Gestern habe ich einen Menschen maskulinen Geschlechts für den Job des Abwäschers eingestellt, dabei stand schon nach etwa 2 Minuten fest, dass er a) den Job kriegt, b) es zwar nicht zum Millionär, aber dennoch weit bringen wird und last but not least c) ich ehrliche Humanoide schätze. Auf meine Frage, wieso er denn bitteschön glaube, trotz mangelnder Erfahrung auf dem Gebiet der geeignete Bewerber zu sein, antwortete er - ein wenig treudoof, das will ich wohl zugestehen- er sei seit 12 Jahren verheiratet.
Wo findet man noch solche Koryphäen?
Derartig mental aufgemuntert liess ich meinen Kutscher die 212 Pferde aus dem Gestüt Land Rover anspannen und ab ging´s zum Flughafen, wo -sürpries, sürpries- Andrea und Luisa mich schon sehnsüchtig erwarteten. Hach, welch Knuddelei und Knutscherei da aufgeführt wurde, man glaubt es nicht. Wenn jemand wie Luisa aus einem Land kommt, wo man vor 20 Jahren noch Wärme und Licht erzeugt hat, indem zwei Steine aneinander geschlagen wurden, dann ist Österreich schon beeindruckend, zugegeben.
Dennoch sollte sie sich abgewöhnen, die Menschen und deren Kleidung staunend anzufassen. Das ist peinlich.
Wenngleich ich nicht verleugnen kann, sie ein wenig in die Irre geführt oder besser gesagt veräppelt zu haben. Natürlich wächst der Gamsbart nicht unterm Kinn, sondern auf dem Hut, aber woher soll sie das denn auch wissen. Wenngleich sich die Eingeborenen hier deshalb nicht so anstellen sollten. Finde ich jedenfalls. Aber auf mich hört ja keiner...Andrea schon gar nicht. Mittlerweile spricht sie so gut spanisch, dass wir 3 uns das Englische ersparen könnten, jedoch gibt es Anlass für Andrea, sobald Luisa englisch zu sprechen sich anschickt, mir eine Parodie abzuverlangen.
Mein Meisterstück, wie ich nicht gänzlich ohne Stolz verkünden möchte:
Und gezz hab ich Hero 2 Weiber am Hals. In Worten: ZWEI. Die krieg ich doch gar nicht alle auf mei´m Mopped mit.
Who can kiss away my pain?
Donnerstag, 16. Juni 2011
Mittwoch, 15. Juni 2011
Easy Rider
Oder muss das jetzt "Easy Twix" heissen? Nichts scheint mehr wie früher, als ja bekanntlich alles besser oder zumindest nur halb so schlimm war. Besonders deutlich wurd´s mir, als ich vor kurzem zum Mobilkauf schritt. Unter all den Angeboten das richtige zu finden, ist ja für einen kraftfahrzeugtechnischen Laien gar nicht so einfach bis unmöglich, wie mir schon sehr bald nach Aufnahme der Suche bewusst wurde.
Zuerst hatte ich an ein standesgemässes Gefährt gedacht -Rolls Roye etwa, wurde jedoch von allen Seiten bedrängt, mir das aus dem Kopf zu schlagen, das sei dekadent. Meinte sogar die burgenländische Sklavin, die mich jeden Abend mit Weintrauben füttern darf, wenn ich auf dem Diwan liege.
Na gut, dann eben nicht, kauf ich mir halt ´ne Karre, passt eh besser zu meinem Image.
Gesagt, getan - schon rollte ich auf zwei Rädern, mit schwarzem Leder und Integralhelm angemessen ausstaffiert, vom Hofe des Verkäufers, der auch nicht versäumte, mich vor dem brutalen Anzug der Höllenmaschine zu warnen, auf dass mir und dem Gefährt nichts passiere.
Die mahnenden Worte vernahm ich wohl, doch gab ich auf der Bundesstrasse erstmal richtig Gas, um zu schauen, was in dem Baby steckt. Und ich sage euch: das ist unbeschreiblich, diese unbändige Kraft, dieses Vibrieren und Röhren, dieses Feeling, wenn man, sobald einem Biker entgegenkommen, lässig zwei Finger zum Gruss erhebt, die wilden Jungs auf ihren Hondas, Kawasakis, Suzukis oder auch BMWs, ewig das Duell an der Ampel fordernd. Aber ok, aus dem Alter bin ich nun wirklich raus. Wem muss ich noch was beweisen?
Das hier ist sie übrigens, lebendiger Beweis meines Höllenrittertums.
Ich bin ja so...so...so...mobil...bin ich nämlich.
Zuerst hatte ich an ein standesgemässes Gefährt gedacht -Rolls Roye etwa, wurde jedoch von allen Seiten bedrängt, mir das aus dem Kopf zu schlagen, das sei dekadent. Meinte sogar die burgenländische Sklavin, die mich jeden Abend mit Weintrauben füttern darf, wenn ich auf dem Diwan liege.
Na gut, dann eben nicht, kauf ich mir halt ´ne Karre, passt eh besser zu meinem Image.
Gesagt, getan - schon rollte ich auf zwei Rädern, mit schwarzem Leder und Integralhelm angemessen ausstaffiert, vom Hofe des Verkäufers, der auch nicht versäumte, mich vor dem brutalen Anzug der Höllenmaschine zu warnen, auf dass mir und dem Gefährt nichts passiere.
Die mahnenden Worte vernahm ich wohl, doch gab ich auf der Bundesstrasse erstmal richtig Gas, um zu schauen, was in dem Baby steckt. Und ich sage euch: das ist unbeschreiblich, diese unbändige Kraft, dieses Vibrieren und Röhren, dieses Feeling, wenn man, sobald einem Biker entgegenkommen, lässig zwei Finger zum Gruss erhebt, die wilden Jungs auf ihren Hondas, Kawasakis, Suzukis oder auch BMWs, ewig das Duell an der Ampel fordernd. Aber ok, aus dem Alter bin ich nun wirklich raus. Wem muss ich noch was beweisen?
Das hier ist sie übrigens, lebendiger Beweis meines Höllenrittertums.
Ich bin ja so...so...so...mobil...bin ich nämlich.
Sonntag, 12. Juni 2011
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen
Heute möchte ich euch etwas Schönes erzählen, was, wie einige raunen werden, ja wohl auch mal Zeit wird.
EHEC hat mir in der letzten Zeit so einige Sorgen bereitet; wie froh bin ich jetzt, dass Sprossen die Verursacher sein sollen, kann man den Gästen nun einfach empfehlen, keine Leitern mehr zu essen. Derartige Kalauer verbreitend, nahm ich gestern einen Telefonanruf entgegen, wo mir mitgeteilt wurde, vermisst zu werden, und zwar so sehr, dass mir schon Hauptrollen in Träumen zugesprochen würden.
Wie den Kollegen da links hätte sie mich auf einer Bank sitzen sehen, mein Leben jedem, der eigentlich nur auf den Bus warten wollte, erzählend.
Und weil das nicht sein soll, um nicht zu sagen, nicht sein kann, sollte mir ein Besuch doch gewiss einiges, z.B. ein Hin- und Rückflugticket Barcelona-Innsbruck, wert sein, damit keine unschuldigen Passanten, sondern eine junge Dame namens Andrea Adressat der Lebensgeschichte(n) wäre.
Und so liess ich weiches Herz und Kreditkarte sprechen, buchte den Flug und dachte drüber nach, was ich ihr denn wohl noch so erzählen könne. Ganz sicher nicht mehr, dass "Forrest Gump" mein absoluter Lieblingsfilm ist.
Verdammt, ich bin sowas von durchschau- und angreifbar.
EHEC hat mir in der letzten Zeit so einige Sorgen bereitet; wie froh bin ich jetzt, dass Sprossen die Verursacher sein sollen, kann man den Gästen nun einfach empfehlen, keine Leitern mehr zu essen. Derartige Kalauer verbreitend, nahm ich gestern einen Telefonanruf entgegen, wo mir mitgeteilt wurde, vermisst zu werden, und zwar so sehr, dass mir schon Hauptrollen in Träumen zugesprochen würden.
Wie den Kollegen da links hätte sie mich auf einer Bank sitzen sehen, mein Leben jedem, der eigentlich nur auf den Bus warten wollte, erzählend.
Und weil das nicht sein soll, um nicht zu sagen, nicht sein kann, sollte mir ein Besuch doch gewiss einiges, z.B. ein Hin- und Rückflugticket Barcelona-Innsbruck, wert sein, damit keine unschuldigen Passanten, sondern eine junge Dame namens Andrea Adressat der Lebensgeschichte(n) wäre.
Und so liess ich weiches Herz und Kreditkarte sprechen, buchte den Flug und dachte drüber nach, was ich ihr denn wohl noch so erzählen könne. Ganz sicher nicht mehr, dass "Forrest Gump" mein absoluter Lieblingsfilm ist.
Verdammt, ich bin sowas von durchschau- und angreifbar.
Freitag, 3. Juni 2011
...und täglich grüsst die Murmeltiersalbe
Manchmal beneide ich die Besitzer von KFZ-Werkstätten. Da kommen Männer mit ihren alten Autos hin, der Meister wirft ´nen Blick drauf, listet die Schäden auf und erstellt einen Kostenvoranschlag. Den akzeptieren die Männer beinahe klaglos. Sie lieben ihre Autos.
Ich hingegen habe eine Spa- und Wellnessoase, wobei ich glaube herausgefunden zu haben, wieso das Oase heissen muss : In einer Oase gibt´s -im Gegensatz zur umgebenden Wüste- Wasser. Meistens in den Gelenken der wieder auf Vorderfrau zu bringenden Altvehikel. Nun kommt es mitunter vor, dass mir (wieso ausgerechnet mir?) komische Fragen gestellt werden, wie kürzlich die nach den Kosten für eine Generalüberholung, wobei eine Budgetobergrenze genannt wurde, die in mir nach kurzer Ansicht der Generalzuüberholenden die Frage aufkommen liess, ob hier eventuell eine Verwechslung vorliegen könne. Sehe ich etwa aus wie David Copperfield?
Schliesslich schlug ich Schlammpackungen vor - die nützen zwar nix, haben jedoch den Vorteil, dass man die Verschlammte nicht mehr sieht. Oder, Option 2 : Murmeltiersalbe, deren Herstellung mir nachwievor ein Rätsel ist - quetscht man die Viecher aus oder wie? Muss das mal eruiren.
Ganz schnell hingegen habe ich herausgefunden, ob unser Maler bereit wäre, mir für eine adäquate Menge ´nen 20-Liter-Farbeimer zur Verfügung zu stellen.
Man hats nicht leicht. Ich glaube, für die nächste Investition werde ich mich mit VW in Verbindung setzen. Das´ was Reelles.
Ich hingegen habe eine Spa- und Wellnessoase, wobei ich glaube herausgefunden zu haben, wieso das Oase heissen muss : In einer Oase gibt´s -im Gegensatz zur umgebenden Wüste- Wasser. Meistens in den Gelenken der wieder auf Vorderfrau zu bringenden Altvehikel. Nun kommt es mitunter vor, dass mir (wieso ausgerechnet mir?) komische Fragen gestellt werden, wie kürzlich die nach den Kosten für eine Generalüberholung, wobei eine Budgetobergrenze genannt wurde, die in mir nach kurzer Ansicht der Generalzuüberholenden die Frage aufkommen liess, ob hier eventuell eine Verwechslung vorliegen könne. Sehe ich etwa aus wie David Copperfield?
Schliesslich schlug ich Schlammpackungen vor - die nützen zwar nix, haben jedoch den Vorteil, dass man die Verschlammte nicht mehr sieht. Oder, Option 2 : Murmeltiersalbe, deren Herstellung mir nachwievor ein Rätsel ist - quetscht man die Viecher aus oder wie? Muss das mal eruiren.
Ganz schnell hingegen habe ich herausgefunden, ob unser Maler bereit wäre, mir für eine adäquate Menge ´nen 20-Liter-Farbeimer zur Verfügung zu stellen.
Man hats nicht leicht. Ich glaube, für die nächste Investition werde ich mich mit VW in Verbindung setzen. Das´ was Reelles.
Freitag, 27. Mai 2011
Saubere Sache
Ausgewählte Personen haben einen Schlüssel zu meiner Wohnung; das Dumme daran ist nur, dass nicht ich die auswähle, sondern unsere Hausdame. Immer wenn sie der Meinung ist, jetzt hätte ich genug Dreck gemacht, schickt sie mir ein Zimmermädchen vorbei. Ist im Prinzip ´ne dolle Sache, aber...
(...)
(...)
(...)
(...)
Wie halte ich das für die Nachwelt fest?
Gut, okay, fangen wir mal so an:
Warum, in drei Teufels Namen, entsendet man kein -immerhin haben wir locker 15- deutschsprachiges Mädel?
Stattdessen Jaqueline aus Zittau, die fleischgewordene erogene Zonengrenze?
Nach mehrmaligem Nachfragen hatte ich -morgens um 9:15, da schlafe ich gerade mal so 2 bis 3 Stündchen- herausgefunden, was sie von mir wollte: die Waschmaschine hätte sie gerne erklärt gehabt, damit sie diese befüllen und in Gang setzen könne. Woher um alles in der Welt soll denn bitteschön ich das wissen?
Immerhin konnte ich auf den Aufenthaltort der Bedienungsanleitung verweisen, die sich durchzulesen ich empfehle, um in der leidigen Angelegenheit vorwärts zu kommen.
Leicht genervt schlurfe ich nach etwa 15 Minuten ins Bad, aus dem keine Waschmaschinengeräusche, dafür aber reichlich und laut Flüche zu vernehmen sind und finde Jaqueline Beschwörungsformeln murmelnd, die Anleitung studierend, auf dem Klo sitzend vor. Wortlos nehm ich ihr das Heft aus der Hand, kontrolliere die von ihr getätigten Einstellungen und öffne schliesslich den Wasserhahn, denn so ganz ohne Nass scheints mir dann doch nicht zu gehen. Leise summend nimmt die nunmehr Gewässerte den Betrieb auf.
Ich vertreibe Jaqueline von der Schüssel und pinkle ordentlich daneben.
Hattse gezz davon. So.
Dann eier ich zurück ins Bett, begleitet von glucksenden jaquelinären Lauten, die zu übersetzen ich mir nicht die Mühe mache.
Manchmal verfluche ich so neumodischen Kram wie Arbeitsverträge, Kündigungsschutz etc.pp.
Wer schützt mich eigentlich?
(...)
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Wie halte ich das für die Nachwelt fest?
Gut, okay, fangen wir mal so an:
Warum, in drei Teufels Namen, entsendet man kein -immerhin haben wir locker 15- deutschsprachiges Mädel?
Stattdessen Jaqueline aus Zittau, die fleischgewordene erogene Zonengrenze?
Nach mehrmaligem Nachfragen hatte ich -morgens um 9:15, da schlafe ich gerade mal so 2 bis 3 Stündchen- herausgefunden, was sie von mir wollte: die Waschmaschine hätte sie gerne erklärt gehabt, damit sie diese befüllen und in Gang setzen könne. Woher um alles in der Welt soll denn bitteschön ich das wissen?
Immerhin konnte ich auf den Aufenthaltort der Bedienungsanleitung verweisen, die sich durchzulesen ich empfehle, um in der leidigen Angelegenheit vorwärts zu kommen.
Leicht genervt schlurfe ich nach etwa 15 Minuten ins Bad, aus dem keine Waschmaschinengeräusche, dafür aber reichlich und laut Flüche zu vernehmen sind und finde Jaqueline Beschwörungsformeln murmelnd, die Anleitung studierend, auf dem Klo sitzend vor. Wortlos nehm ich ihr das Heft aus der Hand, kontrolliere die von ihr getätigten Einstellungen und öffne schliesslich den Wasserhahn, denn so ganz ohne Nass scheints mir dann doch nicht zu gehen. Leise summend nimmt die nunmehr Gewässerte den Betrieb auf.
Ich vertreibe Jaqueline von der Schüssel und pinkle ordentlich daneben.
Hattse gezz davon. So.
Dann eier ich zurück ins Bett, begleitet von glucksenden jaquelinären Lauten, die zu übersetzen ich mir nicht die Mühe mache.
Manchmal verfluche ich so neumodischen Kram wie Arbeitsverträge, Kündigungsschutz etc.pp.
Wer schützt mich eigentlich?
Mittwoch, 25. Mai 2011
BROTHERS IN ARMS
Demnächst steht ein Jubiläum an, wobei -und das beruhigt mich doch einigermassen- nicht ich der Jublilierende bin, sondern meine Erzeuger, in Fach- und Familienkreisen auch Eltern genannt, diejenigen welchen sind. Zum fünfzigsten Male jährt sich ihr Hochzeitstag, da wird, man kann sich sicher sein, eine fette Sause gemacht. Ich selbst werde dem Ereignis nicht beiwohnen, kann ich doch, wie eigentlich zu allen familiären Festivitäten, terminliche Verpflichtungen vorgeben; somit werde ich auch Tante Erna aus dem Weg gehen können, die bei jedem Wiedersehen ein enormes Wachstum meinerseits bemerkt haben wollte, was aber irgendwie nicht sein kann, wachse ich doch schon bestimmt dreissig Jahre kaum bis gar nicht mehr. Da ihr Hang zur Ironie nicht besonders ausgeprägt ist, darf auch kein Seitenhieb vermutet werden.
Aber, da bin ich jetzt doch leicht vom Thema abgewichen, es geht auch gar nicht um Tante Erna, noch um den bemitleidenswerten Onkel Willi, seines Zeichens Erna´s Angetrauten, der vierte, um genau zu sein, sondern anlässlich des bevorstehenden Jubeltages kam mir so ganz beiläufig in den Sinn, dass mein ältester Bruder im Märzen schon 50 wurde, worauf eine bis mehrere Kernschmelzen eintraten. Das war, wer könnte dieser Beweisführung etwas entgegensetzen, die Strafe. Für meine Eltern. Heisst es doch, dass die...hmm, wie soll ich mich mal ausdrücken...äh...also die haben...na, ihr wisst schon...und zwar minimum ein halbes Jahr vor der Eheschliessung...Ferkel, die.
Aber mir ´nen Vortrag halten, als ich 14 war, tsss.
So, damit wären wir jetzt beim eigentlichen Kern der Geschichte, so es denn einen geben sollte, angelangt.
Ich also 14, mein zweitältester Bruder 15 (vergesst jetzt einfach mal den ältesten, der hat hiermit, wenn überhaupt, nur peripher etwas zu tun)- da wollen die Lenden bewegt und auf eventuelle Reissfestigkeit überprüft werden.
Ich, schon in jungen Jahren ein Anhänger der Vielfalt und freien Marktwirtschaft, versteigere meinen Alabasterkörper folglich desöfteren meistbietend -wobei die Währung nicht wirklich monetärer Natur war- , während Brüderchen der Monogamie fröhnt und schon recht früh zusieht, dass er´s im kommenden Winter warm haben wird, verheisst die Körperfülle der Auserwählten doch ebensolches. Ja, sie war dick zu nennen und darüberhinaus auch noch ökologisch angehaucht - ich nannte sie nur meine kleine grüne Tonne.
Das hat er mir nie verziehn - bis zu jenem Tage, als er ein Bild von ihr in der Lokalpresse fand, worauf sie -nebenbei gesagt war das Foto im Querformat aufgenommen- mit ihren 4 Kindern, alle schön moppelig, und ihrem spindeldürren Ehemann zu sehen war, aufgenommen anlässlich eines anklagenden Berichts über missglückte Fettabsaugung.
Wenn ich jetzt noch wüsste, worauf ich damit hinaus wollte, könnte ich jetzt ein schönes Ende der Geschichte formulieren, aber da auch an mir der Zahn der Zeit nagt, um nicht zu sagen reisst, müsst ihr euch selbst euren Reim machen.
Viel Spass dabei.
Aber, da bin ich jetzt doch leicht vom Thema abgewichen, es geht auch gar nicht um Tante Erna, noch um den bemitleidenswerten Onkel Willi, seines Zeichens Erna´s Angetrauten, der vierte, um genau zu sein, sondern anlässlich des bevorstehenden Jubeltages kam mir so ganz beiläufig in den Sinn, dass mein ältester Bruder im Märzen schon 50 wurde, worauf eine bis mehrere Kernschmelzen eintraten. Das war, wer könnte dieser Beweisführung etwas entgegensetzen, die Strafe. Für meine Eltern. Heisst es doch, dass die...hmm, wie soll ich mich mal ausdrücken...äh...also die haben...na, ihr wisst schon...und zwar minimum ein halbes Jahr vor der Eheschliessung...Ferkel, die.
Aber mir ´nen Vortrag halten, als ich 14 war, tsss.
So, damit wären wir jetzt beim eigentlichen Kern der Geschichte, so es denn einen geben sollte, angelangt.
Ich also 14, mein zweitältester Bruder 15 (vergesst jetzt einfach mal den ältesten, der hat hiermit, wenn überhaupt, nur peripher etwas zu tun)- da wollen die Lenden bewegt und auf eventuelle Reissfestigkeit überprüft werden.
Ich, schon in jungen Jahren ein Anhänger der Vielfalt und freien Marktwirtschaft, versteigere meinen Alabasterkörper folglich desöfteren meistbietend -wobei die Währung nicht wirklich monetärer Natur war- , während Brüderchen der Monogamie fröhnt und schon recht früh zusieht, dass er´s im kommenden Winter warm haben wird, verheisst die Körperfülle der Auserwählten doch ebensolches. Ja, sie war dick zu nennen und darüberhinaus auch noch ökologisch angehaucht - ich nannte sie nur meine kleine grüne Tonne.
Das hat er mir nie verziehn - bis zu jenem Tage, als er ein Bild von ihr in der Lokalpresse fand, worauf sie -nebenbei gesagt war das Foto im Querformat aufgenommen- mit ihren 4 Kindern, alle schön moppelig, und ihrem spindeldürren Ehemann zu sehen war, aufgenommen anlässlich eines anklagenden Berichts über missglückte Fettabsaugung.
Wenn ich jetzt noch wüsste, worauf ich damit hinaus wollte, könnte ich jetzt ein schönes Ende der Geschichte formulieren, aber da auch an mir der Zahn der Zeit nagt, um nicht zu sagen reisst, müsst ihr euch selbst euren Reim machen.
Viel Spass dabei.
Sonntag, 22. Mai 2011
Highlights der Woche
Wissenschaften.
Bei einer streng unwissenschaftlichen Studie unter meiner semiprofessionellen Leitung wurde unlängst festgestellt, dass mit dem körperlichen Verfall bei Frauen über 20 auch der geistige einhergeht. Ein Ceran-Feld darf man nicht mit Ako-Pads säubern, das weiss ja selbst ich, der die Küche nur zum Kaffeeholen ansteuert.
Golf.
Golfplatzbetreiber mit 6er Eisen über sein zu betreibendes Terrain gejagt. Sportarten für impotente Porschefahrer sind irgendwie nicht mein Ding. Hab auch was gegen karierte Hosen.
Hotel.
Einem Gast die Tür aufgehalten. 50 Cent Trinkgeld bekommen. Denke drüber nach, eine Automatiktür einzubauen, die sich nur nach Einwurf von mindestens 1 € öffnet.
Nochmal Hotel.
Gast zu unserem Nachtportier: "Könnte ich bitte ein zweites Kissen für meine Frau haben?"
Nachtportier: "Tut mir leid, Tauschgeschäfte machen wir nicht."
Mit Nachtportier abgeklatscht.
Fussball.
Nachdem ich MSV gegen Schalke gesehen habe, weiss ich wieder, warum ich Frauenfussball nicht mag.
Morgen.
Gehört morgen noch zu dieser Woche? Wenn nicht, ändert euch bitte die Überschrift selbst ab.
Morgen fahr ich nach Wien.
Quatsch.
Heute fahr ich nach Wien.
Montag fliege ich nach Valencia.
Dienstag zurück nach Innsbruck.
Mir dünkt, ich bin ein Globetrotter.
Bei einer streng unwissenschaftlichen Studie unter meiner semiprofessionellen Leitung wurde unlängst festgestellt, dass mit dem körperlichen Verfall bei Frauen über 20 auch der geistige einhergeht. Ein Ceran-Feld darf man nicht mit Ako-Pads säubern, das weiss ja selbst ich, der die Küche nur zum Kaffeeholen ansteuert.
Golf.
Golfplatzbetreiber mit 6er Eisen über sein zu betreibendes Terrain gejagt. Sportarten für impotente Porschefahrer sind irgendwie nicht mein Ding. Hab auch was gegen karierte Hosen.
Hotel.
Einem Gast die Tür aufgehalten. 50 Cent Trinkgeld bekommen. Denke drüber nach, eine Automatiktür einzubauen, die sich nur nach Einwurf von mindestens 1 € öffnet.
Nochmal Hotel.
Gast zu unserem Nachtportier: "Könnte ich bitte ein zweites Kissen für meine Frau haben?"
Nachtportier: "Tut mir leid, Tauschgeschäfte machen wir nicht."
Mit Nachtportier abgeklatscht.
Fussball.
Nachdem ich MSV gegen Schalke gesehen habe, weiss ich wieder, warum ich Frauenfussball nicht mag.
Morgen.
Gehört morgen noch zu dieser Woche? Wenn nicht, ändert euch bitte die Überschrift selbst ab.
Morgen fahr ich nach Wien.
Quatsch.
Heute fahr ich nach Wien.
Montag fliege ich nach Valencia.
Dienstag zurück nach Innsbruck.
Mir dünkt, ich bin ein Globetrotter.
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