Den hatte wer? Genau, Forrest Gump. Und was sagte dessen Mom immer? Richtig, das Leben sei wie eine Schachtel Pralinen.
Während ihr jedoch immer die mit den Trüffeln abkriegt, erwische ich , so hat´s den Anschein, jene welche, wo das kleine Wörtchen Diät vorgesetzt wird.
Grad gestern erst machte ich die Schachtel in Form des von mir bevorzugten Internet-Browsers auf, tippte flugs, damit´s keiner sieht, die blaue Seite vom Herrn Sugarmountain ein und es dauerte nicht lange, bis im Chat eine nette, kompromisslos kurze Mitteilung für mich erschien, Absender eine gewissse Lara-Jaqueline.
Inhalt der Message: Fotos kommentiern!
Wenn ich eins im Leben gelernt habe - sei pragmatisch, diskutiere nicht, folge den Befehlen dir offensichtlich zugetaner Menschen widerspruchslos.
Ergo wurde ich einer nur notdürftig bekleideten Dame angesichtig und während ich mich noch fragte, ob sie mich wohl um eine Kleiderspende bitten wollte, erschien im kleinen Fensterlein:
Und?
Nun bin ich ja bekanntermassen ein Meister der geschliffenen und polierten Wortwahl, also tippselte ich:
Öhm, naja, für 24 biste noch ganz ordentlich in Schuss. Geistig auch noch ganz frisch?
Irgendwie kam dann nichts mehr.
Jetzt mache ich mir natürlich grosse Vorwürfe, ob sie damit eventuell intellektuell überfordert war.
Und wo ich die Klamotten hinschicken soll.
Montag, 11. Juni 2012
Sonntag, 10. Juni 2012
Früher war alles besser
So sah ein Teppich-Luder früher aus
und heute so
* Bilder von foruminter.net und stern.de (in order of appearence)
HAND IN HAND FOR A BETTER WORLD
Jetzt ist ja wieder die Zeit, wo Friseusen zu Freistoss-Furien (das war unbeabsichtigt zweideutig, ich rede vom Fussball) werden. Oft haben sie so wenig Ahnung vom runden Leder und seinem Drumherum ( O-Ton auf Twitter: "Van der Vaart zu Schalke? Joa, wieso nicht, ganz hübsch isse ja"), dass sich UEFA, FIFA und die CAMORRA entschlossen haben, den auf den Platz einlaufenden Spielern bei grossen Turnieren kleine Jungs oder Mädels an die Hand zu geben, damit man sie einwandfrei erkennen kann.
Weiss man also nicht, wie Philipp Lahm aussieht - kein Problem, er ist immer der kleinere von beiden.
Damit er mal ein ganz Grosser, nämlich beispielsweise Europameister wird, sollte ein Sieg gegen Portugal her...und siehe da: Mit einem nicht übertrieben deklassierendem 1:0 wurden der Herr Ronaldo und seine Mitstreiter geputzt.
Gott sei Dank war Ronaldo ab der zweiten Halbzeit so in etwa gedanklich schon beim Abschminken; damit war das einstmals so stolze Seefahrervolk zur Verdammnis verurteilt.
Mehr sollte man zum momentanen Zeitpunkt eher nicht zum deutschen Spiel äussern, auch Boateng
(eigentlich boah, Teng) nicht, der ebenjenen CR7 in Schach hielt. Es wird gemunkelt, mit nicht ganz lauteren Mitteln. So soll er ihm, Insider-Berichten zufolge, beim Warmlaufen gesagt haben, jemand hätte sein Beauty-Case geklaut.
Nicht ganz fein, nicht ganz fair...aber was soll´s?
Letztendlich zählt der Erfolg allein und den wird sich Holland wohl daheim in der Glotze anschauen dürfen, wenn sie so weiterspielen.
Aber Vorsicht, "Eckehord, die Rrrussen kommen", könnte zum Angstschrei des Jahres werden. Bisher die einzig überzeugende Mannschaft und brandgefährlich. Möglicher Viertelfinalgegner.
Österreich wäre ja auch gerne dabei gewesen, allerdings durfte man nicht schon wieder als Ausrichter fungieren ("Fohrma holt Schi, des könnts ihr Pimpfen net")
Auf den Endsieg, Hansi Flick.
Also ich hab auch keine Stahlhelme bei Ronaldo-Freistössen gesehn, aber bestimmt wollte er eh sagen, dass wenn der uns tatsächlich hinten einen reinballert, das nix macht, weil´s der Volkssturm vorne dann schon richten wird.
Blöder Versprecher eben.
Nix passiert.
Weiss man also nicht, wie Philipp Lahm aussieht - kein Problem, er ist immer der kleinere von beiden.
Damit er mal ein ganz Grosser, nämlich beispielsweise Europameister wird, sollte ein Sieg gegen Portugal her...und siehe da: Mit einem nicht übertrieben deklassierendem 1:0 wurden der Herr Ronaldo und seine Mitstreiter geputzt.
Gott sei Dank war Ronaldo ab der zweiten Halbzeit so in etwa gedanklich schon beim Abschminken; damit war das einstmals so stolze Seefahrervolk zur Verdammnis verurteilt.
Mehr sollte man zum momentanen Zeitpunkt eher nicht zum deutschen Spiel äussern, auch Boateng
(eigentlich boah, Teng) nicht, der ebenjenen CR7 in Schach hielt. Es wird gemunkelt, mit nicht ganz lauteren Mitteln. So soll er ihm, Insider-Berichten zufolge, beim Warmlaufen gesagt haben, jemand hätte sein Beauty-Case geklaut.
Nicht ganz fein, nicht ganz fair...aber was soll´s?
Letztendlich zählt der Erfolg allein und den wird sich Holland wohl daheim in der Glotze anschauen dürfen, wenn sie so weiterspielen.
Aber Vorsicht, "Eckehord, die Rrrussen kommen", könnte zum Angstschrei des Jahres werden. Bisher die einzig überzeugende Mannschaft und brandgefährlich. Möglicher Viertelfinalgegner.
Österreich wäre ja auch gerne dabei gewesen, allerdings durfte man nicht schon wieder als Ausrichter fungieren ("Fohrma holt Schi, des könnts ihr Pimpfen net")
Auf den Endsieg, Hansi Flick.
Also ich hab auch keine Stahlhelme bei Ronaldo-Freistössen gesehn, aber bestimmt wollte er eh sagen, dass wenn der uns tatsächlich hinten einen reinballert, das nix macht, weil´s der Volkssturm vorne dann schon richten wird.
Blöder Versprecher eben.
Nix passiert.
Freitag, 8. Juni 2012
Meine Bewerbung bei der SCHUFA
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schufa,
mit grossem Interesse habe ich die gestrigen Medienberichte verfolgt, wonach Sie jetzt auch in sozialen Netzwerken Daten von Verbrauchern erheben bzw. ermitteln wollen.
Für diese in meinen Augen sehr lobenswerte Aufgabe wird doch sicher noch geeignetes Personal gesucht, weshalb ich mich bei Ihnen gerne als informeller Mitarbeiter bewerben möchte.
Sie könnten mich ja dann als "IM Pleitier" oder "IM Top-Scorer" führen, da bin ich flexibel.
Immer wieder hört man ja nur Gutes über Sie.
Die negativen Schlagzeilen, wonach Sie schonmal vergessen, Negativeinträge zu löschen und Fehl- oder sogar Falschinformationen von Kreditinstituten oder Versandhandel nicht gegengecheckt werden, sind sicher nur übertrieben und haben bestimmt auch gar keinen Einfluss auf das Scoring.
Sehr gut finde ich übrigens die Idee, nach amerikanischem Vorbild Arbeitgeber- und Wohnsituation in die Bewertung mit einfliessen zu lassen, so kann man kreditunwürdige Asis ja auch viel besser vorm Konsumterror schützen.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, melden Sie sich bitte umgehend bei mir, damit Sie mich in einem persönlichen Gespräch durchleuchten und wir die Modalitäten festlegen können.
Meinen Lebenslauf dürften Sie ja schon haben.
Mit bonitären Grüssen,
Ihr ViaE
Ps.: Ich bin sehr gut vernetzt. Also, ich kenn da ´n paar...alter Schwede, sag ich nur.
mit grossem Interesse habe ich die gestrigen Medienberichte verfolgt, wonach Sie jetzt auch in sozialen Netzwerken Daten von Verbrauchern erheben bzw. ermitteln wollen.
Für diese in meinen Augen sehr lobenswerte Aufgabe wird doch sicher noch geeignetes Personal gesucht, weshalb ich mich bei Ihnen gerne als informeller Mitarbeiter bewerben möchte.
Sie könnten mich ja dann als "IM Pleitier" oder "IM Top-Scorer" führen, da bin ich flexibel.
Immer wieder hört man ja nur Gutes über Sie.
Die negativen Schlagzeilen, wonach Sie schonmal vergessen, Negativeinträge zu löschen und Fehl- oder sogar Falschinformationen von Kreditinstituten oder Versandhandel nicht gegengecheckt werden, sind sicher nur übertrieben und haben bestimmt auch gar keinen Einfluss auf das Scoring.
Sehr gut finde ich übrigens die Idee, nach amerikanischem Vorbild Arbeitgeber- und Wohnsituation in die Bewertung mit einfliessen zu lassen, so kann man kreditunwürdige Asis ja auch viel besser vorm Konsumterror schützen.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, melden Sie sich bitte umgehend bei mir, damit Sie mich in einem persönlichen Gespräch durchleuchten und wir die Modalitäten festlegen können.
Meinen Lebenslauf dürften Sie ja schon haben.
Mit bonitären Grüssen,
Ihr ViaE
Ps.: Ich bin sehr gut vernetzt. Also, ich kenn da ´n paar...alter Schwede, sag ich nur.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Der Twitterer
Liebe Zuschauer,
heute habe ich eine grausige Entdeckung gemacht. Mir wurde schlagartig bewusst, welch unangenehme Situation es ist, wenn einem das Gemächt juckt, man aber gerade ein halbes Hähnchen isst.
Das hat mit unserer heutigen Sendung aber nur peripher zu tun, in der wir uns mit einer mittlerweile zu einer echten Plage gewordenen Art auseinandersetzen wollen:
dem Twitterer
Der gemeine Twitterer (lat.: homo einsilbicus) bevölkert zu Millionen das Internet, wo ihm sogenannte Follower auf infamste Unart und Weise Interesse an seinen Geistesausdünstungen vorgaukeln, was unseren kleinen, possierlichen Freund dazu ermutigt, immer mehr und unkontrollierter zu dünsten.
Sein natürlicher Lebensraum ist auf 140 Zeichen begrenzt und Nahrung findet er in seiner von der Aussenwelt völlig abgeschnittenen rechten oder auch schon mal linken Gehirnhälfte, die aber wiederum ein völlig selbständiges Eigenleben führt. Durch das beinahe vollständige Fehlen von Synapsen kommt es zu zusammenhanglosen Sätzen, denen nicht selten keinerlei Bezug zu irgendwas zuzuordnen ist.
Schon in grauer Vorzeit war ein Vorläufer des Twitterers unter der Bezeichnung "Quasselstrippe" oder auch "Nervensäge" bekannt, der jedoch durch körperliche Gewalteinwirkung relativ gut im Zaum zu halten und somit eher ungefährlich war.
Während der Aufzucht, die gewöhnlich etwa 45 Jahre dauert, durchleiden die Eltern Höllenqualen, weil sie irgendwann feststellen müssen, sich dem Nervbalg nur durch Tod entziehen zu können.
In der Adoleszenz wird der Twitterer unwahrscheinlich pickelig, was er als Ausrede benutzt, um anstrengende sexuelle Aktivitäten zu vermeiden.
So hackt er lediglich Computer.
Eine nächste Generation wird es daher nicht geben.
Gott sei Dank.
Guten Abend.
heute habe ich eine grausige Entdeckung gemacht. Mir wurde schlagartig bewusst, welch unangenehme Situation es ist, wenn einem das Gemächt juckt, man aber gerade ein halbes Hähnchen isst.
Das hat mit unserer heutigen Sendung aber nur peripher zu tun, in der wir uns mit einer mittlerweile zu einer echten Plage gewordenen Art auseinandersetzen wollen:
dem Twitterer
Der gemeine Twitterer (lat.: homo einsilbicus) bevölkert zu Millionen das Internet, wo ihm sogenannte Follower auf infamste Unart und Weise Interesse an seinen Geistesausdünstungen vorgaukeln, was unseren kleinen, possierlichen Freund dazu ermutigt, immer mehr und unkontrollierter zu dünsten.
Sein natürlicher Lebensraum ist auf 140 Zeichen begrenzt und Nahrung findet er in seiner von der Aussenwelt völlig abgeschnittenen rechten oder auch schon mal linken Gehirnhälfte, die aber wiederum ein völlig selbständiges Eigenleben führt. Durch das beinahe vollständige Fehlen von Synapsen kommt es zu zusammenhanglosen Sätzen, denen nicht selten keinerlei Bezug zu irgendwas zuzuordnen ist.
Schon in grauer Vorzeit war ein Vorläufer des Twitterers unter der Bezeichnung "Quasselstrippe" oder auch "Nervensäge" bekannt, der jedoch durch körperliche Gewalteinwirkung relativ gut im Zaum zu halten und somit eher ungefährlich war.
Während der Aufzucht, die gewöhnlich etwa 45 Jahre dauert, durchleiden die Eltern Höllenqualen, weil sie irgendwann feststellen müssen, sich dem Nervbalg nur durch Tod entziehen zu können.
In der Adoleszenz wird der Twitterer unwahrscheinlich pickelig, was er als Ausrede benutzt, um anstrengende sexuelle Aktivitäten zu vermeiden.
So hackt er lediglich Computer.
Eine nächste Generation wird es daher nicht geben.
Gott sei Dank.
Guten Abend.
*Bild schamlos bei radio.bremen.de gemopst (was wortwitztechnisch voll der Brüller ist, weil das nämlich gar nicht der Grzimek, sondern Loriot ist. Ich mag ja auch Möpse. Wollt´s mal gesagt haben)
Montag, 4. Juni 2012
Los gezz
"Mein Leben als Mensch" (Jan Weiler)
"Mein Leben als UN-Mensch" (Kofi Annan)
"Mein Leben als Unmensch" (ViaE)
Ihr seht, liebe Brüder und Schwestern, gar leichthin fällt man der Verwechslung anheim und auch mir bleibt dies nicht erspart. Oft schaue ich in mein Blog, betrachte die Statistiken und tiefe Wehmut will mich übermannen. Ich fühle mich wie in einem meiner Meetings, wo ich frohgelaunt und höchstmotiviert ganz bunte Sachen auf den Flipchart zaubere und obwohl nach und nach immer mehr scheinbar interessierte Zuhörer den Raum füllen, gucken mich am Ende alle mit ausdruckslosen Froschaugen an.
"Na? Naaaaaaaaaaaa?", frage ich erwartungsvoll in die Runde.
Nichts. Stille.
Und nun blicken wir mal gemeinsam auf die Kommentarfelder unter den letzten Posts.
Na? Naaaaaaaaaaaaa?
Fällt euch da was auf?
So geht das nicht. Ich kann so nicht arbeiten, ja nichtmal leben kann ich so. Will ich auch nicht. Hab ja letztens sogar die Captcha-Abfragen rausgenommen, aber nichtmal mehr Spam-Bots trauen sich, was zu hinterlassen.
Irgendwie werde ich das maue Gefühl nicht los, es könnte an meiner Themenwahl liegen.
Oft berichte ich ja aus der grossen weiten Welt wie Barcelona oder Tirol; ich meine, wenn ihr eher die Heimatverbundenen seid, dann sagt doch mal was.
Schreib ich eben übers -meinetwegen- Sauerland:
Von grünen Höhen und Bergkämmen umsäumt finden wir diese einzigartige Landschaft, im Westen von der Ruhr (also dem Fluss jetzt) benetzt, im Osten von der...äh...Wolga(?). Ihre Ureinwohner scheren in ihrer knappen Freizeit gerne den Asten kahl. Der Durchschnittsbürger kassiert etwa 899€ Iserlohn und der Verwandschaftsgrad untereinander ändert sich bei Hochzeit nur marginal.
Oder Politik. Ich kann auch Politik.
Wie wär´s, wenn ich mal etwas über den Piratenkäpt´n Lauer verfasse? Titel: Der braune Corsar.
Oder ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: Organspende.
Da läuft ja irgendwie alles falsch. Seit Jahrzehnten biete ich meine Leber an, bisher hat sich aber noch kein würdiger Abnehmer gefunden.
Fernsehen: Ich fordere die Umbenennung von "Wer wird Millionär?" in "Wer verbrät am meisten Joker bis zur 8000 € -Frage und kassiert dann doch 32000, obwohl er/sie doof wie ´ne Milchtüte ist?".
Die Filosofie mit Ph ist ja auch mein Ding, aber bevor ich jetzt wieder ungefragt Lebensweisheiten absondere, wälze ich a) mich Richtung heimatlicher Wohnung und b) die Verantwortung auf euch ab.
Morgen verweile ich in Wien, wo ich neben meinen üblichen Verrichtungen auch mal bei der Akademie der Künste vorbeischauen werde, um mich persönlich für die damalige Ablehnung des Herrn aus Braunau zu bedanken. Hätten die Trottel sich nicht so elitär gegeben, müsste ich jetzt Israel nicht gut finden.
Dienstag erwarte ich dann spätestens eure Vor-, Rat- und kalten Umschläge, auf dass es hier dialogtechnisch aufwärts gehen möge.
Los gezz!
"Mein Leben als UN-Mensch" (Kofi Annan)
"Mein Leben als Unmensch" (ViaE)
Ihr seht, liebe Brüder und Schwestern, gar leichthin fällt man der Verwechslung anheim und auch mir bleibt dies nicht erspart. Oft schaue ich in mein Blog, betrachte die Statistiken und tiefe Wehmut will mich übermannen. Ich fühle mich wie in einem meiner Meetings, wo ich frohgelaunt und höchstmotiviert ganz bunte Sachen auf den Flipchart zaubere und obwohl nach und nach immer mehr scheinbar interessierte Zuhörer den Raum füllen, gucken mich am Ende alle mit ausdruckslosen Froschaugen an.
"Na? Naaaaaaaaaaaa?", frage ich erwartungsvoll in die Runde.
Nichts. Stille.
Und nun blicken wir mal gemeinsam auf die Kommentarfelder unter den letzten Posts.
Na? Naaaaaaaaaaaaa?
Fällt euch da was auf?
So geht das nicht. Ich kann so nicht arbeiten, ja nichtmal leben kann ich so. Will ich auch nicht. Hab ja letztens sogar die Captcha-Abfragen rausgenommen, aber nichtmal mehr Spam-Bots trauen sich, was zu hinterlassen.
Irgendwie werde ich das maue Gefühl nicht los, es könnte an meiner Themenwahl liegen.
Oft berichte ich ja aus der grossen weiten Welt wie Barcelona oder Tirol; ich meine, wenn ihr eher die Heimatverbundenen seid, dann sagt doch mal was.
Schreib ich eben übers -meinetwegen- Sauerland:
Von grünen Höhen und Bergkämmen umsäumt finden wir diese einzigartige Landschaft, im Westen von der Ruhr (also dem Fluss jetzt) benetzt, im Osten von der...äh...Wolga(?). Ihre Ureinwohner scheren in ihrer knappen Freizeit gerne den Asten kahl. Der Durchschnittsbürger kassiert etwa 899€ Iserlohn und der Verwandschaftsgrad untereinander ändert sich bei Hochzeit nur marginal.
Oder Politik. Ich kann auch Politik.
Wie wär´s, wenn ich mal etwas über den Piratenkäpt´n Lauer verfasse? Titel: Der braune Corsar.
Oder ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: Organspende.
Da läuft ja irgendwie alles falsch. Seit Jahrzehnten biete ich meine Leber an, bisher hat sich aber noch kein würdiger Abnehmer gefunden.
Fernsehen: Ich fordere die Umbenennung von "Wer wird Millionär?" in "Wer verbrät am meisten Joker bis zur 8000 € -Frage und kassiert dann doch 32000, obwohl er/sie doof wie ´ne Milchtüte ist?".
Die Filosofie mit Ph ist ja auch mein Ding, aber bevor ich jetzt wieder ungefragt Lebensweisheiten absondere, wälze ich a) mich Richtung heimatlicher Wohnung und b) die Verantwortung auf euch ab.
Morgen verweile ich in Wien, wo ich neben meinen üblichen Verrichtungen auch mal bei der Akademie der Künste vorbeischauen werde, um mich persönlich für die damalige Ablehnung des Herrn aus Braunau zu bedanken. Hätten die Trottel sich nicht so elitär gegeben, müsste ich jetzt Israel nicht gut finden.
Dienstag erwarte ich dann spätestens eure Vor-, Rat- und kalten Umschläge, auf dass es hier dialogtechnisch aufwärts gehen möge.
Los gezz!
Sonntag, 3. Juni 2012
Bis dass der Tod euch scheidet
"Das einzige Säugetier, das in der Gefangenschaft älter wird als in der freien Wildbahn, ist der Ehemann!"
Mit diesen für meine Verhältnisse doch recht aufmunternden Worten schickte ich meinen Kumpel Eddy in den Hafen der Ehe, wo ihn die Fregatte schon sehnsüchtig erwartete, einen kurzen, wenngleich recht stechenden Blick in meine Richtung warf, um sodann in Glückseligkeit dahinzuschmelzen.
Spanien hat ja viele hervorragende Männer hervorgebracht - Hermán Cortés fällt mir da spontan nach kurzem Googlen ein; er hat mit den Azteken Schluss gemacht.
Carles Puyol: Er hat mit den deutschen WM-Träumen Schluss gemacht.
Und nun also auch Eduardo Victor Raúl Guitierrez Diaz, genannt "Eddy", ruhmreicher Beender all meiner Hoffnungen und Erwartungen, mangelnde Intelligenz könne man durch extraordinäre Potenz ausgleichen.
An einem Tag im April, die Euro-Blüten blühten, die Sonne lachte ihn herzhaft aus, ward es um seine Junggesellenschaft geschehn und nach dreitägigem Saufgelage meinerseits entfleuchte er samt ihm angetrauten Kriegsschiff Richtung andalusische Pampa,wo sich neben Fuchs und Hase nunmehr auch die beiden "Gute Nacht" sagen werden.
Ich weiss noch genau, wie er mich anrief. "ViaE", sagte er, "ViaE, du magst es kaum glauben, aber ich werde heiraten, ich liebe sie über alles."
Der Rest versank irgendwie in einem herzzerreissenden Schluchzen. Ich konnte einfach nicht wieder aufhören damit.
So ein Schmarrn. er liebt sie über alles, tssss. Ich liebe Hard-Rock, Motorräder und lange Haare. Gehe ich deswegen etwa in die nächste Rockerkneipe und fang Zoff mit dem Präsi an?
Nein, mach ich natürlich nicht. Jedenfalls nicht nüchtern.
Ich könnt verzweifeln, die Menschheit lernt einfach nix dazu...womit ich nur mal auf meinen nächsten, in Kürze folgenden Post hinweisen möchte, es wird um Organspende, Twitterer und Erdbeeeren mit Schlagsahne gehen.
Bleiben Sie mir gewogen.
Mit diesen für meine Verhältnisse doch recht aufmunternden Worten schickte ich meinen Kumpel Eddy in den Hafen der Ehe, wo ihn die Fregatte schon sehnsüchtig erwartete, einen kurzen, wenngleich recht stechenden Blick in meine Richtung warf, um sodann in Glückseligkeit dahinzuschmelzen.
Spanien hat ja viele hervorragende Männer hervorgebracht - Hermán Cortés fällt mir da spontan nach kurzem Googlen ein; er hat mit den Azteken Schluss gemacht.
Carles Puyol: Er hat mit den deutschen WM-Träumen Schluss gemacht.
Und nun also auch Eduardo Victor Raúl Guitierrez Diaz, genannt "Eddy", ruhmreicher Beender all meiner Hoffnungen und Erwartungen, mangelnde Intelligenz könne man durch extraordinäre Potenz ausgleichen.
An einem Tag im April, die Euro-Blüten blühten, die Sonne lachte ihn herzhaft aus, ward es um seine Junggesellenschaft geschehn und nach dreitägigem Saufgelage meinerseits entfleuchte er samt ihm angetrauten Kriegsschiff Richtung andalusische Pampa,wo sich neben Fuchs und Hase nunmehr auch die beiden "Gute Nacht" sagen werden.
Ich weiss noch genau, wie er mich anrief. "ViaE", sagte er, "ViaE, du magst es kaum glauben, aber ich werde heiraten, ich liebe sie über alles."
Der Rest versank irgendwie in einem herzzerreissenden Schluchzen. Ich konnte einfach nicht wieder aufhören damit.
So ein Schmarrn. er liebt sie über alles, tssss. Ich liebe Hard-Rock, Motorräder und lange Haare. Gehe ich deswegen etwa in die nächste Rockerkneipe und fang Zoff mit dem Präsi an?
Nein, mach ich natürlich nicht. Jedenfalls nicht nüchtern.
Ich könnt verzweifeln, die Menschheit lernt einfach nix dazu...womit ich nur mal auf meinen nächsten, in Kürze folgenden Post hinweisen möchte, es wird um Organspende, Twitterer und Erdbeeeren mit Schlagsahne gehen.
Bleiben Sie mir gewogen.
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