuen, etwas metallerenen Welt zu Gehör zu bringen..
Sie gab nach ein paar niemandem zuzuordnenden Klängen auf, er liess eine Treppe zum Himmel kaufen, plattelte anschliessend noch ein bisschen mit Hirn und Schuhen, freute sich gar narrisch über den von mir ausgelobten Vertrag und ich durfte mich ein bisschen wie D. Bohlen fühlen...nur mit Deutschkenntnissen.
Mittwoch, 17. August 2011
Freitag, 12. August 2011
Muss das so?
So dämliche Fragen kann eigentlich nur eine stellen : genau, Andrea. Natürlich müssen die Hupen beim Dirndl fast rausfallen, schlieslich wollen Sepp und Toni vorab wissen, wieviel Masse da bewältigt werden muss.
Ich hatte sie -ich beziehe mich auf Andrea, nicht Sepp und schon gar nicht Toni- extra in ein eigens zum Zweck des Trachtenverkaufs installiertes Fachgeschäft geschleift, wo sich alsbald ein offenbar stockschwuler Konfektionsverkäufer zu uns gesellte und seine fachmännischen Kommentare zum Thema weiblicher Körperbau und Hervorhebung/Kaschierung von Vor-/Nachteilen desselben abgab. Keine wirklich grosse Hilfe, der Mensch, aber die beiden schienen sich sehr gut zu verstehen, so einiges Gekicher konnte man aus der Umkleide hören und auch dass sie mit ihrem weissen String eher zum Sumo-Ringkampf, denn zum Folklorekleid-Einkauf gewappnet war, schien unseren Wattebäuschchenwerfer nicht zu stören.
So erstand ich, zum absoluten Vorzugs- und Sommerschlussverkaufspreis von nur noch 1899 € Kleid, Schürze und passendes Wams, bat sie, es gleich anzubehalten, um in der Regionalbahn Autogramme als Marianne und Michael geben zu können und somit wenigstens meine Fahrt zu einem Vergnügen zu machen.
Und dann ging er auch schon los, ihr erster Arbeitstag als Rezeptions- und Reservierungsmanagement-Trainee, begleitet von meinen besten Wünschen, lieferte ich sie an ihrer neuen Wirkungsstätte ab, stellte sie kurz vor und machte mich schleunigst aus dem Tiroler Staub, um nicht just in dem Augenblick, wo sie merken sollte, dass ausser ihr keiner folkloristisch gekleidet ist, anwesend zu sein.
Nunja, vielleicht kann sie ihr Dirndl ja beim örtlichen Feuerwehrfest vollkotzen, allein dafür hat sich der Gag aus meiner Sicht gelohnt.
Ich hätte auch 100 Leute zu einer Party einladen können, einem sagt man, es sei ein Kostümball.
Also ich fands luschtig...unser Buchhalter wirds wohl auch luschtig finden, wenn er die Rechnung als Betriebsausgaben Entertainment verbuchen und abrechnen darf
Ich hatte sie -ich beziehe mich auf Andrea, nicht Sepp und schon gar nicht Toni- extra in ein eigens zum Zweck des Trachtenverkaufs installiertes Fachgeschäft geschleift, wo sich alsbald ein offenbar stockschwuler Konfektionsverkäufer zu uns gesellte und seine fachmännischen Kommentare zum Thema weiblicher Körperbau und Hervorhebung/Kaschierung von Vor-/Nachteilen desselben abgab. Keine wirklich grosse Hilfe, der Mensch, aber die beiden schienen sich sehr gut zu verstehen, so einiges Gekicher konnte man aus der Umkleide hören und auch dass sie mit ihrem weissen String eher zum Sumo-Ringkampf, denn zum Folklorekleid-Einkauf gewappnet war, schien unseren Wattebäuschchenwerfer nicht zu stören.
So erstand ich, zum absoluten Vorzugs- und Sommerschlussverkaufspreis von nur noch 1899 € Kleid, Schürze und passendes Wams, bat sie, es gleich anzubehalten, um in der Regionalbahn Autogramme als Marianne und Michael geben zu können und somit wenigstens meine Fahrt zu einem Vergnügen zu machen.
Und dann ging er auch schon los, ihr erster Arbeitstag als Rezeptions- und Reservierungsmanagement-Trainee, begleitet von meinen besten Wünschen, lieferte ich sie an ihrer neuen Wirkungsstätte ab, stellte sie kurz vor und machte mich schleunigst aus dem Tiroler Staub, um nicht just in dem Augenblick, wo sie merken sollte, dass ausser ihr keiner folkloristisch gekleidet ist, anwesend zu sein.
Nunja, vielleicht kann sie ihr Dirndl ja beim örtlichen Feuerwehrfest vollkotzen, allein dafür hat sich der Gag aus meiner Sicht gelohnt.
Ich hätte auch 100 Leute zu einer Party einladen können, einem sagt man, es sei ein Kostümball.
Also ich fands luschtig...unser Buchhalter wirds wohl auch luschtig finden, wenn er die Rechnung als Betriebsausgaben Entertainment verbuchen und abrechnen darf
Dienstag, 9. August 2011
Always on my mind
Morgen ist der 10. August.
Morgen vor exakt einem Jahr starb das Glück. Mein Glück, ihres und das meines kleinen, ungeborenen Jungen. 2 Leben ausgelöscht und ein drittes so dramatisch verändert.
Ich werde nie den 28. Dezember 2009 vergessen - der Tag, an dem ich erfuhr, Vater zu werden. Von da ab war jeder Tag für mich ein Erlebnis, ein Geschenkkorb, ein Füllhorn an Emotionen. Mein grösster Traum wuchs im Körper der Person heran, die ich so liebe und auf die ich über 20 Jahre habe warten müssen. Siebeneinhalb Monate wachst du jeden Tag auf, losgelassen von den schönsten Träumen, die man sich nur vorstellen kann - ich sah mich auf einer Wiese voller bunter Blumen, auf einer Decke lag Isabella und vor mir stand ein kleines Kind, einen prächtigen Drachen an der Leine im Wind wehen lassend...
Heute mag ich nicht mehr einschlafen, ich sehe Frauen an Stricken baumelnd.
Oder ich mag nicht aufwachen, weil ich die Wiese, sie und das Kind mit dem Drachen sehe.
Mich selbst sehe ich nicht mehr in meinen Träumen.
Oft frage ich mich, wieso.
Wieso sie.
Hat mir das Leben nicht schon einmal so ´ne Keule verpasst? War das wirklich nicht genug?
Oft genug denke ich, ich sollte nicht wieder aufstehen, nicht weiterkämpfen, vielleicht lässt mich das Leben ja dann in Ruhe. Allerdings hiesse das ja auch, nicht mehr die schönen Sachen zu erleben, die Verbundenheit mit Andrea, Luisa, meinen Freunden, die vielen kleinen Erfolge und auch gelegentlichen Misserfolge.
Leben ist einfach toll, es fordert dich jeden Tag aufs Neue. Ich will nicht einfach liegenbleiben und mich auszählen lassen. In knapp 2 Wochen werde ich 48, wahrscheinlich kommt nochmal die selbe Anzahl an Jahren dazu im weiteren Verlauf.
Die hätte ich so gerne mit ihr verbracht. Wahrscheinlich hätte sie sich gewundert, dass Demian McLeod neben ihr nicht altert...
Es bleibt die Erinnerung an eine wunderbare gemeinsame Zeit, die leider viel zu kurz war, die Erinnerung an eine wunderbare Frau, die mich so geliebt hat, wie ich bin und niemals eine Veränderung verlangt hat.
Und ich liebe sie so, wie sie war - kleines, schutzsuchendes Mädchen, starke, wunderschöne Frau.
Ich denke so oft an dich.
Du fehlst mir so.
He perdido un angel.
Te quiero muchisimo.
Morgen vor exakt einem Jahr starb das Glück. Mein Glück, ihres und das meines kleinen, ungeborenen Jungen. 2 Leben ausgelöscht und ein drittes so dramatisch verändert.
Ich werde nie den 28. Dezember 2009 vergessen - der Tag, an dem ich erfuhr, Vater zu werden. Von da ab war jeder Tag für mich ein Erlebnis, ein Geschenkkorb, ein Füllhorn an Emotionen. Mein grösster Traum wuchs im Körper der Person heran, die ich so liebe und auf die ich über 20 Jahre habe warten müssen. Siebeneinhalb Monate wachst du jeden Tag auf, losgelassen von den schönsten Träumen, die man sich nur vorstellen kann - ich sah mich auf einer Wiese voller bunter Blumen, auf einer Decke lag Isabella und vor mir stand ein kleines Kind, einen prächtigen Drachen an der Leine im Wind wehen lassend...
Heute mag ich nicht mehr einschlafen, ich sehe Frauen an Stricken baumelnd.
Oder ich mag nicht aufwachen, weil ich die Wiese, sie und das Kind mit dem Drachen sehe.
Mich selbst sehe ich nicht mehr in meinen Träumen.
Oft frage ich mich, wieso.
Wieso sie.
Hat mir das Leben nicht schon einmal so ´ne Keule verpasst? War das wirklich nicht genug?
Oft genug denke ich, ich sollte nicht wieder aufstehen, nicht weiterkämpfen, vielleicht lässt mich das Leben ja dann in Ruhe. Allerdings hiesse das ja auch, nicht mehr die schönen Sachen zu erleben, die Verbundenheit mit Andrea, Luisa, meinen Freunden, die vielen kleinen Erfolge und auch gelegentlichen Misserfolge.
Leben ist einfach toll, es fordert dich jeden Tag aufs Neue. Ich will nicht einfach liegenbleiben und mich auszählen lassen. In knapp 2 Wochen werde ich 48, wahrscheinlich kommt nochmal die selbe Anzahl an Jahren dazu im weiteren Verlauf.
Die hätte ich so gerne mit ihr verbracht. Wahrscheinlich hätte sie sich gewundert, dass Demian McLeod neben ihr nicht altert...
Es bleibt die Erinnerung an eine wunderbare gemeinsame Zeit, die leider viel zu kurz war, die Erinnerung an eine wunderbare Frau, die mich so geliebt hat, wie ich bin und niemals eine Veränderung verlangt hat.
Und ich liebe sie so, wie sie war - kleines, schutzsuchendes Mädchen, starke, wunderschöne Frau.
Ich denke so oft an dich.
Du fehlst mir so.
He perdido un angel.
Te quiero muchisimo.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Heiabubu
Ich hatte mal ´ne Freundin, die hiess Wolf. Gottseidank nur mit Familiennamen, da hat sie unheimliches Glück gehabt, finde ich. Eines Abends, als sie schon im Bett lag, ging ich zu ihr und fragte :" Aber Grossmutter, warum hast du denn so grosse Ohren?"
Dank dieses märchenhaften Einstiegs können wir uns nun den tatsächlich wichtigen Dingen im Leben widmen, als da wären : meine Schlafstörungen, aber ums gleich vorweg zu nehmen - ich störe wirklich gerne die Leute bei ihrem Schlaf. Wo soll da das Problem sein? Experten - und nur von solchen bin ich ja umgeben- vermuten einen ungelösten Vater-Sohn-Konflikt hinter meinem auffälligen Verhalten; das kann getrost als absoluter Quatsch bezeichnet werden, habe ich doch ein ziemlich gutes Verhältnis zu meinem Vater ; mittlerweile duzen wir uns sogar schon wieder.
Ich selbst schlafe sehr gut und tief, wenn auch nur sehr kurz, daher nehme ich die wöchentliche Zugfahrt nach Wien gerne zum Anlass, mal etwas länger zu dösen. Nun, was soll ich sagen - Budapest ist eine sehr schöne Stadt...
Dank dieses märchenhaften Einstiegs können wir uns nun den tatsächlich wichtigen Dingen im Leben widmen, als da wären : meine Schlafstörungen, aber ums gleich vorweg zu nehmen - ich störe wirklich gerne die Leute bei ihrem Schlaf. Wo soll da das Problem sein? Experten - und nur von solchen bin ich ja umgeben- vermuten einen ungelösten Vater-Sohn-Konflikt hinter meinem auffälligen Verhalten; das kann getrost als absoluter Quatsch bezeichnet werden, habe ich doch ein ziemlich gutes Verhältnis zu meinem Vater ; mittlerweile duzen wir uns sogar schon wieder.
Ich selbst schlafe sehr gut und tief, wenn auch nur sehr kurz, daher nehme ich die wöchentliche Zugfahrt nach Wien gerne zum Anlass, mal etwas länger zu dösen. Nun, was soll ich sagen - Budapest ist eine sehr schöne Stadt...
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Freitag, 8. Juli 2011
Holaridudödeldi
Es wird langsam Zeit, dass ich das Jodel-Diplom mache.
Gestern hatte ich eine Abordnung des lokalen Tourismusverbandes im Haus, die, da bin ich mir im nachhinein ziemlich sicher, mir irgendwie ans Bein, das schlanke, pinkeln wollten. Da aber keine Untertitel eingeblendet wurden, habe ich sie nach etwa 3 Minuten wieder in der Wildnis ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.
Dabei werde ich das Gefühl nicht los, die wollten sich ob meiner Gehaltspolitik beschweren, da ihnen -wohl unter Anderem deshalb- das Personal fortläuft. Jetzt kann ich aber leider nicht auf jedes inzestuös konstituierte Gremium Rücksicht nehmen, wo kämen wir denn da hin? (Nach Kärnten vielleicht, aber das tut hier nix zur Sache)
Obwohl , manchmal haben sie schon Recht bezüglich überbezahlter Menschen : Wenn ich da so an unsere Hausdame denke, die sich kürzlich beklagte, der Bürostuhl sei ihr viel zu niedrig. Gefragt, ob ihr die Bedeutung der zwei seitlich angebrachten Hebel klar sei, musste sie verneinen, worauf ich ihr durch Betätigen des hinteren die Rückenlehne ins Kreuz sausen liess, um kurz drauf am vorderen rumzunesteln. Starr vor Angst liess sie alles regungslos über sich ergehen. Die Frau wiegt etwas mehr als der Durchschnitt, ums mal harmlos auszudrücken; das arme Sitzmöbel ächzte und versuchte sie hochzupumpen, vergeblich.
Hilfsbereit, wie ich nunmal bin, schlug ich dann vor, sie möge doch mal ihren Hintern anheben, denn schliesslich sei das ein hydraulischer Drehstuhl und kein Gabelstapler.
Sie hat dann noch irgendwas in meine Richtung geflucht, hab´s aber nicht verstanden.
Volkshochschule, ich komme...denn mit so einem Jodel-Diplom, da hat man was fürs Leben!
Gestern hatte ich eine Abordnung des lokalen Tourismusverbandes im Haus, die, da bin ich mir im nachhinein ziemlich sicher, mir irgendwie ans Bein, das schlanke, pinkeln wollten. Da aber keine Untertitel eingeblendet wurden, habe ich sie nach etwa 3 Minuten wieder in der Wildnis ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.
Dabei werde ich das Gefühl nicht los, die wollten sich ob meiner Gehaltspolitik beschweren, da ihnen -wohl unter Anderem deshalb- das Personal fortläuft. Jetzt kann ich aber leider nicht auf jedes inzestuös konstituierte Gremium Rücksicht nehmen, wo kämen wir denn da hin? (Nach Kärnten vielleicht, aber das tut hier nix zur Sache)
Obwohl , manchmal haben sie schon Recht bezüglich überbezahlter Menschen : Wenn ich da so an unsere Hausdame denke, die sich kürzlich beklagte, der Bürostuhl sei ihr viel zu niedrig. Gefragt, ob ihr die Bedeutung der zwei seitlich angebrachten Hebel klar sei, musste sie verneinen, worauf ich ihr durch Betätigen des hinteren die Rückenlehne ins Kreuz sausen liess, um kurz drauf am vorderen rumzunesteln. Starr vor Angst liess sie alles regungslos über sich ergehen. Die Frau wiegt etwas mehr als der Durchschnitt, ums mal harmlos auszudrücken; das arme Sitzmöbel ächzte und versuchte sie hochzupumpen, vergeblich.
Hilfsbereit, wie ich nunmal bin, schlug ich dann vor, sie möge doch mal ihren Hintern anheben, denn schliesslich sei das ein hydraulischer Drehstuhl und kein Gabelstapler.
Sie hat dann noch irgendwas in meine Richtung geflucht, hab´s aber nicht verstanden.
Volkshochschule, ich komme...denn mit so einem Jodel-Diplom, da hat man was fürs Leben!
Montag, 4. Juli 2011
SEXIEST MAN ALIVE
Achtung Gastbeitrag von Andrea.S.
Ich liebe ja diese entspannte und entspannende Atmosphäre : Wir sassen gemütlich zusammen und ViaE diktierte mir obige Überschrift. Wir, das sind ViaE, Luisa, meine Wenigkeit sowie seine amerikanischen Freunde Jack Daniels, Horace Smith und Daniel B. Wesson (ich musste die Vornamen googeln, er meint, das sei eine gar nicht zu füllende Wissenslücke, Elementarwissen quasi).
Was soll ich sagen - es war wie immer sehr lustig, aber auch anstrengend mit ihm. Wir, da glaube ich für Luisa mit sprechen zu können, haben die Zeit voll genossen. Es war fast wie früher in Barcelona, in seinem Heim, das mittlerweile unseres geworden ist.
Für mich sind die Treffen mit ihm immer auch eine kleine Reise in die Vergangenheit, sowohl in die jüngere als auch altere. Oft ist er ja nicht da, immer irgendwie beschäftigt, aber wenn, dann 150%.
Es kann sein, dass er die folgende Passage streicht (tu ich nicht), aber es muss gesagt sein : Wie sehr hätte ich ihm, Isabella und dem kleinen Damian ihr gemeinsames Leben gewünscht, dieses sich mit einem Menschen voll und ganz beschäftigen habe ich bisher kaum bis gar nicht angetroffen und alle 3 hätten das verdient gehabt. Er vermisst sie so, das kann man sich kaum vorstellen. Wenn man ihn genau beobachtet, merkt man, wie er hin und wieder in eine völlig andere, glückseligere Welt abdriftet. Dann lieb ich ihn noch mehr als sonst. Dann legt dieses Riesenbaby seinen Kopf in deinen Schoss, lässt sich über die rar gewordenen Haare streicheln und saugt die tröstenden Worte förmlich auf.
Und im nächsten Moment veräppelt er dich wieder.
Bald werde ich das wieder täglich haben und freu mich wie Bolle drauf. Er hat, glaube ich, Grosses mit mir vor - das macht mich unendlich stolz, denn es zeigt mir, dass ich´s mir und vor allem ihm bewiesen habe, dass ich lebensfähig bin - und das ist nicht einfach, er ist so unglaublich fordernd. Aber man wächst dran.
Sonst war der Urlaub ziemlich verregnet, daher sind wir nicht so viel unterwegs gewesen. Aber wir haben uns im Spa verwöhnen lassen, viel Sport gemacht und ansonsten ihn ertragen, mit einem Wort grossartige Leistungen vollbracht.
Im August komm ich wieder her und bleibe für ca. 3 Monate. Das wird hart.
Ich liebe ja diese entspannte und entspannende Atmosphäre : Wir sassen gemütlich zusammen und ViaE diktierte mir obige Überschrift. Wir, das sind ViaE, Luisa, meine Wenigkeit sowie seine amerikanischen Freunde Jack Daniels, Horace Smith und Daniel B. Wesson (ich musste die Vornamen googeln, er meint, das sei eine gar nicht zu füllende Wissenslücke, Elementarwissen quasi).
Was soll ich sagen - es war wie immer sehr lustig, aber auch anstrengend mit ihm. Wir, da glaube ich für Luisa mit sprechen zu können, haben die Zeit voll genossen. Es war fast wie früher in Barcelona, in seinem Heim, das mittlerweile unseres geworden ist.
Für mich sind die Treffen mit ihm immer auch eine kleine Reise in die Vergangenheit, sowohl in die jüngere als auch altere. Oft ist er ja nicht da, immer irgendwie beschäftigt, aber wenn, dann 150%.
Es kann sein, dass er die folgende Passage streicht (tu ich nicht), aber es muss gesagt sein : Wie sehr hätte ich ihm, Isabella und dem kleinen Damian ihr gemeinsames Leben gewünscht, dieses sich mit einem Menschen voll und ganz beschäftigen habe ich bisher kaum bis gar nicht angetroffen und alle 3 hätten das verdient gehabt. Er vermisst sie so, das kann man sich kaum vorstellen. Wenn man ihn genau beobachtet, merkt man, wie er hin und wieder in eine völlig andere, glückseligere Welt abdriftet. Dann lieb ich ihn noch mehr als sonst. Dann legt dieses Riesenbaby seinen Kopf in deinen Schoss, lässt sich über die rar gewordenen Haare streicheln und saugt die tröstenden Worte förmlich auf.
Und im nächsten Moment veräppelt er dich wieder.
Bald werde ich das wieder täglich haben und freu mich wie Bolle drauf. Er hat, glaube ich, Grosses mit mir vor - das macht mich unendlich stolz, denn es zeigt mir, dass ich´s mir und vor allem ihm bewiesen habe, dass ich lebensfähig bin - und das ist nicht einfach, er ist so unglaublich fordernd. Aber man wächst dran.
Sonst war der Urlaub ziemlich verregnet, daher sind wir nicht so viel unterwegs gewesen. Aber wir haben uns im Spa verwöhnen lassen, viel Sport gemacht und ansonsten ihn ertragen, mit einem Wort grossartige Leistungen vollbracht.
Im August komm ich wieder her und bleibe für ca. 3 Monate. Das wird hart.
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ViaE
Mittwoch, 29. Juni 2011
Mein schönstes Urlaubserlebnis
( von Luisa M., übersetzt aus dem Spanischen und an den schlimmsten Stellen zensiert von ViaE)
Ich kenne diesen Mann (sie meint mich^^) jetzt seit gut 4 Jahren, bin mit ihm durch dick und dünn gegangen, wobei er meint, für das Dicke sei ausschliesslich ich verantwortlich. Mich überrascht nix mehr, auch nicht, dass er nicht überrascht war, mich am Flughafen zu sehen. Mein Vater und er sind irgendwie befreundet, machen Deals miteinander oder haben den selben Bewährungshelfer. Keine Ahnung. Jedenfalls haben sie am Vortag unserer Anreise miteinander telefoniert. Männer...
Naja, jedenfalls stand da in der Ankunftszone des Flughafens ein Mensch mit so ´ner Trachtenjacke und hielt ein Schild hoch: "Dick und Doof". Andrea meinte, das wären wir und sich aufzuregen lohne nicht, wir sollten uns unsere Nerven für die kommenden 10 Tage aufsparen. Wie recht sie doch hatte.
Dann stand er da: die Haare länger, Mehrtagebart, braungebrannt und in einen sündhaft teuren Anzug gepresst, in der linken Hand Mozartkugeln und in der rechten ...Mozartkugeln. Wie originell.
Im Auto rede ich englisch, damit der Fahrer auch was versteht. Hinterher stellte sich heraus, dass der gar kein Englisch konnte, aber ich darf mir zum ersten von insgesamt bestimmt 20 Malen "Hero" anhören, Spezialversion von ViaE. Danke auch.
Da wir ein wenig müde sind, geht´s zuerst zur Wohnung. Bescheiden, unangemessen bescheiden für den Grosskotz. Ich darf wählen, wo ich schlafen will - im Flur, Wohnzimmer oder Balkon.
Spontan antworte ich : "Barcelona".
Er fährt in eins der Hotels und meint, wir sollen später nachkommen, am besten mit dem Moped, das er uns grosszügig überliesse. Es regnte an dem Tag wie aus Kübeln, sei vielleicht noch hinzugefügt.
Wir nehmen uns ein Taxi.
Dann stehen wir im Hotel - Glaslüster, Holzverkleidungen mit Intarsien, Spiegel und Marmor, soweit das Auge blicken kann. Ich bin, vor allem nach der Führung, ehlich gesagt tief beeindruckt. Spa, Sauna, Wellness, Fitnessraum, Innen- und Aussenschwimmbad, grosszügiger Garten, überall wuseln livrierte Menschen rum und betüdeln die Gäste...das hat was. Später schauen wir uns noch das zweite an, etwas kleiner, noch etwas exklusiver. Rundherum die Berge, die zum Teil noch schneebedeckt sind.
Ich bin hin und weg. Andrea auch. Wir lassen uns anschliessend im Restaurant kulinarisch verwöhnen und beschliessen, den Tag mit einer Kutschfahrt zu krönen. ViaE soll ziehen. Wird aber leider nichts draus, er muss aus dem angestellten Manager schnell noch einen besseren Menschen machen, wie er zu sagen pflegt, will heissen: Ich glaub, er hat ihn fürchterlich zusammengefaltet. Ist eigentlich ein ganz schnuckliger, wie auch Andrea findet, aber dermassen zusammengefaltet kommt das natürlich nicht so zur Geltung.
(Zu meiner Ehrenrettung: Der hatte´s voll verdient, tut aber im Detail nichts zur Sache)
Wir Mädels fuhren dann wieder in die Wohnung, köpften ne Pulle österreichischen Landwein, warteten auf ViaE und liessen dabei unsere Impressionen und Gedanken schweifen.
Als er dann kam, waren wir schon ziemlich benebelt und haben noch ´ne Runde Scrabble gespielt...auf Englisch.
"I can be yout hero, baby...."
Ich kenne diesen Mann (sie meint mich^^) jetzt seit gut 4 Jahren, bin mit ihm durch dick und dünn gegangen, wobei er meint, für das Dicke sei ausschliesslich ich verantwortlich. Mich überrascht nix mehr, auch nicht, dass er nicht überrascht war, mich am Flughafen zu sehen. Mein Vater und er sind irgendwie befreundet, machen Deals miteinander oder haben den selben Bewährungshelfer. Keine Ahnung. Jedenfalls haben sie am Vortag unserer Anreise miteinander telefoniert. Männer...
Naja, jedenfalls stand da in der Ankunftszone des Flughafens ein Mensch mit so ´ner Trachtenjacke und hielt ein Schild hoch: "Dick und Doof". Andrea meinte, das wären wir und sich aufzuregen lohne nicht, wir sollten uns unsere Nerven für die kommenden 10 Tage aufsparen. Wie recht sie doch hatte.
Dann stand er da: die Haare länger, Mehrtagebart, braungebrannt und in einen sündhaft teuren Anzug gepresst, in der linken Hand Mozartkugeln und in der rechten ...Mozartkugeln. Wie originell.
Im Auto rede ich englisch, damit der Fahrer auch was versteht. Hinterher stellte sich heraus, dass der gar kein Englisch konnte, aber ich darf mir zum ersten von insgesamt bestimmt 20 Malen "Hero" anhören, Spezialversion von ViaE. Danke auch.
Da wir ein wenig müde sind, geht´s zuerst zur Wohnung. Bescheiden, unangemessen bescheiden für den Grosskotz. Ich darf wählen, wo ich schlafen will - im Flur, Wohnzimmer oder Balkon.
Spontan antworte ich : "Barcelona".
Er fährt in eins der Hotels und meint, wir sollen später nachkommen, am besten mit dem Moped, das er uns grosszügig überliesse. Es regnte an dem Tag wie aus Kübeln, sei vielleicht noch hinzugefügt.
Wir nehmen uns ein Taxi.
Dann stehen wir im Hotel - Glaslüster, Holzverkleidungen mit Intarsien, Spiegel und Marmor, soweit das Auge blicken kann. Ich bin, vor allem nach der Führung, ehlich gesagt tief beeindruckt. Spa, Sauna, Wellness, Fitnessraum, Innen- und Aussenschwimmbad, grosszügiger Garten, überall wuseln livrierte Menschen rum und betüdeln die Gäste...das hat was. Später schauen wir uns noch das zweite an, etwas kleiner, noch etwas exklusiver. Rundherum die Berge, die zum Teil noch schneebedeckt sind.
Ich bin hin und weg. Andrea auch. Wir lassen uns anschliessend im Restaurant kulinarisch verwöhnen und beschliessen, den Tag mit einer Kutschfahrt zu krönen. ViaE soll ziehen. Wird aber leider nichts draus, er muss aus dem angestellten Manager schnell noch einen besseren Menschen machen, wie er zu sagen pflegt, will heissen: Ich glaub, er hat ihn fürchterlich zusammengefaltet. Ist eigentlich ein ganz schnuckliger, wie auch Andrea findet, aber dermassen zusammengefaltet kommt das natürlich nicht so zur Geltung.
(Zu meiner Ehrenrettung: Der hatte´s voll verdient, tut aber im Detail nichts zur Sache)
Wir Mädels fuhren dann wieder in die Wohnung, köpften ne Pulle österreichischen Landwein, warteten auf ViaE und liessen dabei unsere Impressionen und Gedanken schweifen.
Als er dann kam, waren wir schon ziemlich benebelt und haben noch ´ne Runde Scrabble gespielt...auf Englisch.
"I can be yout hero, baby...."
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