Ich hoffe wirklich und ernsthaft und was man in solchen Fällen noch alles sagt, dass niemand sich von der Überschrift überfordert fühlt. Also intellektuell jetzt, optisch schon mal gar nicht.
Wir reden von Gewitter, Gewitter in den Bergen, um genau zu sein und das ist ja unser hauptsächliches Anliegen hier.
Die ziemlich unverhohlene Angst und Hysterie der Menschen bei solch einem Ereignis kann bei mir ja nur ein müdes Lächeln hervorrufen - hinter meinem Sofa jedenfalls hab ich mich kein bisschen gefürchtet.
Es hat etwas vom Drummer von NineInchNails und der Lightshow von James Last, sprich insgesamt gesehen recht gespenstisch und plötzlich kann ich nachvollziehen, warum Menschen religiös sind/werden/vorhaben, es in der nächsten Legislaturperiode zu werden.
Armageddon is´ nix dagegen.
Samstag, 14. Juli 2012
Freitag, 13. Juli 2012
Treulose Tomaten
Es gibt, Zartbesaiteten möge dies als Vorwarnung gelten, schlechte Neuigkeiten:
Eva´s Katze ist weg. Entlaufen, entführt, vom bösen Wolf gefressen, man weiss es nicht.
Jedenfalls trat Eva, eine unserer Koryphäen an der Rezeption, mit der Bitte an mich heran, diesbezüglich einen Zettel ans schwarze Brett hängen zu dürfen und obwohl ich mir relativ sicher bin, dass die Katze des Lesens nicht mächtig ist, gab ich grosszügig mein Einverständnis und ausserdem den gut gemeinten Rat, vorerst nichts beim Chinesen zu bestellen.
Ferner gibt es zu vermelden, dass Haustechniker Toni gekündigt hat, weil er einen Klopapierverleih aufmachen möchte. Oder was anderes in der heimatlichen Steiermark gefunden hat; weiss nicht, hab nicht so genau zugehört.
Das trifft mich hart, war er es doch, der sich gar liebevoll um Austria´s Next Topmopped gekümmert hat, es liebevoll betankt und gesäubert hat, wenn ich mal wieder sämtliche Kuhfladen Tirols durchfahren hatte.
Dazu benutzte er immer seinen eigenen Kärcher, wie auch zur allabendlichen Reinigung seiner 4 Kinder, wenn die vom Spielplatz heimkamen. Ich werde ihn vermissen, den Kärcher.
Wie kann man denn bitteschön in der Hauptsaison einfach so abhaun?
Dieser Vorwurf richtet sich sowohl an Toni, als auch an die Katze.
Eva und ich werden wohl eine Selbsthilfegruppe gründen, der Freitag Abend ginge noch, nachdem sich die AA jetzt immer dienstags treffen.
Fehlt nur noch eine professionelle Gruppenleitung, aber da habe ich schon jemanden im Auge, einen Diplom-Psychologen, den ich bei einer gemeinsamen Taxifahrt kennenlernte. Er war der Fahrer, ich der Gast und wie wir so ins Gespräch kamen, liess er verlauten, bei Stress immer in den Wald zu gehen und Bäume zu umarmen, was mir persönlich ja sehr zusagt.
Ja, warum soll ich den Baum nicht ein bisschen knuddeln, bevor ich ihn ausreisse?
Den werd ich engagieren, wenn auch nicht als Lebensberater, so doch als Haustechniker. Oder Gärtner.
Und der Gärtner wird dann Haustechniker. Oder Lebensberater.
Warum muss mein Leben eigentlich so kompliziert sein?
Eva´s Katze ist weg. Entlaufen, entführt, vom bösen Wolf gefressen, man weiss es nicht.
Jedenfalls trat Eva, eine unserer Koryphäen an der Rezeption, mit der Bitte an mich heran, diesbezüglich einen Zettel ans schwarze Brett hängen zu dürfen und obwohl ich mir relativ sicher bin, dass die Katze des Lesens nicht mächtig ist, gab ich grosszügig mein Einverständnis und ausserdem den gut gemeinten Rat, vorerst nichts beim Chinesen zu bestellen.
Ferner gibt es zu vermelden, dass Haustechniker Toni gekündigt hat, weil er einen Klopapierverleih aufmachen möchte. Oder was anderes in der heimatlichen Steiermark gefunden hat; weiss nicht, hab nicht so genau zugehört.
Das trifft mich hart, war er es doch, der sich gar liebevoll um Austria´s Next Topmopped gekümmert hat, es liebevoll betankt und gesäubert hat, wenn ich mal wieder sämtliche Kuhfladen Tirols durchfahren hatte.
Dazu benutzte er immer seinen eigenen Kärcher, wie auch zur allabendlichen Reinigung seiner 4 Kinder, wenn die vom Spielplatz heimkamen. Ich werde ihn vermissen, den Kärcher.
Wie kann man denn bitteschön in der Hauptsaison einfach so abhaun?
Dieser Vorwurf richtet sich sowohl an Toni, als auch an die Katze.
Eva und ich werden wohl eine Selbsthilfegruppe gründen, der Freitag Abend ginge noch, nachdem sich die AA jetzt immer dienstags treffen.
Fehlt nur noch eine professionelle Gruppenleitung, aber da habe ich schon jemanden im Auge, einen Diplom-Psychologen, den ich bei einer gemeinsamen Taxifahrt kennenlernte. Er war der Fahrer, ich der Gast und wie wir so ins Gespräch kamen, liess er verlauten, bei Stress immer in den Wald zu gehen und Bäume zu umarmen, was mir persönlich ja sehr zusagt.
Ja, warum soll ich den Baum nicht ein bisschen knuddeln, bevor ich ihn ausreisse?
Den werd ich engagieren, wenn auch nicht als Lebensberater, so doch als Haustechniker. Oder Gärtner.
Und der Gärtner wird dann Haustechniker. Oder Lebensberater.
Warum muss mein Leben eigentlich so kompliziert sein?
Donnerstag, 12. Juli 2012
Die Rache der Landeier
Gelegentlich betreibe ich auch und ausschliesslich Konversation, weil das nämlich gut ist für die Relations. Relations muss man sehr breit und mit einem leichten Wiener Schmäh im Timbre aussprechen, dann ist man in.
Nachdem der versammelten Tiroler Hoteliers-Prominenz vor kurzem von einem dem Blogbetreiber nicht unähnlichen Wesen die Leviten gelesen wurden, beschloss diese, jenen von weiteren Riehlähschens mittelfristig fernzuhalten und so erging keine Einladung zum bedeutendsten Golfturnier der gesamten Region, ach, was sag ich, des gesamten Erdballs.
Da stand ich nun, einsam und isoliert, der Verzweiflung nahe und nicht gewillt, mir dieses sportliche und gesellschaftliche Highlight entgehen zu lassen, zumal´s da immer ordentlich was auf die Gabel und in die Kehle gibt, für lau selbstverfreilicht.
Wie gut, dass ich Mitglied im Verein zur schulischen Bildung der Kinder von Luwamba Bolatambo bin, dessen Vorsitzende Ehefrau des Präsidenten unseres hiesigen Golf-Clubs und ausserdem strohdoof ist, was mir den Einlass zum begehrten Event ermöglichte.
Nimmt man der Frau irgendwann mal ihre Prada-Klamotten, das Mercedes-Cabrio, die Gucci-Handtasche und Schuhe weg, landet sie bei Elitepartner bestenfalls noch auf dem virtuellen Grabbeltisch, versehen mit einem Link zu homöopathischen Anti-Aging-Cremes.
Da muss man allerdings in solch prekärer Situation drüber hinwegsehen, den feinsten Zwirn bürsten, anlegen und gute Mine zum bösen Lochspiel auslegen.
Habt ihr eigentlich -ich wollte ja gerne für eine kleine Überraschung sorgen- gewusst, dass man Maulwürfe nicht käuflich erwerben kann? Schade eigentlich.
So blieb mir keine andere Möglichkeit, als die Bagaluten an ihrer empfindlichsten Stelle zu schädigen, der Kohle, dem Mammon, dem Zaster, hier in Form diverslicher au d´ouvres, die ich mir genüsslich einverleibte und mit teuerstem Champagner hinunterspülte, den ich zwar nicht mag, aber was soll´s, man muss auch mal Opfer bringen. Vernünftigen Sprit gibt´s ja bei derartigen Anlässen nicht.
Frisch gestärkt verwickelte ich einen Golflehrer in ein scheinbar unverfängliches Gespräch, in dessen Verlauf ich ihm klarmachte, wie gut er´s doch im Vergleich zum gemeinen, herkömmlichen Lehrer hätte, müsste er doch seine Schüler nicht nach Jahren zum Sozialamt begleiten, um ihnen beim Ausfüllen der Anträge behilflich zu sein.
Das wollte auch ihm einleuchten.
Netter Kerl. Hat wahrscheinlich was mit der Prada-Mercedes-Gucci-Elitepartner-Tante.
Jedenfalls stellte ich das mal laut in den unüberdachten Raum, was einigen Aufruhr verursachte und letztendlich meinen Verweis vom Course zur Folge hatte.
Was soll´s, in drei Wochen is´ Tennis, mal schaun, was da so geht.
Nachdem der versammelten Tiroler Hoteliers-Prominenz vor kurzem von einem dem Blogbetreiber nicht unähnlichen Wesen die Leviten gelesen wurden, beschloss diese, jenen von weiteren Riehlähschens mittelfristig fernzuhalten und so erging keine Einladung zum bedeutendsten Golfturnier der gesamten Region, ach, was sag ich, des gesamten Erdballs.
Da stand ich nun, einsam und isoliert, der Verzweiflung nahe und nicht gewillt, mir dieses sportliche und gesellschaftliche Highlight entgehen zu lassen, zumal´s da immer ordentlich was auf die Gabel und in die Kehle gibt, für lau selbstverfreilicht.
Wie gut, dass ich Mitglied im Verein zur schulischen Bildung der Kinder von Luwamba Bolatambo bin, dessen Vorsitzende Ehefrau des Präsidenten unseres hiesigen Golf-Clubs und ausserdem strohdoof ist, was mir den Einlass zum begehrten Event ermöglichte.
Nimmt man der Frau irgendwann mal ihre Prada-Klamotten, das Mercedes-Cabrio, die Gucci-Handtasche und Schuhe weg, landet sie bei Elitepartner bestenfalls noch auf dem virtuellen Grabbeltisch, versehen mit einem Link zu homöopathischen Anti-Aging-Cremes.
Da muss man allerdings in solch prekärer Situation drüber hinwegsehen, den feinsten Zwirn bürsten, anlegen und gute Mine zum bösen Lochspiel auslegen.
Habt ihr eigentlich -ich wollte ja gerne für eine kleine Überraschung sorgen- gewusst, dass man Maulwürfe nicht käuflich erwerben kann? Schade eigentlich.
So blieb mir keine andere Möglichkeit, als die Bagaluten an ihrer empfindlichsten Stelle zu schädigen, der Kohle, dem Mammon, dem Zaster, hier in Form diverslicher au d´ouvres, die ich mir genüsslich einverleibte und mit teuerstem Champagner hinunterspülte, den ich zwar nicht mag, aber was soll´s, man muss auch mal Opfer bringen. Vernünftigen Sprit gibt´s ja bei derartigen Anlässen nicht.
Frisch gestärkt verwickelte ich einen Golflehrer in ein scheinbar unverfängliches Gespräch, in dessen Verlauf ich ihm klarmachte, wie gut er´s doch im Vergleich zum gemeinen, herkömmlichen Lehrer hätte, müsste er doch seine Schüler nicht nach Jahren zum Sozialamt begleiten, um ihnen beim Ausfüllen der Anträge behilflich zu sein.
Das wollte auch ihm einleuchten.
Netter Kerl. Hat wahrscheinlich was mit der Prada-Mercedes-Gucci-Elitepartner-Tante.
Jedenfalls stellte ich das mal laut in den unüberdachten Raum, was einigen Aufruhr verursachte und letztendlich meinen Verweis vom Course zur Folge hatte.
Was soll´s, in drei Wochen is´ Tennis, mal schaun, was da so geht.
Samstag, 7. Juli 2012
Jetzt gibt´s Mecker
Der lieblichen Tradition folgend, meinem bescheidenen Wesen und seinen Aussagen mehr Geltung zu verschaffen, möchte ich heute ein wenig über den Menschen als solchen referieren und da ich grad aus selbiger komme, reden wir ein bisschen über die Wirtschaft.
Noch mehr solcher Brüllerwitze gibt´s, wenn ihr jetzt nicht wegklickt, brav meinen Gedankengängen folgt und ein wenig in euch geht, wo ihr eh viel besser aufgehoben seid, als da, wo ihr euch jetzt rumtreibt.
Anschliessend dürft ihr mich mit faulem Obst, Eiern oder Bügeleisen bewerfen, je nach persönlichem Gusto und Verfügbarkeit.
Solange ich lebe, hört man den Ruf nach einem Systemwechsel.
Früher war´s leicht, da konnte man die Rufer zumindest verbal gen Osten verbannen. "Hau doch ab zum Russen!" war ein gar geflügelt Wort, dem jedoch niemand nachkam, weil so dolle war´s da bei näherer Betrachtung ja nun doch wieder nicht und so verblieben die zumeist tiefrot gefärbten Revoluzzer im verhassten System, wo sie es sich gemütlich machten und den Staat, den ungeliebten, auf die eine oder andere Art ausnahmen.
Aussenminister zu sein, war plötzlich nicht mehr bäh, Europa-Abgeordneter und Verleger schonmal gar nicht. Als Sozialkundelehrer brachte man seine 5 Riesen nach Hause.
Das System war immer noch scheisse und an allem schuld, nur liess es sich jetzt viel besser ertragen.
Das war damals, wir hatten anfänglich eine soziale Marktwirtschaft, später nur noch Marktwirtschaft und jetzt nur noch Markt. Jahrmarkt, um genau zu sein.
Jeder mosert, jeder hat ´ne Meinung über Angelegenheiten, von denen er ungefähr soviel versteht wie ich vom Stricken.
Allein - Lösungen bietet keiner an, mal abgesehen von ein paar Abgespaceten, die glauben, so ein geistiger Dünnpfiff wie etwa das Bandbreitenmodell sei brauchbar. Motto: Hochmut kommt vor dem Durchfall.
Was aber ist denn eigentlich das "System", wer sind diese ominösen "Märkte", die uns angeblich oder tatsächlich in den Würgegriff genommen haben und wie die Zitronen auspressen?
Nun, es sind Menschen, Menschen wie du und ich, die bösen eher wie du, die guten eher wie ich, haha.
Ein System per se ist nicht gut oder schlecht, es bevorteilt immer eine Gruppe und benachteiligt logischerweise die andere. Gleicht man die Nachteile aus, ist alles im Lot und allen geht´s einigermassen gut.
Der Mensch zeichnet für diese Ausgestaltung verantwortlich und da liegt der Hund begraben:
Etwa 5 % der Menschheit ist kriminell veranlagt, die restlichen 95 werden´s, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt oder sie so in dubiose Machenschaften einbindet, dass sie entweder gar nicht anders können oder einfach der Macht des Bösen erliegen.
to be continued...weil issen weites Feld, ´n Acker quasi, von welchem ich mich jetzt erstmal mache.
Noch mehr solcher Brüllerwitze gibt´s, wenn ihr jetzt nicht wegklickt, brav meinen Gedankengängen folgt und ein wenig in euch geht, wo ihr eh viel besser aufgehoben seid, als da, wo ihr euch jetzt rumtreibt.
Anschliessend dürft ihr mich mit faulem Obst, Eiern oder Bügeleisen bewerfen, je nach persönlichem Gusto und Verfügbarkeit.
Solange ich lebe, hört man den Ruf nach einem Systemwechsel.
Früher war´s leicht, da konnte man die Rufer zumindest verbal gen Osten verbannen. "Hau doch ab zum Russen!" war ein gar geflügelt Wort, dem jedoch niemand nachkam, weil so dolle war´s da bei näherer Betrachtung ja nun doch wieder nicht und so verblieben die zumeist tiefrot gefärbten Revoluzzer im verhassten System, wo sie es sich gemütlich machten und den Staat, den ungeliebten, auf die eine oder andere Art ausnahmen.
Aussenminister zu sein, war plötzlich nicht mehr bäh, Europa-Abgeordneter und Verleger schonmal gar nicht. Als Sozialkundelehrer brachte man seine 5 Riesen nach Hause.
Das System war immer noch scheisse und an allem schuld, nur liess es sich jetzt viel besser ertragen.
Das war damals, wir hatten anfänglich eine soziale Marktwirtschaft, später nur noch Marktwirtschaft und jetzt nur noch Markt. Jahrmarkt, um genau zu sein.
Jeder mosert, jeder hat ´ne Meinung über Angelegenheiten, von denen er ungefähr soviel versteht wie ich vom Stricken.
Allein - Lösungen bietet keiner an, mal abgesehen von ein paar Abgespaceten, die glauben, so ein geistiger Dünnpfiff wie etwa das Bandbreitenmodell sei brauchbar. Motto: Hochmut kommt vor dem Durchfall.
Was aber ist denn eigentlich das "System", wer sind diese ominösen "Märkte", die uns angeblich oder tatsächlich in den Würgegriff genommen haben und wie die Zitronen auspressen?
Nun, es sind Menschen, Menschen wie du und ich, die bösen eher wie du, die guten eher wie ich, haha.
Ein System per se ist nicht gut oder schlecht, es bevorteilt immer eine Gruppe und benachteiligt logischerweise die andere. Gleicht man die Nachteile aus, ist alles im Lot und allen geht´s einigermassen gut.
Der Mensch zeichnet für diese Ausgestaltung verantwortlich und da liegt der Hund begraben:
Etwa 5 % der Menschheit ist kriminell veranlagt, die restlichen 95 werden´s, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt oder sie so in dubiose Machenschaften einbindet, dass sie entweder gar nicht anders können oder einfach der Macht des Bösen erliegen.
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to be continued...weil issen weites Feld, ´n Acker quasi, von welchem ich mich jetzt erstmal mache.
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Donnerstag, 5. Juli 2012
Spieglein, Spieglein...
Obiger Schnappschuss entstand rein zufällig aus unserem Auto heraus, als Luisa und ich relativ spontan unseren Abreisezeitpunkt aus Klagenfurt vorverlegen mussten, da meine Verhandlungen mit den dortigen Honoratioren geringfügig anders verliefen, als von mir geplant.
Der daraus resultierende Zeitgewinn gab mir hingegen die Gelegenheit, nochmals über die alles in allem recht unglücklich verlaufene EM nachzudenken.
Schlussendlich gelange ich zu dem Resultat, dass neben katasrophaler Aufstellung auch die mangelnde Autorität Jogi Löws nicht unwesentlich dazu beigetragen haben könnte.
Folgen die Spieler deinen Befehlen als Trainer nicht, bist du verloren.
In meiner Zeit als Übungsleiter konnte ich sehr gut feststellen, wie wichtig es ist, dass deine Anweisungen beherzigt werden.
"Männer", so sprach ich, "Männer, 48 Stunden vor dem Spiel keinen Sex, verstanden?"
Sie nickten einhellig und siehe da: schon im darauffolgenden Jahr wurden wir F-Jugendmeister.
Tja, gewusst wie.
Das dürfte, so es allein nach mir ginge, was es aber wie immer nicht tut, auch als Motto über dem nun folgenden Absatz stehen, in dem es, jedenfalls vordergründig, um den Versuch geht, mir eine dezent adipöse Mittdreissigerin vom Leib zu halten, die es sich in den Kopf gesetzt zu haben schien, mich von veganer Lebens- und Essenskultur zu überzeugen. Erfolglos, wie hoffentlich nicht extra betont werden muss.
Bin ich eigentlich - und diese Frage sollte doch mal ernsthaft diskutiert werden- der Einzige, dem auffällt, dass Menschen, die vorgeben, sich besonders gesund zu ernähren, immer picklige Haut haben und auch sonst eher scheisse, denn vital aussehen?
Und dann dieses Mitleidsgetue...hat der Löwe vielleicht ein schlechtes Gewissen, wenn er ´ne Gazelle reisst?
Mit eben dieser Frage hatte sich das Gespräch mit der Adipösen dann auch schnell erledigt, als nächsten Schachzug hätt ich noch ´nen Spiegel in petto gehabt...
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Dienstag, 3. Juli 2012
Ein Vorhängeschloß am Wörthersee
Kärnten - Paradies im Süden Österreichs, da wo die Berge und Wahlergebnisse für Rechtsradikale hoch und der Schnee und die Westen der Geschmierten und Schmierenden weisser als im Rest der Republik sind.
Hachja.
Ein Bundesland zum Verlieben, mit der Landeshauptstadt Klagenfurt (deutsch: Mimimihintern), in der sich knapp 100.000 Einwohner tummeln. Zum Vergleich: Hamburg-Wansbek hat ungefähr viermal so viele.
In diesen Hotspot darf ich heute fahren, was mein Herz hoch und den Kopf gegen die Wand schlagen lässt.
Schwierige Verhandlungen stehen an, daher schleif ich Luisa hinter mir her, die sich grad ob des sonntäglichen Finalgewinns der Spanier in einem emotionalen Hoch befindet, was sich wohl sehr schnell ändern dürfte, sobald wir die relativ zivilisierten Gebiete Austria´s verlassen haben.
Es geht ja die Mär von dumpfgeilen Lederhosenträgern, die den letzten Rest an Kultur verloren haben, als man ihnen den Fernsehempfang ermöglichte.
Oder war das Niederbayern?
Who knows? Egal.
Jedenfalls werde ich Luisa bei unserem anschliessenden Besuch des Wörthersees wohl einen Keuschheitsgürtel umlegen müssen, ist sie doch trotz ihrer jetzt schon 26 Jahre noch relativ attraktiv, also für das ungeübte Auge jedenfalls. Gar nicht auszudenken, was da so alles passieren könnte.
Man stelle sich, obwohl mir das einigen Ekel verursacht, nur mal vor, was dabei rauskommen könnte: ein lederbehoster kleiner Torero, dessen erste Worte: "Hasta la vista, baby" sind.
Wuääääh.
Surfen soll man auf dem Teich ja auch können, schaunwerma.
So, bevor ich mich vielleicht nur noch per Rauchzeichen mitteilen kann, sei meinem Vater nochmals versichert, dass ich seinen 75. Geburtstag nicht vergessen habe, der jedoch recht ungünstig mit dem EM-Finale zusammenfiel, ich immer noch Ohr und auch ein ganz klein bisschen Ellbogen hatte, Amaretto ein ungeiles Zeug ist, Carbonara auch nicht viel besser und ich das nächste Mal, wenn er wieder 75 wird, sogar zu Besuch komme.
Schwör.
Hachja.
Ein Bundesland zum Verlieben, mit der Landeshauptstadt Klagenfurt (deutsch: Mimimihintern), in der sich knapp 100.000 Einwohner tummeln. Zum Vergleich: Hamburg-Wansbek hat ungefähr viermal so viele.
In diesen Hotspot darf ich heute fahren, was mein Herz hoch und den Kopf gegen die Wand schlagen lässt.
Schwierige Verhandlungen stehen an, daher schleif ich Luisa hinter mir her, die sich grad ob des sonntäglichen Finalgewinns der Spanier in einem emotionalen Hoch befindet, was sich wohl sehr schnell ändern dürfte, sobald wir die relativ zivilisierten Gebiete Austria´s verlassen haben.
Es geht ja die Mär von dumpfgeilen Lederhosenträgern, die den letzten Rest an Kultur verloren haben, als man ihnen den Fernsehempfang ermöglichte.
Oder war das Niederbayern?
Who knows? Egal.
Jedenfalls werde ich Luisa bei unserem anschliessenden Besuch des Wörthersees wohl einen Keuschheitsgürtel umlegen müssen, ist sie doch trotz ihrer jetzt schon 26 Jahre noch relativ attraktiv, also für das ungeübte Auge jedenfalls. Gar nicht auszudenken, was da so alles passieren könnte.
Man stelle sich, obwohl mir das einigen Ekel verursacht, nur mal vor, was dabei rauskommen könnte: ein lederbehoster kleiner Torero, dessen erste Worte: "Hasta la vista, baby" sind.
Wuääääh.
Surfen soll man auf dem Teich ja auch können, schaunwerma.
So, bevor ich mich vielleicht nur noch per Rauchzeichen mitteilen kann, sei meinem Vater nochmals versichert, dass ich seinen 75. Geburtstag nicht vergessen habe, der jedoch recht ungünstig mit dem EM-Finale zusammenfiel, ich immer noch Ohr und auch ein ganz klein bisschen Ellbogen hatte, Amaretto ein ungeiles Zeug ist, Carbonara auch nicht viel besser und ich das nächste Mal, wenn er wieder 75 wird, sogar zu Besuch komme.
Schwör.
Sonntag, 1. Juli 2012
BASH THE TRASH
Nicht wenigen Menschen scheint es völlig egal zu sein, sich mehr oder weniger öffentlich zum Vollhorst zu machen, wie uns das aktuelle Listing der Top-Blogs bei wordpress eindrucksvoll vor Augen führt.
Ich schau da ja nur zu, nein, aber auch zu zu gerne rein.
Das heutige Angebot besteht in erster Linie, neben dem üblichen UFO-Elvis lebt-Bilderberger/Illuminaten-Geschwafel, aus Pamphleten gegen den ESM. Und das, obwohl Lena da gar nicht singt.
Ob soviel Fachwissen, Kaffeesatzleserei und wilden Szenarien an die deutsche Mauer malenden Kommentatoren, kann ich gar nicht anders als den Hut zu ziehen.
Gut, dass ich in einer Diktatur leben soll, habe ich persönlich jetzt noch nicht so mitgekriegt, aber wenn ihr das sagt...
Vielleicht -und das scheint mir die sehr viel wahrscheinlichere Variante- wisst ihr einfach nur nicht, wie man die einem zur Verfügung stehenden Mittel der Demokratie artgerecht anwendet?
Vielleicht wollt ihr das ja auch gar nicht?
Vielleicht ist es -simpel gesagt- sehr viel bequemer, statt des eigenen Arsches nur den Finger hochzukriegen, um ihn sodann wie ´ne Stukka auf die Tastatur niedersausen zu lassen, um sich am Feedback der Geschundenen zu erfreuen oder Empfehlungen auszusprechen, wo der dem Geschriebenen kritisch Gegenüberstehende sich seine Meinung hinstecken kann?
Und dann ist da ja auch noch ESM ohne S. Singt Lena auch nicht mit. Auf selbem Niveau wie gerade vollführtem Wort/Buchstabenspiel teilen uns begnadete Analysten mit, dass Deutschland gar nicht erst ins Halbfinale hätte kommen dürfen und unser Fussball eh der schlechteste überhaupt sei.
Wortreich werden Spieler klassifiziert und benotet, wobei der Klassifizierende und Benotende seine komplette Ahnungslosigkeit mehr als nur zur Schau stellt. Klassisches Eigentor. Von der Mittellinie.
Voll toll auch das aber sowas von absolutem Negieren des Zusammenhangs von Sport und Politik aka aktueller politischer Erscheinungen, den ausser einer völlig verblödeten Minderheit, die noch ganz andere Dinge durcheinander bringt, sowieso nur sie selbst herstellen.
Wie schön entspannend sind da doch Blogs, die sich lediglich einigermassen verzweifelt um Gender-Themen bemühen, einer Problematik, die wir schon seit mindestens 20 Jahren nicht mehr hätten, gäbe es nicht immer und immmer wieder derartige Veröffentlichungen.
Aber die sind wenigstens lustig. Also ungewollt jetzt.
Lena singt da, glaube ich jedenfalls, auch nicht mit.
Ich sing mir jetzt ein Schlaflied, sag "Gute Nacht, Deutschland", schwing mich auf Austria´s next Topmopped und bin dann mal weg.
Gehabt euch wohl.
Ich schau da ja nur zu, nein, aber auch zu zu gerne rein.
Das heutige Angebot besteht in erster Linie, neben dem üblichen UFO-Elvis lebt-Bilderberger/Illuminaten-Geschwafel, aus Pamphleten gegen den ESM. Und das, obwohl Lena da gar nicht singt.
Ob soviel Fachwissen, Kaffeesatzleserei und wilden Szenarien an die deutsche Mauer malenden Kommentatoren, kann ich gar nicht anders als den Hut zu ziehen.
Gut, dass ich in einer Diktatur leben soll, habe ich persönlich jetzt noch nicht so mitgekriegt, aber wenn ihr das sagt...
Vielleicht -und das scheint mir die sehr viel wahrscheinlichere Variante- wisst ihr einfach nur nicht, wie man die einem zur Verfügung stehenden Mittel der Demokratie artgerecht anwendet?
Vielleicht wollt ihr das ja auch gar nicht?
Vielleicht ist es -simpel gesagt- sehr viel bequemer, statt des eigenen Arsches nur den Finger hochzukriegen, um ihn sodann wie ´ne Stukka auf die Tastatur niedersausen zu lassen, um sich am Feedback der Geschundenen zu erfreuen oder Empfehlungen auszusprechen, wo der dem Geschriebenen kritisch Gegenüberstehende sich seine Meinung hinstecken kann?
Und dann ist da ja auch noch ESM ohne S. Singt Lena auch nicht mit. Auf selbem Niveau wie gerade vollführtem Wort/Buchstabenspiel teilen uns begnadete Analysten mit, dass Deutschland gar nicht erst ins Halbfinale hätte kommen dürfen und unser Fussball eh der schlechteste überhaupt sei.
Wortreich werden Spieler klassifiziert und benotet, wobei der Klassifizierende und Benotende seine komplette Ahnungslosigkeit mehr als nur zur Schau stellt. Klassisches Eigentor. Von der Mittellinie.
Voll toll auch das aber sowas von absolutem Negieren des Zusammenhangs von Sport und Politik aka aktueller politischer Erscheinungen, den ausser einer völlig verblödeten Minderheit, die noch ganz andere Dinge durcheinander bringt, sowieso nur sie selbst herstellen.
Wie schön entspannend sind da doch Blogs, die sich lediglich einigermassen verzweifelt um Gender-Themen bemühen, einer Problematik, die wir schon seit mindestens 20 Jahren nicht mehr hätten, gäbe es nicht immer und immmer wieder derartige Veröffentlichungen.
Aber die sind wenigstens lustig. Also ungewollt jetzt.
Lena singt da, glaube ich jedenfalls, auch nicht mit.
Ich sing mir jetzt ein Schlaflied, sag "Gute Nacht, Deutschland", schwing mich auf Austria´s next Topmopped und bin dann mal weg.
Gehabt euch wohl.
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